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  • Reiche Amerikaner kränker als die ärmsten Briten


Die Gesundheit der reichsten Amerikaner ist so schlecht wie jene, der am schlechtesten ausgebildeten Briten mit dem geringsten Einkommen. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des University College London der University of London und der Rand Corporation, die jetzt im Journal of the American Medical Association veröffentlicht wurde.

Die Ergebnisse beruhen auf den Berichten von 8000 Erwachsenen zwischen 55 und 64 Jahren über Diabetes, Herzerkrankungen, Krebs und anderen Krankheiten. Die Teilnehmer verteilten sich gleichmäßig auf England und Amerika. Die analysierten Informationen stammten aus Befragungen, die von den Regierungen unterstützt worden waren. Eine Überprüfung der Daten anhand eines kleineren Samples klinischer Daten von Personen zwischen 40 und 70 Jahren ergab, dass die Krankheitsraten korrekt repräsentiert waren. Die Forscher konzentrierten sich in beiden Ländern auf Daten von nicht aus Lateinamerika stammenden Personen mit heller Hautfarbe.

In England litten 7,8 Prozent der Personen mit dem höchsten Einkommen an einer Herzerkrankung, in Amerika waren es 12 Prozent. 11,6 Prozent bzw. 17,1 Prozent der Gruppierungen mit dem geringsten Einkommen in England und Amerika waren herzkrank. 6,1 Prozent der britischen Erwachsenen sind Diabetiker. In Amerika sind in dieser Altersgruppe 12,5 Prozent betroffen.

Die Ursache für die Unterschiede sehen die Wissenschafter in der Ernährungsweise. Vor allem die größere Menge an Fast Food sollte erklären, warum 31 Prozent der Amerikaner in dieser Altersgruppe fettleibig sind. In England sind es nur 23 Prozent. Mehr Stress und weniger Bewegung könnten ebenfalls einen negativen Einfluss auf die Gesundheit der Amerikaner haben. Obwohl Amerikaner häufiger an Krebs erkranken, sterben sie seltener daran. Die Wissenschafter nehmen an, dass in diesem Fall doch das Geld eine entscheidende Rolle spielt. In Amerika werden pro Kopf 5274 Dollar für die medizinische Versorgung ausgegeben, in Großbritannien liegt dieser Wert insgesamt bei nur 2164 Dollar. (08.05.06)





Die Gesundheit der reichsten Amerikaner ist so schlecht wie jene, der am schlechtesten ausgebildeten Briten mit dem geringsten Einkommen. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des University College London der University of London und der Rand Corporation, die jetzt im Journal of the American Medical Association veröffentlicht wurde.

Die Ergebnisse beruhen auf den Berichten von 8000 Erwachsenen zwischen 55 und 64 Jahren über Diabetes, Herzerkrankungen, Krebs und anderen Krankheiten. Die Teilnehmer verteilten sich gleichmäßig auf England und Amerika. Die analysierten Informationen stammten aus Befragungen, die von den Regierungen unterstützt worden waren. Eine Überprüfung der Daten anhand eines kleineren Samples klinischer Daten von Personen zwischen 40 und 70 Jahren ergab, dass die Krankheitsraten korrekt repräsentiert waren. Die Forscher konzentrierten sich in beiden Ländern auf Daten von nicht aus Lateinamerika stammenden Personen mit heller Hautfarbe.

In England litten 7,8 Prozent der Personen mit dem höchsten Einkommen an einer Herzerkrankung, in Amerika waren es 12 Prozent. 11,6 Prozent bzw. 17,1 Prozent der Gruppierungen mit dem geringsten Einkommen in England und Amerika waren herzkrank. 6,1 Prozent der britischen Erwachsenen sind Diabetiker. In Amerika sind in dieser Altersgruppe 12,5 Prozent betroffen.

Die Ursache für die Unterschiede sehen die Wissenschafter in der Ernährungsweise. Vor allem die größere Menge an Fast Food sollte erklären, warum 31 Prozent der Amerikaner in dieser Altersgruppe fettleibig sind. In England sind es nur 23 Prozent. Mehr Stress und weniger Bewegung könnten ebenfalls einen negativen Einfluss auf die Gesundheit der Amerikaner haben. Obwohl Amerikaner häufiger an Krebs erkranken, sterben sie seltener daran. Die Wissenschafter nehmen an, dass in diesem Fall doch das Geld eine entscheidende Rolle spielt. In Amerika werden pro Kopf 5274 Dollar für die medizinische Versorgung ausgegeben, in Großbritannien liegt dieser Wert insgesamt bei nur 2164 Dollar. (08.05.06)



Reiche Amerikaner kränker als die ärmsten Briten

Die Gesundheit der reichsten Amerikaner ist so schlecht wie jene, der am schlechtesten ausgebildeten Briten mit dem geringsten Einkommen. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des University College London der …

Die Gesundheit der reichsten Amerikaner ist so schlecht wie jene, der am schlechtesten ausgebildeten Briten mit dem geringsten Einkommen. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des University College London der University of London und der Rand Corporation, die jetzt im Journal of the American Medical Association veröffentlicht wurde.

Die Ergebnisse beruhen auf den Berichten von 8000 Erwachsenen zwischen 55 und 64 Jahren über Diabetes, Herzerkrankungen, Krebs und anderen Krankheiten. Die Teilnehmer verteilten sich gleichmäßig auf England und Amerika. Die analysierten Informationen stammten aus Befragungen, die von den Regierungen unterstützt worden waren. Eine Überprüfung der Daten anhand eines kleineren Samples klinischer Daten von Personen zwischen 40 und 70 Jahren ergab, dass die Krankheitsraten korrekt repräsentiert waren. Die Forscher konzentrierten sich in beiden Ländern auf Daten von nicht aus Lateinamerika stammenden Personen mit heller Hautfarbe.

In England litten 7,8 Prozent der Personen mit dem höchsten Einkommen an einer Herzerkrankung, in Amerika waren es 12 Prozent. 11,6 Prozent bzw. 17,1 Prozent der Gruppierungen mit dem geringsten Einkommen in England und Amerika waren herzkrank. 6,1 Prozent der britischen Erwachsenen sind Diabetiker. In Amerika sind in dieser Altersgruppe 12,5 Prozent betroffen.

Die Ursache für die Unterschiede sehen die Wissenschafter in der Ernährungsweise. Vor allem die größere Menge an Fast Food sollte erklären, warum 31 Prozent der Amerikaner in dieser Altersgruppe fettleibig sind. In England sind es nur 23 Prozent. Mehr Stress und weniger Bewegung könnten ebenfalls einen negativen Einfluss auf die Gesundheit der Amerikaner haben. Obwohl Amerikaner häufiger an Krebs erkranken, sterben sie seltener daran. Die Wissenschafter nehmen an, dass in diesem Fall doch das Geld eine entscheidende Rolle spielt. In Amerika werden pro Kopf 5274 Dollar für die medizinische Versorgung ausgegeben, in Großbritannien liegt dieser Wert insgesamt bei nur 2164 Dollar. (08.05.06)

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Veröffentlicht: 08.05.2006

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