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  • Schlafdauer und Übergewicht: Die Bedeutung der Erziehung


Eine Reihe klinischer Studien hat einen Zusammenhang zwischen einem geringem nächtlichen Schlafpensum und der Entstehung von Übergewicht bzw. Adipositas bei Kindern aufgezeigt. Über die Ursachen kann bisher nur spekuliert werden, es wird jedoch vermutet, dass elterliche Erziehung großen Einfluss auf die Schlafdauer und somit auf die Inzidenz von Übergewicht hat.

In der Querschnittstudie „CheckKid 2006“ wurden anthropometrische Daten von 4072 Kindern im Alter von 4 bis 13 Jahren aus 41 Grundschulen in Zwolle, Niederlande, ausgewertet. Zusätzlich beantworteten die Eltern der Grundschüler schriftliche Fragen zu soziodemografischen Faktoren, zu den Schlafgewohnheiten der Kinder während der Wochentage, zu deren körperlicher Aktivität sowie ihren Ernährungsgewohnheiten.

Die Studienergebnisse bestätigen die Thesen vorhergehender Studien: Eine höhere Schlafdauer geht mit einem geringeren Risiko für Übergewicht einher. Bestimmungsgründe für ein ungenügendes Schlafpensum waren u. a. Fernsehkonsum während der Mahlzeiten, die Möglichkeit ohne um Erlaubnis zu fragen Süßigkeiten zu konsumieren, keine körperliche Aktivität zusammen mit den Eltern durchzuführen, eine späte Schlafenszeit und eine gehäufte Computernutzung.

Die Ergebnisse deuten an, dass das kindliche Schlafpensum in geringem Umfang durch die familiäre Ausgangssituation und Ernährungsgewohnheiten beeinflusst wird. Ein wichtiger und zu beeinflussender Faktor für ausreichend Schlaf ist dieser Studie zufolge eine frühe Schlafenszeit. Dieser Parameter könnte durch die Eltern beeinflusst werden und somit über eine längere Schlafdauer indirekt vor Übergewicht und Adipositas schützen. Literatur: de Jong E, Stocks T, Visscher TLS et al. (2012) Association between sleep duration and overweight: the importance of parenting. International Journal of Obesity 36: 1278–1284. Quelle: Wissenschaftlicher Informationsdienst Mundhygiene und Ernährungsverhalten (IME) (2012)



© Steffen Sinzinger - Fotolia.com
© Steffen Sinzinger - Fotolia.com


Eine Reihe klinischer Studien hat einen Zusammenhang zwischen einem geringem nächtlichen Schlafpensum und der Entstehung von Übergewicht bzw. Adipositas bei Kindern aufgezeigt. Über die Ursachen kann bisher nur spekuliert werden, es wird jedoch vermutet, dass elterliche Erziehung großen Einfluss auf die Schlafdauer und somit auf die Inzidenz von Übergewicht hat.

In der Querschnittstudie „CheckKid 2006“ wurden anthropometrische Daten von 4072 Kindern im Alter von 4 bis 13 Jahren aus 41 Grundschulen in Zwolle, Niederlande, ausgewertet. Zusätzlich beantworteten die Eltern der Grundschüler schriftliche Fragen zu soziodemografischen Faktoren, zu den Schlafgewohnheiten der Kinder während der Wochentage, zu deren körperlicher Aktivität sowie ihren Ernährungsgewohnheiten.

Die Studienergebnisse bestätigen die Thesen vorhergehender Studien: Eine höhere Schlafdauer geht mit einem geringeren Risiko für Übergewicht einher. Bestimmungsgründe für ein ungenügendes Schlafpensum waren u. a. Fernsehkonsum während der Mahlzeiten, die Möglichkeit ohne um Erlaubnis zu fragen Süßigkeiten zu konsumieren, keine körperliche Aktivität zusammen mit den Eltern durchzuführen, eine späte Schlafenszeit und eine gehäufte Computernutzung.

Die Ergebnisse deuten an, dass das kindliche Schlafpensum in geringem Umfang durch die familiäre Ausgangssituation und Ernährungsgewohnheiten beeinflusst wird. Ein wichtiger und zu beeinflussender Faktor für ausreichend Schlaf ist dieser Studie zufolge eine frühe Schlafenszeit. Dieser Parameter könnte durch die Eltern beeinflusst werden und somit über eine längere Schlafdauer indirekt vor Übergewicht und Adipositas schützen. Literatur: de Jong E, Stocks T, Visscher TLS et al. (2012) Association between sleep duration and overweight: the importance of parenting. International Journal of Obesity 36: 1278–1284. Quelle: Wissenschaftlicher Informationsdienst Mundhygiene und Ernährungsverhalten (IME) (2012)



Schlafdauer und Übergewicht: Die Bedeutung der Erziehung

Eine Reihe klinischer Studien hat einen Zusammenhang zwischen einem geringem nächtlichen Schlafpensum und der Entstehung von Übergewicht bzw. Adipositas bei Kindern aufgezeigt. Über die Ursachen kann bisher nur spekuliert werden, …

Eine Reihe klinischer Studien hat einen Zusammenhang zwischen einem geringem nächtlichen Schlafpensum und der Entstehung von Übergewicht bzw. Adipositas bei Kindern aufgezeigt. Über die Ursachen kann bisher nur spekuliert werden, es wird jedoch vermutet, dass elterliche Erziehung großen Einfluss auf die Schlafdauer und somit auf die Inzidenz von Übergewicht hat.

In der Querschnittstudie „CheckKid 2006“ wurden anthropometrische Daten von 4072 Kindern im Alter von 4 bis 13 Jahren aus 41 Grundschulen in Zwolle, Niederlande, ausgewertet. Zusätzlich beantworteten die Eltern der Grundschüler schriftliche Fragen zu soziodemografischen Faktoren, zu den Schlafgewohnheiten der Kinder während der Wochentage, zu deren körperlicher Aktivität sowie ihren Ernährungsgewohnheiten.

Die Studienergebnisse bestätigen die Thesen vorhergehender Studien: Eine höhere Schlafdauer geht mit einem geringeren Risiko für Übergewicht einher. Bestimmungsgründe für ein ungenügendes Schlafpensum waren u. a. Fernsehkonsum während der Mahlzeiten, die Möglichkeit ohne um Erlaubnis zu fragen Süßigkeiten zu konsumieren, keine körperliche Aktivität zusammen mit den Eltern durchzuführen, eine späte Schlafenszeit und eine gehäufte Computernutzung.

Die Ergebnisse deuten an, dass das kindliche Schlafpensum in geringem Umfang durch die familiäre Ausgangssituation und Ernährungsgewohnheiten beeinflusst wird. Ein wichtiger und zu beeinflussender Faktor für ausreichend Schlaf ist dieser Studie zufolge eine frühe Schlafenszeit. Dieser Parameter könnte durch die Eltern beeinflusst werden und somit über eine längere Schlafdauer indirekt vor Übergewicht und Adipositas schützen. Literatur: de Jong E, Stocks T, Visscher TLS et al. (2012) Association between sleep duration and overweight: the importance of parenting. International Journal of Obesity 36: 1278–1284. Quelle: Wissenschaftlicher Informationsdienst Mundhygiene und Ernährungsverhalten (IME) (2012)

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Veröffentlicht: 25.02.2013

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