• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Aktuelles
    • Marktplatz
    • Rezepte
    • Insights
    • Produkte
    • Spotlights
    • Karriere & Jobs
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • Obst und Gemüse zu Hause umweltfreundlich verpacken


Der Innovationspreis 2005 des Cofresco Institute geht in diesem Jahr an ein französisches Forschungsprojekt mit dem Titel "Obst und Gemüse zu Hause umweltfreundlich verpacken". Die Preisträgerin Carole Guillaume, Professorin für Lebensmittelchemie, Agropolymer Technik und neue Technologien an der Universität Montpellier II, nahm die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung im Asam-Saal der TU München-Weihenstephan entgegen.

Verpacktes Obst und Gemüse verliert sehr schnell seine Qualität. In den meisten Fällen wird es braun, weich und verdirbt. Dieses Phänomen wird durch die Atmung von Obst und Gemüse verursacht. Abhängig von der Atmungsintensität verderben diese Produkte schneller oder langsamer. Guillaume arbeitet mit einer Technologie für eine modifizierte Atmosphäre (MAP: Modified Atmosphere Technology), durch die der Sauerstoffgehalt in der Verpackung verringert werden kann. Zusammen mit einer reduzierten Temperatur kann so die Atmung der Frischprodukte verlangsamt und ihre Haltbarkeit verlängert werden. Trotzdem sollte die Sauerstoffkonzentration stets höher als zwei Prozent sein, da sonst ein Sauerstoffmangel oder ein enzymatischer Stoffwechsel auftreten kann.

Der Gasaustausch in der Verpackung ist von zwei Dingen abhängig: von der Atmung des Produkts und von dem Gasaustausch durch die Verpackungsfolie. Wenn das Produkt kurz nach der Ernte oder der Herstellung verpackt wird, kann eine stabile Atmosphäre schnell erreicht werden. Diese sollte der optimalen Gaskonzentration für das jeweilige Produkt so gut wie möglich entsprechen. Daher ist die Gasdurchlässigkeit und -auswahl (CO2/O2-Durchlässigkeitsrate) des Verpackungsmaterials der Schlüssel für eine erfolgreiche Anwendung von MAP.

Das preisgekrönte Projekt befasst sich mit der Entwicklung eines kompostierbaren Materials, das aus einer Verbindung von Weizen-Gluten und Papier besteht. Weizen-Gluten-Folien besitzen mehrere Vorteile, besonders dann, wenn die relative Feuchtigkeit sehr hoch ist. Dies ist vor allem bei eingepacktem, frischem Obst und Gemüse der Fall. Die Gasaustauschrate und -auswahl steigt stark mit der relativen Feuchtigkeit an. Die Folie kann außerdem bei Temperaturschwankungen den CO2 Gehalt sehr gut regulieren. Bei all diesen guten Eigenschaften verfügt die Weizen-Gluten-Folie jedoch nur über schwache mechanische Leistungen, die aber durch die Kombination mit einem Papier ausgeglichen werden können.

Zurzeit wird das kommerziell streckbare und mikro-perforierte Low Density Polyethylen (LPDE) zur Verpackung von Pilzen in Schalen benutzt. Sowohl das Weizen-Gluten-Papier als auch das Papier alleine wurden mit der LPDE hinsichtlich der Anwendung einer modifizierten Atmosphäre verglichen. Die Lagerungstemperatur betrug 20°C. Dabei wurden die Auswirkungen auf die Qualität des Frischprodukts untersucht. Ergebnis: Pilze, die mit dem Weizen-Gluten-Papier bei 20°C gelagert wurden, sahen nach mehr als drei Tagen noch frisch aus. Das heißt, sie behielten ihre weiße Farbe und die Lamellen blieben verschlossen. Die Pilze, die mit der streckbaren LPDE-Folie oder dem Papier gelagert wurden, behielten hingegen ihre optische Frische nur für einen Tag. Danach wurden sie braun und die Lamellen öffneten sich. (12.07.05)





Der Innovationspreis 2005 des Cofresco Institute geht in diesem Jahr an ein französisches Forschungsprojekt mit dem Titel "Obst und Gemüse zu Hause umweltfreundlich verpacken". Die Preisträgerin Carole Guillaume, Professorin für Lebensmittelchemie, Agropolymer Technik und neue Technologien an der Universität Montpellier II, nahm die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung im Asam-Saal der TU München-Weihenstephan entgegen.

Verpacktes Obst und Gemüse verliert sehr schnell seine Qualität. In den meisten Fällen wird es braun, weich und verdirbt. Dieses Phänomen wird durch die Atmung von Obst und Gemüse verursacht. Abhängig von der Atmungsintensität verderben diese Produkte schneller oder langsamer. Guillaume arbeitet mit einer Technologie für eine modifizierte Atmosphäre (MAP: Modified Atmosphere Technology), durch die der Sauerstoffgehalt in der Verpackung verringert werden kann. Zusammen mit einer reduzierten Temperatur kann so die Atmung der Frischprodukte verlangsamt und ihre Haltbarkeit verlängert werden. Trotzdem sollte die Sauerstoffkonzentration stets höher als zwei Prozent sein, da sonst ein Sauerstoffmangel oder ein enzymatischer Stoffwechsel auftreten kann.

Der Gasaustausch in der Verpackung ist von zwei Dingen abhängig: von der Atmung des Produkts und von dem Gasaustausch durch die Verpackungsfolie. Wenn das Produkt kurz nach der Ernte oder der Herstellung verpackt wird, kann eine stabile Atmosphäre schnell erreicht werden. Diese sollte der optimalen Gaskonzentration für das jeweilige Produkt so gut wie möglich entsprechen. Daher ist die Gasdurchlässigkeit und -auswahl (CO2/O2-Durchlässigkeitsrate) des Verpackungsmaterials der Schlüssel für eine erfolgreiche Anwendung von MAP.

Das preisgekrönte Projekt befasst sich mit der Entwicklung eines kompostierbaren Materials, das aus einer Verbindung von Weizen-Gluten und Papier besteht. Weizen-Gluten-Folien besitzen mehrere Vorteile, besonders dann, wenn die relative Feuchtigkeit sehr hoch ist. Dies ist vor allem bei eingepacktem, frischem Obst und Gemüse der Fall. Die Gasaustauschrate und -auswahl steigt stark mit der relativen Feuchtigkeit an. Die Folie kann außerdem bei Temperaturschwankungen den CO2 Gehalt sehr gut regulieren. Bei all diesen guten Eigenschaften verfügt die Weizen-Gluten-Folie jedoch nur über schwache mechanische Leistungen, die aber durch die Kombination mit einem Papier ausgeglichen werden können.

Zurzeit wird das kommerziell streckbare und mikro-perforierte Low Density Polyethylen (LPDE) zur Verpackung von Pilzen in Schalen benutzt. Sowohl das Weizen-Gluten-Papier als auch das Papier alleine wurden mit der LPDE hinsichtlich der Anwendung einer modifizierten Atmosphäre verglichen. Die Lagerungstemperatur betrug 20°C. Dabei wurden die Auswirkungen auf die Qualität des Frischprodukts untersucht. Ergebnis: Pilze, die mit dem Weizen-Gluten-Papier bei 20°C gelagert wurden, sahen nach mehr als drei Tagen noch frisch aus. Das heißt, sie behielten ihre weiße Farbe und die Lamellen blieben verschlossen. Die Pilze, die mit der streckbaren LPDE-Folie oder dem Papier gelagert wurden, behielten hingegen ihre optische Frische nur für einen Tag. Danach wurden sie braun und die Lamellen öffneten sich. (12.07.05)



Obst und Gemüse zu Hause umweltfreundlich verpacken

Der Innovationspreis 2005 des Cofresco Institute geht in diesem Jahr an ein französisches Forschungsprojekt mit dem Titel "Obst und Gemüse zu Hause umweltfreundlich verpacken". Die Preisträgerin Carole Guillaume, Professorin für …

Der Innovationspreis 2005 des Cofresco Institute geht in diesem Jahr an ein französisches Forschungsprojekt mit dem Titel “Obst und Gemüse zu Hause umweltfreundlich verpacken”. Die Preisträgerin Carole Guillaume, Professorin für Lebensmittelchemie, Agropolymer Technik und neue Technologien an der Universität Montpellier II, nahm die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung im Asam-Saal der TU München-Weihenstephan entgegen.

Verpacktes Obst und Gemüse verliert sehr schnell seine Qualität. In den meisten Fällen wird es braun, weich und verdirbt. Dieses Phänomen wird durch die Atmung von Obst und Gemüse verursacht. Abhängig von der Atmungsintensität verderben diese Produkte schneller oder langsamer. Guillaume arbeitet mit einer Technologie für eine modifizierte Atmosphäre (MAP: Modified Atmosphere Technology), durch die der Sauerstoffgehalt in der Verpackung verringert werden kann. Zusammen mit einer reduzierten Temperatur kann so die Atmung der Frischprodukte verlangsamt und ihre Haltbarkeit verlängert werden. Trotzdem sollte die Sauerstoffkonzentration stets höher als zwei Prozent sein, da sonst ein Sauerstoffmangel oder ein enzymatischer Stoffwechsel auftreten kann.

Der Gasaustausch in der Verpackung ist von zwei Dingen abhängig: von der Atmung des Produkts und von dem Gasaustausch durch die Verpackungsfolie. Wenn das Produkt kurz nach der Ernte oder der Herstellung verpackt wird, kann eine stabile Atmosphäre schnell erreicht werden. Diese sollte der optimalen Gaskonzentration für das jeweilige Produkt so gut wie möglich entsprechen. Daher ist die Gasdurchlässigkeit und -auswahl (CO2/O2-Durchlässigkeitsrate) des Verpackungsmaterials der Schlüssel für eine erfolgreiche Anwendung von MAP.

Das preisgekrönte Projekt befasst sich mit der Entwicklung eines kompostierbaren Materials, das aus einer Verbindung von Weizen-Gluten und Papier besteht. Weizen-Gluten-Folien besitzen mehrere Vorteile, besonders dann, wenn die relative Feuchtigkeit sehr hoch ist. Dies ist vor allem bei eingepacktem, frischem Obst und Gemüse der Fall. Die Gasaustauschrate und -auswahl steigt stark mit der relativen Feuchtigkeit an. Die Folie kann außerdem bei Temperaturschwankungen den CO2 Gehalt sehr gut regulieren. Bei all diesen guten Eigenschaften verfügt die Weizen-Gluten-Folie jedoch nur über schwache mechanische Leistungen, die aber durch die Kombination mit einem Papier ausgeglichen werden können.

Zurzeit wird das kommerziell streckbare und mikro-perforierte Low Density Polyethylen (LPDE) zur Verpackung von Pilzen in Schalen benutzt. Sowohl das Weizen-Gluten-Papier als auch das Papier alleine wurden mit der LPDE hinsichtlich der Anwendung einer modifizierten Atmosphäre verglichen. Die Lagerungstemperatur betrug 20°C. Dabei wurden die Auswirkungen auf die Qualität des Frischprodukts untersucht. Ergebnis: Pilze, die mit dem Weizen-Gluten-Papier bei 20°C gelagert wurden, sahen nach mehr als drei Tagen noch frisch aus. Das heißt, sie behielten ihre weiße Farbe und die Lamellen blieben verschlossen. Die Pilze, die mit der streckbaren LPDE-Folie oder dem Papier gelagert wurden, behielten hingegen ihre optische Frische nur für einen Tag. Danach wurden sie braun und die Lamellen öffneten sich. (12.07.05)

Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 12.07.2005

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Studien zeigen Einfluss von Trockenpflaumen auf Knochendichte

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

20.08.2026 | Karriere & Jobs | 50933 Köln
Deutsche Sporthochschule Köln

M.Sc. Sport Bewegung und Ernährung

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur