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  • Rohmilch senkt Erkrankungsrisiko bei Kindern


 Säuglinge, die rohe Kuhmilch bekommen, werden seltener krank als H-Milch-Trinker, wie eine europaweite Studie von Allergologen der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) zeigt. Da Rohmilch jedoch auch krankmachende Mikroorganismen enthalten kann und ihr Verzehr daher ein hohes gesundheitliches Risiko birgt, plädieren die Forscher für neue schonende industrielle Verfahren, bei denen die schützenden Inhaltsstoffe der unbehandelten Milch erhalten bleiben.

Im Rahmen der europaweiten Langzeitstudie PASTURE unter der Leitung von Professorin Erika von Mutius (LMU) hielten rund 1000 Mütter wöchentlich Daten zur Ernährung und Gesundheit ihres Kindes bis zum 1. Lebensjahr fest. Kinder, die unbehandelte Kuhmilch tranken, hatten ein deutlich niedrigeres Risiko für Schnupfen, Atemwegsinfekte, Fieber und Mittelohrentzündungen als Kinder, die kommerziell hocherhitzte Milch tranken. Ihr Risiko, bspw. an Atemwegsinfektionen zu erkranken, sank um bis zu 30 %. Dieser Effekt schwächte sich etwas ab, wenn die Milch vor dem Trinken von den Eltern erwärmt wurde. Pasteurisierte Milch, die industriell erhitzt wird, schützte noch vor fieberhaften Erkrankungen, während dieser Effekt bei H-Milch gar nicht mehr bestand. Die Ergebnisse, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Journal of Allergy and Clinical Immunology [1], seien unabhängig von anderen möglichen Einflussfaktoren wie der Ernährung der Kinder.

Im Alter von 12 Monaten wurde den Kindern Blut abgenommen und immunologisch untersucht. Säuglinge, die Rohmilch tranken, hatten niedrigere Normalwerte des Entzündungsparameters CRP (C-reaktives Protein); höhere Entzündungswerte hängen mit der Entwicklung chronischer Erkrankungen wie Asthma und Übergewicht zusammen. Der Konsum von Rohmilch könnte also auch das Risiko senken, später an Asthma zu erkranken.

Die unterschiedlich schützenden Effekte der Milchtypen beruhen vermutlich auf noch nicht näher charakterisierten hitzeempfindlichen Inhaltsstoffen der Milch: Bei der industriellen Verarbeitung wird Milch erhitzt, beim Pasteurisieren auf Temperaturen zwischen 72 und 75 °C, bei der Herstellung von H-Milch auf bis zu 135 °C. Zudem wird die Milch homogenisiert. Unbehandelte Rohmilch kann bakteriell belastet sein und Krankheiten wie Listeriose, Tuberkulose und EHEC-(enterohämorrhagische Escherichia coli)-basierte Durchfallerkrankungen und schwere Niereninsuffizienz auslösen. Die Forscher regen daher an, neue Verfahren bei der industriellen Milchverarbeitung zu entwickeln, durch die ein gesundheitlich unbedenkliches Milchprodukt erzeugt wird, das noch die schützenden Inhaltsstoffe von Rohmilch enthält, aber nicht die krankmachenden Mikroorganismen.

Die Gabe von Kuhmilch ist generell umstritten, weil Säuglinge und Kleinkinder auch allergisch darauf reagieren können. In der PASTURE-Studie hatten bis zum ersten Geburtstag nur 2 % aller Kinder Allergien auf Kuhmilch oder andere Lebensmittel.

Literatur:

1. Loss G, Depner M, Ulfman LH et al. (2014) Consumption of unprocessed cow’s milk protects infants from common respiratory infections. J Allergy Clin Immunol [in press]

Quelle: Ludwig-Maximilians-Universität München, Pressemeldung vom 20.10.2014



© Africa Studio/Fotolia.com
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 Säuglinge, die rohe Kuhmilch bekommen, werden seltener krank als H-Milch-Trinker, wie eine europaweite Studie von Allergologen der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) zeigt. Da Rohmilch jedoch auch krankmachende Mikroorganismen enthalten kann und ihr Verzehr daher ein hohes gesundheitliches Risiko birgt, plädieren die Forscher für neue schonende industrielle Verfahren, bei denen die schützenden Inhaltsstoffe der unbehandelten Milch erhalten bleiben.

Im Rahmen der europaweiten Langzeitstudie PASTURE unter der Leitung von Professorin Erika von Mutius (LMU) hielten rund 1000 Mütter wöchentlich Daten zur Ernährung und Gesundheit ihres Kindes bis zum 1. Lebensjahr fest. Kinder, die unbehandelte Kuhmilch tranken, hatten ein deutlich niedrigeres Risiko für Schnupfen, Atemwegsinfekte, Fieber und Mittelohrentzündungen als Kinder, die kommerziell hocherhitzte Milch tranken. Ihr Risiko, bspw. an Atemwegsinfektionen zu erkranken, sank um bis zu 30 %. Dieser Effekt schwächte sich etwas ab, wenn die Milch vor dem Trinken von den Eltern erwärmt wurde. Pasteurisierte Milch, die industriell erhitzt wird, schützte noch vor fieberhaften Erkrankungen, während dieser Effekt bei H-Milch gar nicht mehr bestand. Die Ergebnisse, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Journal of Allergy and Clinical Immunology [1], seien unabhängig von anderen möglichen Einflussfaktoren wie der Ernährung der Kinder.

Im Alter von 12 Monaten wurde den Kindern Blut abgenommen und immunologisch untersucht. Säuglinge, die Rohmilch tranken, hatten niedrigere Normalwerte des Entzündungsparameters CRP (C-reaktives Protein); höhere Entzündungswerte hängen mit der Entwicklung chronischer Erkrankungen wie Asthma und Übergewicht zusammen. Der Konsum von Rohmilch könnte also auch das Risiko senken, später an Asthma zu erkranken.

Die unterschiedlich schützenden Effekte der Milchtypen beruhen vermutlich auf noch nicht näher charakterisierten hitzeempfindlichen Inhaltsstoffen der Milch: Bei der industriellen Verarbeitung wird Milch erhitzt, beim Pasteurisieren auf Temperaturen zwischen 72 und 75 °C, bei der Herstellung von H-Milch auf bis zu 135 °C. Zudem wird die Milch homogenisiert. Unbehandelte Rohmilch kann bakteriell belastet sein und Krankheiten wie Listeriose, Tuberkulose und EHEC-(enterohämorrhagische Escherichia coli)-basierte Durchfallerkrankungen und schwere Niereninsuffizienz auslösen. Die Forscher regen daher an, neue Verfahren bei der industriellen Milchverarbeitung zu entwickeln, durch die ein gesundheitlich unbedenkliches Milchprodukt erzeugt wird, das noch die schützenden Inhaltsstoffe von Rohmilch enthält, aber nicht die krankmachenden Mikroorganismen.

Die Gabe von Kuhmilch ist generell umstritten, weil Säuglinge und Kleinkinder auch allergisch darauf reagieren können. In der PASTURE-Studie hatten bis zum ersten Geburtstag nur 2 % aller Kinder Allergien auf Kuhmilch oder andere Lebensmittel.

Literatur:

1. Loss G, Depner M, Ulfman LH et al. (2014) Consumption of unprocessed cow’s milk protects infants from common respiratory infections. J Allergy Clin Immunol [in press]

Quelle: Ludwig-Maximilians-Universität München, Pressemeldung vom 20.10.2014



Rohmilch senkt Erkrankungsrisiko bei Kindern

 Säuglinge, die rohe Kuhmilch bekommen, werden seltener krank als H-Milch-Trinker, wie eine europaweite Studie von Allergologen der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) zeigt. Da Rohmilch jedoch auch krankmachende Mikroorganismen enthalten kann und ihr …

 Säuglinge, die rohe Kuhmilch bekommen, werden seltener krank als H-Milch-Trinker, wie eine europaweite Studie von Allergologen der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) zeigt. Da Rohmilch jedoch auch krankmachende Mikroorganismen enthalten kann und ihr Verzehr daher ein hohes gesundheitliches Risiko birgt, plädieren die Forscher für neue schonende industrielle Verfahren, bei denen die schützenden Inhaltsstoffe der unbehandelten Milch erhalten bleiben.

Im Rahmen der europaweiten Langzeitstudie PASTURE unter der Leitung von Professorin Erika von Mutius (LMU) hielten rund 1000 Mütter wöchentlich Daten zur Ernährung und Gesundheit ihres Kindes bis zum 1. Lebensjahr fest. Kinder, die unbehandelte Kuhmilch tranken, hatten ein deutlich niedrigeres Risiko für Schnupfen, Atemwegsinfekte, Fieber und Mittelohrentzündungen als Kinder, die kommerziell hocherhitzte Milch tranken. Ihr Risiko, bspw. an Atemwegsinfektionen zu erkranken, sank um bis zu 30 %. Dieser Effekt schwächte sich etwas ab, wenn die Milch vor dem Trinken von den Eltern erwärmt wurde. Pasteurisierte Milch, die industriell erhitzt wird, schützte noch vor fieberhaften Erkrankungen, während dieser Effekt bei H-Milch gar nicht mehr bestand. Die Ergebnisse, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Journal of Allergy and Clinical Immunology [1], seien unabhängig von anderen möglichen Einflussfaktoren wie der Ernährung der Kinder.

Im Alter von 12 Monaten wurde den Kindern Blut abgenommen und immunologisch untersucht. Säuglinge, die Rohmilch tranken, hatten niedrigere Normalwerte des Entzündungsparameters CRP (C-reaktives Protein); höhere Entzündungswerte hängen mit der Entwicklung chronischer Erkrankungen wie Asthma und Übergewicht zusammen. Der Konsum von Rohmilch könnte also auch das Risiko senken, später an Asthma zu erkranken.

Die unterschiedlich schützenden Effekte der Milchtypen beruhen vermutlich auf noch nicht näher charakterisierten hitzeempfindlichen Inhaltsstoffen der Milch: Bei der industriellen Verarbeitung wird Milch erhitzt, beim Pasteurisieren auf Temperaturen zwischen 72 und 75 °C, bei der Herstellung von H-Milch auf bis zu 135 °C. Zudem wird die Milch homogenisiert. Unbehandelte Rohmilch kann bakteriell belastet sein und Krankheiten wie Listeriose, Tuberkulose und EHEC-(enterohämorrhagische Escherichia coli)-basierte Durchfallerkrankungen und schwere Niereninsuffizienz auslösen. Die Forscher regen daher an, neue Verfahren bei der industriellen Milchverarbeitung zu entwickeln, durch die ein gesundheitlich unbedenkliches Milchprodukt erzeugt wird, das noch die schützenden Inhaltsstoffe von Rohmilch enthält, aber nicht die krankmachenden Mikroorganismen.

Die Gabe von Kuhmilch ist generell umstritten, weil Säuglinge und Kleinkinder auch allergisch darauf reagieren können. In der PASTURE-Studie hatten bis zum ersten Geburtstag nur 2 % aller Kinder Allergien auf Kuhmilch oder andere Lebensmittel.

Literatur:

1. Loss G, Depner M, Ulfman LH et al. (2014) Consumption of unprocessed cow’s milk protects infants from common respiratory infections. J Allergy Clin Immunol [in press]

Quelle: Ludwig-Maximilians-Universität München, Pressemeldung vom 20.10.2014

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Veröffentlicht: 28.10.2014

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