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  • Öko-Test: Muttermilchersatznahrung mit MCPD-Fettsäureester belastet


Wer sein Kind nicht oder nur kurz stillen kann oder will, greift überwiegend zu industriell hergestellter Säuglingsmilch. Doch jetzt zeigt eine aktuelle Untersuchung des Frankfurter ÖKO-TEST-Magazins, dass der Muttermilchersatz mit dem Fettschadstoff 3-MCPD-Fettsäureester belastet ist. Diese Substanz entsteht bei der Raffination von pflanzlichen Fetten und Ölen. Die genaue Wirkung ist noch nicht bekannt.

Auf Grund von in-vitro-Befunden mit Verdauungsenzymen wird aber angenommen, dass 3-MCPD-Fettsäureester bei der Verdauung in freies 3-MCPD umgewandelt werden. Bislang ist noch unklar, in welchem Ausmaß dies geschieht. Freies 3-MCPD kann zu Veränderungen der Niere sowie in hohen Dosen zur Bildung gutartiger Tumore führen.

Im Test wurden insgesamt 23 Muttermilchersatzprodukte von Anbietern im konventionellen sowie im Bio-Bereich überprüft. Die vollständigen Ergebnisse sind in der Juni-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins veröffentlicht.

Der Test zeigt erhebliche Unterschiede zwischen den untersuchten Marken. Eltern sollten auf jeden Fall zu den weniger belasteten Marken greifen. Besser aber ist es, wenn Kinder volle sechs Monate lang gestillt werden, wie es die WHO empfiehlt.

Die im Diätverband zusammengeschlossenen Hersteller von Lebensmitteln für besondere Ernährungszwecke betonen, dass sie die Diskussion ernst nehmen und Maßnahmen eingeleitet haben, um wissenschaftlich fundierte Ergebnisse und eine Minimierung der Gehalte an 3-MCPD-Estern zu erreichen. Nach ihrer Einschätzung sind kurzfristige Lösungen aber nicht zu erwarten.
Weitere Informationen: www.oekotest.de

(16.06.08)





Wer sein Kind nicht oder nur kurz stillen kann oder will, greift überwiegend zu industriell hergestellter Säuglingsmilch. Doch jetzt zeigt eine aktuelle Untersuchung des Frankfurter ÖKO-TEST-Magazins, dass der Muttermilchersatz mit dem Fettschadstoff 3-MCPD-Fettsäureester belastet ist. Diese Substanz entsteht bei der Raffination von pflanzlichen Fetten und Ölen. Die genaue Wirkung ist noch nicht bekannt.

Auf Grund von in-vitro-Befunden mit Verdauungsenzymen wird aber angenommen, dass 3-MCPD-Fettsäureester bei der Verdauung in freies 3-MCPD umgewandelt werden. Bislang ist noch unklar, in welchem Ausmaß dies geschieht. Freies 3-MCPD kann zu Veränderungen der Niere sowie in hohen Dosen zur Bildung gutartiger Tumore führen.

Im Test wurden insgesamt 23 Muttermilchersatzprodukte von Anbietern im konventionellen sowie im Bio-Bereich überprüft. Die vollständigen Ergebnisse sind in der Juni-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins veröffentlicht.

Der Test zeigt erhebliche Unterschiede zwischen den untersuchten Marken. Eltern sollten auf jeden Fall zu den weniger belasteten Marken greifen. Besser aber ist es, wenn Kinder volle sechs Monate lang gestillt werden, wie es die WHO empfiehlt.

Die im Diätverband zusammengeschlossenen Hersteller von Lebensmitteln für besondere Ernährungszwecke betonen, dass sie die Diskussion ernst nehmen und Maßnahmen eingeleitet haben, um wissenschaftlich fundierte Ergebnisse und eine Minimierung der Gehalte an 3-MCPD-Estern zu erreichen. Nach ihrer Einschätzung sind kurzfristige Lösungen aber nicht zu erwarten.
Weitere Informationen: www.oekotest.de

(16.06.08)



Öko-Test: Muttermilchersatznahrung mit MCPD-Fettsäureester belastet

Wer sein Kind nicht oder nur kurz stillen kann oder will, greift überwiegend zu industriell hergestellter Säuglingsmilch. Doch jetzt zeigt eine aktuelle Untersuchung des Frankfurter ÖKO-TEST-Magazins, dass der Muttermilchersatz mit …

Wer sein Kind nicht oder nur kurz stillen kann oder will, greift überwiegend zu industriell hergestellter Säuglingsmilch. Doch jetzt zeigt eine aktuelle Untersuchung des Frankfurter ÖKO-TEST-Magazins, dass der Muttermilchersatz mit dem Fettschadstoff 3-MCPD-Fettsäureester belastet ist. Diese Substanz entsteht bei der Raffination von pflanzlichen Fetten und Ölen. Die genaue Wirkung ist noch nicht bekannt.

Auf Grund von in-vitro-Befunden mit Verdauungsenzymen wird aber angenommen, dass 3-MCPD-Fettsäureester bei der Verdauung in freies 3-MCPD umgewandelt werden. Bislang ist noch unklar, in welchem Ausmaß dies geschieht. Freies 3-MCPD kann zu Veränderungen der Niere sowie in hohen Dosen zur Bildung gutartiger Tumore führen.

Im Test wurden insgesamt 23 Muttermilchersatzprodukte von Anbietern im konventionellen sowie im Bio-Bereich überprüft. Die vollständigen Ergebnisse sind in der Juni-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins veröffentlicht.

Der Test zeigt erhebliche Unterschiede zwischen den untersuchten Marken. Eltern sollten auf jeden Fall zu den weniger belasteten Marken greifen. Besser aber ist es, wenn Kinder volle sechs Monate lang gestillt werden, wie es die WHO empfiehlt.

Die im Diätverband zusammengeschlossenen Hersteller von Lebensmitteln für besondere Ernährungszwecke betonen, dass sie die Diskussion ernst nehmen und Maßnahmen eingeleitet haben, um wissenschaftlich fundierte Ergebnisse und eine Minimierung der Gehalte an 3-MCPD-Estern zu erreichen. Nach ihrer Einschätzung sind kurzfristige Lösungen aber nicht zu erwarten.
Weitere Informationen: www.oekotest.de

(16.06.08)

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Veröffentlicht: 16.06.2008

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