Bei Patienten, die im Kindes-, Jugend- oder jungen Erwachsenenalter eine Krebserkrankung überstanden haben (CAYAs), treten häufig krankheits- oder therapiebedingte Langzeit- und Spätfolgen auf. Dazu gehören sowohl körperliche und psychische Beschwerden als auch soziale Probleme. Um auf die speziellen Bedürfnisse dieser Patientengruppe einzugehen und eine umfassende und individualisierte Nachsorge anzubieten, wurde das CARE for CAYA-Programm entwickelt.
Das umfassende Präventionskonzept für die "CAYAs" nach Krebserkrankung kommt in der Nachsorge zum Einsatz. Vierzehn Zentren setzen das Programm in Deutschland um. Der Fokus des Care for CAYA-Programms liegt auf der Verbesserung des Lebensstils der Betroffenen, denn Tumortherapien können Akut- und Langzeitfolgen nach sich ziehen. Hierzu zählen unter anderem körperliche Probleme, Erschöpfungszustände, psychische Beschwerden wie Zukunftsängste, soziale Probleme hinsichtlich Schule/Beruf und kognitive/neurologische Beeinträchtigungen. Neben der Erfassung der medizinischen und psychosozialen Situation wird eine psychologische und Lebensstil-Beratung durchgeführt, gegebenenfalls ergänzt um Module zu Sport und körperlicher Aktivität, Ernährung und Psychoonkologie.
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