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  • Risiken für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen


Der vom WHO-Regionalbüro für Europa veröffentlichte Bericht Young people's health in context informiert über Risiken für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Die veröffentlichten Daten wurden erhoben im Rahmen der Untersuchung des Gesundheitsverhaltens von Schulkindern, die in 35 Ländern und Regionen der EU und der Region Gesamtamerika der WHO fast 162 000 Kinder und Jugendliche der Altersgruppe 11, 13 und 15 Jahre umfasste. Der Bericht befasst sich mit der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen anhand ganz unterschiedlicher, aber wichtiger Gesundheitsindikatoren wie Alkohol-, Tabak- und Cannabisgebrauch, Verletzungen, Bewegung, Mobbing und Schlägereien sowie Sexualverhalten. Auch die sozialen und wirtschaftlichen Lebensumstände der Kinder und Jugendlichen werden dargestellt: ihre Familiensituation, ihr Kontakt zu Freunden und ihre schulischen Erfahrungen. Im Folgenden werden einige wesentliche Ergebnisse vorgestellt: Die große Mehrheit der befragten Jugendlichen ist körperlich inaktiv. Im Durchschnitt entsprechen weniger als zwei Fünftel den Leitvorstellungen eines akzeptablen wöchentlichen Bewegungsniveaus. Etwa ein Viertel der Jugendlichen sitzt täglich vier oder mehr Stunden vor dem Fernseher, ein Siebtel verbringt über drei Stunden pro Tag am Computer. Die Untersuchung zeigt auch, dass etwa ein Drittel der Mädchen und ein Fünftel der Jungen meinen, sie seien zu dick. Unter den 15-Jährigen machen 23 % der Mädchen und 7 % der Jungen eine Abmagerungskur oder versuchen anderweitig abzunehmen. Die Eigenangaben der Kinder und Jugendlichen deuten darauf hin, dass ungefähr 12 % der 13- und 15-Jährigen übergewichtig und 2 % davon regelrecht fettsüchtig sind. Viele Befragte essen zu wenig Obst und Gemüse und dieser Konsum geht mit zunehmendem Alter noch zurück. Die Erhebung ergab zudem, dass unter den 15-Jährigen 8–32 % der Jungen und 13–63 % der Mädchen in den 35 Ländern und Regionen ihre Gesundheit als einigermaßen oder schlecht bezeichnen. Mädchen neigen eher als Jungen dazu, ihren Gesundheitszustand als schlecht oder einigermaßen einzuschätzen. In Lettland, Litauen, der Russischen Föderation und in der Ukraine bezeichnen über 42 % der Mädchen ihre Gesundheit als schlecht. Die Ergebnisse des Berichts zeigen auch, dass viele Kinder und Jugendliche ihre Gesundheit durch ihr Verhalten schwächen oder schädigen. Im Alter von 15 Jahren geben 24 % an, dass sie wöchentlich rauchen, 29 % trinken auch mindestens einmal pro Woche. Weitere Informationen über die Jugendgesundheitsstudie und die Erhebungsergebnisse gibt es in einem Faktenblatt unter http://www.euro.who.int/eprise/main/WHO/MediaCentre/FactSheets/20040528_1 und unter http://www.euro.who.int/youthhealth. (08.06.04)



Der vom WHO-Regionalbüro für Europa veröffentlichte Bericht Young people's health in context informiert über Risiken für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Die veröffentlichten Daten wurden erhoben im Rahmen der Untersuchung des Gesundheitsverhaltens von Schulkindern, die in 35 Ländern und Regionen der EU und der Region Gesamtamerika der WHO fast 162 000 Kinder und Jugendliche der Altersgruppe 11, 13 und 15 Jahre umfasste. Der Bericht befasst sich mit der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen anhand ganz unterschiedlicher, aber wichtiger Gesundheitsindikatoren wie Alkohol-, Tabak- und Cannabisgebrauch, Verletzungen, Bewegung, Mobbing und Schlägereien sowie Sexualverhalten. Auch die sozialen und wirtschaftlichen Lebensumstände der Kinder und Jugendlichen werden dargestellt: ihre Familiensituation, ihr Kontakt zu Freunden und ihre schulischen Erfahrungen. Im Folgenden werden einige wesentliche Ergebnisse vorgestellt: Die große Mehrheit der befragten Jugendlichen ist körperlich inaktiv. Im Durchschnitt entsprechen weniger als zwei Fünftel den Leitvorstellungen eines akzeptablen wöchentlichen Bewegungsniveaus. Etwa ein Viertel der Jugendlichen sitzt täglich vier oder mehr Stunden vor dem Fernseher, ein Siebtel verbringt über drei Stunden pro Tag am Computer. Die Untersuchung zeigt auch, dass etwa ein Drittel der Mädchen und ein Fünftel der Jungen meinen, sie seien zu dick. Unter den 15-Jährigen machen 23 % der Mädchen und 7 % der Jungen eine Abmagerungskur oder versuchen anderweitig abzunehmen. Die Eigenangaben der Kinder und Jugendlichen deuten darauf hin, dass ungefähr 12 % der 13- und 15-Jährigen übergewichtig und 2 % davon regelrecht fettsüchtig sind. Viele Befragte essen zu wenig Obst und Gemüse und dieser Konsum geht mit zunehmendem Alter noch zurück. Die Erhebung ergab zudem, dass unter den 15-Jährigen 8–32 % der Jungen und 13–63 % der Mädchen in den 35 Ländern und Regionen ihre Gesundheit als einigermaßen oder schlecht bezeichnen. Mädchen neigen eher als Jungen dazu, ihren Gesundheitszustand als schlecht oder einigermaßen einzuschätzen. In Lettland, Litauen, der Russischen Föderation und in der Ukraine bezeichnen über 42 % der Mädchen ihre Gesundheit als schlecht. Die Ergebnisse des Berichts zeigen auch, dass viele Kinder und Jugendliche ihre Gesundheit durch ihr Verhalten schwächen oder schädigen. Im Alter von 15 Jahren geben 24 % an, dass sie wöchentlich rauchen, 29 % trinken auch mindestens einmal pro Woche. Weitere Informationen über die Jugendgesundheitsstudie und die Erhebungsergebnisse gibt es in einem Faktenblatt unter http://www.euro.who.int/eprise/main/WHO/MediaCentre/FactSheets/20040528_1 und unter http://www.euro.who.int/youthhealth. (08.06.04)

Risiken für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

Der vom WHO-Regionalbüro für Europa veröffentlichte Bericht Young people's health in context informiert über Risiken für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Die veröffentlichten Daten wurden erhoben im Rahmen der …

Der vom WHO-Regionalbüro für Europa veröffentlichte Bericht Young people’s health in context informiert über Risiken für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Die veröffentlichten Daten wurden erhoben im Rahmen der Untersuchung des Gesundheitsverhaltens von Schulkindern, die in 35 Ländern und Regionen der EU und der Region Gesamtamerika der WHO fast 162 000 Kinder und Jugendliche der Altersgruppe 11, 13 und 15 Jahre umfasste. Der Bericht befasst sich mit der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen anhand ganz unterschiedlicher, aber wichtiger Gesundheitsindikatoren wie Alkohol-, Tabak- und Cannabisgebrauch, Verletzungen, Bewegung, Mobbing und Schlägereien sowie Sexualverhalten. Auch die sozialen und wirtschaftlichen Lebensumstände der Kinder und Jugendlichen werden dargestellt: ihre Familiensituation, ihr Kontakt zu Freunden und ihre schulischen Erfahrungen. Im Folgenden werden einige wesentliche Ergebnisse vorgestellt: Die große Mehrheit der befragten Jugendlichen ist körperlich inaktiv. Im Durchschnitt entsprechen weniger als zwei Fünftel den Leitvorstellungen eines akzeptablen wöchentlichen Bewegungsniveaus. Etwa ein Viertel der Jugendlichen sitzt täglich vier oder mehr Stunden vor dem Fernseher, ein Siebtel verbringt über drei Stunden pro Tag am Computer. Die Untersuchung zeigt auch, dass etwa ein Drittel der Mädchen und ein Fünftel der Jungen meinen, sie seien zu dick. Unter den 15-Jährigen machen 23 % der Mädchen und 7 % der Jungen eine Abmagerungskur oder versuchen anderweitig abzunehmen. Die Eigenangaben der Kinder und Jugendlichen deuten darauf hin, dass ungefähr 12 % der 13- und 15-Jährigen übergewichtig und 2 % davon regelrecht fettsüchtig sind. Viele Befragte essen zu wenig Obst und Gemüse und dieser Konsum geht mit zunehmendem Alter noch zurück. Die Erhebung ergab zudem, dass unter den 15-Jährigen 8–32 % der Jungen und 13–63 % der Mädchen in den 35 Ländern und Regionen ihre Gesundheit als einigermaßen oder schlecht bezeichnen. Mädchen neigen eher als Jungen dazu, ihren Gesundheitszustand als schlecht oder einigermaßen einzuschätzen. In Lettland, Litauen, der Russischen Föderation und in der Ukraine bezeichnen über 42 % der Mädchen ihre Gesundheit als schlecht. Die Ergebnisse des Berichts zeigen auch, dass viele Kinder und Jugendliche ihre Gesundheit durch ihr Verhalten schwächen oder schädigen. Im Alter von 15 Jahren geben 24 % an, dass sie wöchentlich rauchen, 29 % trinken auch mindestens einmal pro Woche. Weitere Informationen über die Jugendgesundheitsstudie und die Erhebungsergebnisse gibt es in einem Faktenblatt unter http://www.euro.who.int/eprise/main/WHO/MediaCentre/FactSheets/20040528_1 und unter http://www.euro.who.int/youthhealth. (08.06.04)

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Veröffentlicht: 08.06.2004

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