• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Marktplatz
    • Produkte
    • Rezepte
    • Aktuelles
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • PYY(3-36): Doch kein Durchbruch in der Adipositas-Forschung!?


In der Juni-Ausgabe veröffentlichte das Wissenschaftsmagazin Nature eine ungewöhnliche Publikation, in der die vor 2 Jahren in derselben Zeitschrift berichtete appetithemmende Wirkung des Darmhormons PYY(3-36) bezweifelt wird. Ein Team unter Leitung von M. Tschöp und H.G. Joost vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke testete gemeinsam mit 36 Wissenschaftlern aus 12 verschiedenen Institutionen die Wirkung des Hormons unter Anwendung neuester Methoden der Appetit- und Adipositasforschung. Überraschenderweise konnte in zahlreichen verschiedenen Versuchsanordnungen keinerlei Hemmung von Futteraufnahme oder Gewichtszunahme nach akuter oder chronischer Applikation festgestellt werden.  PYY(3-36) war als Durchbruch in der Adipositas-Forschung gefeiert worden (Batterham et al. Nature 418, 650 – 654 [2002]); weltweit sahen Wissenschaftler und Öffentlichkeit die Arbeit als Meilenstein auf dem Weg zu einer wirksamen und verträglichen Therapie der Adipositas an. Die jetzt publizierten, bei weitem ausführlicheren und detaillierteren Daten der internationalen Gruppe um Tschöp sind deshalb überzeugender, weil die Versuche unabhängig voneinander in 7 verschiedenen Universitäts-Laboratorien und 5 Forschungseinrichtungen der pharmazeutischen Industrie durchgeführt wurden. Zudem wurden ausgedehnte Serien von Kontrollen durchgeführt, die die biologische Aktivität der Substanz in anderen Versuchssystemen sowie die Empfindlichkeit der Versuchstiere gegenüber appetithemmenden Substanzen belegten. Die Autoren dieser aufwändigen Studie hatten eigentlich beabsichtigt, die Forschung zum Therapieprinzip PYY(3-36) voranzutreiben, und hatten die negativen Ergebnisse nicht erwartet. Mit der Publikation der Daten sollen Adipositas- und Diabetesforscher weltweit auf eine potenzielle Sackgasse auf dem schwierigen Weg zu einem wirksamen und sicheren Adipositasmedikament aufmerksam gemacht werden, um die Verschwendung wertvoller Ressourcen zu verhindern. Weitere Details unter http://www.pyyobesity.com. (15.07.04)



In der Juni-Ausgabe veröffentlichte das Wissenschaftsmagazin Nature eine ungewöhnliche Publikation, in der die vor 2 Jahren in derselben Zeitschrift berichtete appetithemmende Wirkung des Darmhormons PYY(3-36) bezweifelt wird. Ein Team unter Leitung von M. Tschöp und H.G. Joost vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke testete gemeinsam mit 36 Wissenschaftlern aus 12 verschiedenen Institutionen die Wirkung des Hormons unter Anwendung neuester Methoden der Appetit- und Adipositasforschung. Überraschenderweise konnte in zahlreichen verschiedenen Versuchsanordnungen keinerlei Hemmung von Futteraufnahme oder Gewichtszunahme nach akuter oder chronischer Applikation festgestellt werden.  PYY(3-36) war als Durchbruch in der Adipositas-Forschung gefeiert worden (Batterham et al. Nature 418, 650 – 654 [2002]); weltweit sahen Wissenschaftler und Öffentlichkeit die Arbeit als Meilenstein auf dem Weg zu einer wirksamen und verträglichen Therapie der Adipositas an. Die jetzt publizierten, bei weitem ausführlicheren und detaillierteren Daten der internationalen Gruppe um Tschöp sind deshalb überzeugender, weil die Versuche unabhängig voneinander in 7 verschiedenen Universitäts-Laboratorien und 5 Forschungseinrichtungen der pharmazeutischen Industrie durchgeführt wurden. Zudem wurden ausgedehnte Serien von Kontrollen durchgeführt, die die biologische Aktivität der Substanz in anderen Versuchssystemen sowie die Empfindlichkeit der Versuchstiere gegenüber appetithemmenden Substanzen belegten. Die Autoren dieser aufwändigen Studie hatten eigentlich beabsichtigt, die Forschung zum Therapieprinzip PYY(3-36) voranzutreiben, und hatten die negativen Ergebnisse nicht erwartet. Mit der Publikation der Daten sollen Adipositas- und Diabetesforscher weltweit auf eine potenzielle Sackgasse auf dem schwierigen Weg zu einem wirksamen und sicheren Adipositasmedikament aufmerksam gemacht werden, um die Verschwendung wertvoller Ressourcen zu verhindern. Weitere Details unter http://www.pyyobesity.com. (15.07.04)

PYY(3-36): Doch kein Durchbruch in der Adipositas-Forschung!?

In der Juni-Ausgabe veröffentlichte das Wissenschaftsmagazin Nature eine ungewöhnliche Publikation, in der die vor 2 Jahren in derselben Zeitschrift berichtete appetithemmende Wirkung des Darmhormons PYY(3-36) bezweifelt wird. Ein Team unter Leitung …

In der Juni-Ausgabe veröffentlichte das Wissenschaftsmagazin Nature eine ungewöhnliche Publikation, in der die vor 2 Jahren in derselben Zeitschrift berichtete appetithemmende Wirkung des Darmhormons PYY(3-36) bezweifelt wird. Ein Team unter Leitung von M. Tschöp und H.G. Joost vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke testete gemeinsam mit 36 Wissenschaftlern aus 12 verschiedenen Institutionen die Wirkung des Hormons unter Anwendung neuester Methoden der Appetit- und Adipositasforschung. Überraschenderweise konnte in zahlreichen verschiedenen Versuchsanordnungen keinerlei Hemmung von Futteraufnahme oder Gewichtszunahme nach akuter oder chronischer Applikation festgestellt werden.  PYY(3-36) war als Durchbruch in der Adipositas-Forschung gefeiert worden (Batterham et al. Nature 418, 650 – 654 [2002]); weltweit sahen Wissenschaftler und Öffentlichkeit die Arbeit als Meilenstein auf dem Weg zu einer wirksamen und verträglichen Therapie der Adipositas an. Die jetzt publizierten, bei weitem ausführlicheren und detaillierteren Daten der internationalen Gruppe um Tschöp sind deshalb überzeugender, weil die Versuche unabhängig voneinander in 7 verschiedenen Universitäts-Laboratorien und 5 Forschungseinrichtungen der pharmazeutischen Industrie durchgeführt wurden. Zudem wurden ausgedehnte Serien von Kontrollen durchgeführt, die die biologische Aktivität der Substanz in anderen Versuchssystemen sowie die Empfindlichkeit der Versuchstiere gegenüber appetithemmenden Substanzen belegten. Die Autoren dieser aufwändigen Studie hatten eigentlich beabsichtigt, die Forschung zum Therapieprinzip PYY(3-36) voranzutreiben, und hatten die negativen Ergebnisse nicht erwartet. Mit der Publikation der Daten sollen Adipositas- und Diabetesforscher weltweit auf eine potenzielle Sackgasse auf dem schwierigen Weg zu einem wirksamen und sicheren Adipositasmedikament aufmerksam gemacht werden, um die Verschwendung wertvoller Ressourcen zu verhindern. Weitere Details unter http://www.pyyobesity.com. (15.07.04)

Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 15.07.2004

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Alpro: Skyr Style - Die neuen Joghurtalternativen

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

© mikyso/iSTock/Getty Images Plus
06.03.2026 | Terminanzeigen
ERNÄHRUNGS UMSCHAU

Webinar – Ihr Weg zur Publikation

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur