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  • Schleswig-Holstein schließt sich KiGGS an


Glaubst du, dass du viel zu dick bist? Wie viel Alkohol trinkst du zurzeit? Diese Fragen sind Teil der zurzeit laufenden bundesweiten Kinder- und Jugendgesundheitsstudie des Robert Koch-Instituts, KiGGS. Seit Ende August führt mit Schleswig-Holstein erstmals ein Bundesland eine eigene, vertiefende Studie durch. Bislang fehlen in Deutschland insbesondere verknüpfbare Daten aus den verschiedenen Ebenen des gesundheitlichen Geschehens – etwa wie viele dicke Kinder es tatsächlich gibt, welche Ursachen in Frage kommen und wie die Folgen für die Gesundheit sind. KiGGS soll erstmals ein umfassendes Bild von der Gesundheit der Heranwachsenden in Deutschland liefern und die Informationslücken schließen. Die Untersuchung ist im internationalen Vergleich einmalig: Es nehmen insgesamt 18 000 Kinder und Jugendliche aller Altersstufen teil, die Daten werden mit Fragebögen, ärztlichem Interview, medizinischer Untersuchung und Motoriktests erhoben. Die Stichprobe ist so gestaltet, dass repräsentative Aussagen für Deutschland insgesamt sowie für Ost- und Westdeutschland getrennt möglich sind. Um auch auf der Ebene eines einzelnen Bundeslandes entsprechende repräsentative Daten zu haben ist eine durch die einzelnen Länder zu finanzierende Stichprobenaufstockung erforderlich. Das Robert-Koch-Institut hat allen Landes-Gesundheitsministerien das Angebot zur Aufstockung unter Nutzung der Instrumente, der Logistik und der vom Robert Koch-Institut im jeweiligen Bundesland erhobenen Daten unterbreitet. Schleswig-Holstein ist das erste Bundesland, das dieses Angebot realisiert und mit einer eigenen, Ende August gestarteten Studie an KiGGS angedockt. Damit können aussagefähige und repräsentative Gesundheitsdaten für Schleswig-Holstein gewonnen werden, die noch dazu den Vergleich mit den Bundesdaten gestatten. Erstmalig wird es auf dieser Grundlage möglich sein, einen Landes-Gesundheitsbericht in Relation zur Bundes-Gesundheitsberichterstattung zu stellen und regionale Besonderheiten aufzuzeigen.  Für die Länderstudie Schleswig-Holstein, die ein Jahr dauern wird, hat das Robert Koch-Institut ein viertes Team ausgebildet. An 18 Orten werden insgesamt ca. 1 600 Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis unter 18 Jahren teilnehmen. Weitere Informationen unter www.kiggs.de und www.rki.de/GBE/GBE.HTM. (02.09.04)



Glaubst du, dass du viel zu dick bist? Wie viel Alkohol trinkst du zurzeit? Diese Fragen sind Teil der zurzeit laufenden bundesweiten Kinder- und Jugendgesundheitsstudie des Robert Koch-Instituts, KiGGS. Seit Ende August führt mit Schleswig-Holstein erstmals ein Bundesland eine eigene, vertiefende Studie durch. Bislang fehlen in Deutschland insbesondere verknüpfbare Daten aus den verschiedenen Ebenen des gesundheitlichen Geschehens – etwa wie viele dicke Kinder es tatsächlich gibt, welche Ursachen in Frage kommen und wie die Folgen für die Gesundheit sind. KiGGS soll erstmals ein umfassendes Bild von der Gesundheit der Heranwachsenden in Deutschland liefern und die Informationslücken schließen. Die Untersuchung ist im internationalen Vergleich einmalig: Es nehmen insgesamt 18 000 Kinder und Jugendliche aller Altersstufen teil, die Daten werden mit Fragebögen, ärztlichem Interview, medizinischer Untersuchung und Motoriktests erhoben. Die Stichprobe ist so gestaltet, dass repräsentative Aussagen für Deutschland insgesamt sowie für Ost- und Westdeutschland getrennt möglich sind. Um auch auf der Ebene eines einzelnen Bundeslandes entsprechende repräsentative Daten zu haben ist eine durch die einzelnen Länder zu finanzierende Stichprobenaufstockung erforderlich. Das Robert-Koch-Institut hat allen Landes-Gesundheitsministerien das Angebot zur Aufstockung unter Nutzung der Instrumente, der Logistik und der vom Robert Koch-Institut im jeweiligen Bundesland erhobenen Daten unterbreitet. Schleswig-Holstein ist das erste Bundesland, das dieses Angebot realisiert und mit einer eigenen, Ende August gestarteten Studie an KiGGS angedockt. Damit können aussagefähige und repräsentative Gesundheitsdaten für Schleswig-Holstein gewonnen werden, die noch dazu den Vergleich mit den Bundesdaten gestatten. Erstmalig wird es auf dieser Grundlage möglich sein, einen Landes-Gesundheitsbericht in Relation zur Bundes-Gesundheitsberichterstattung zu stellen und regionale Besonderheiten aufzuzeigen.  Für die Länderstudie Schleswig-Holstein, die ein Jahr dauern wird, hat das Robert Koch-Institut ein viertes Team ausgebildet. An 18 Orten werden insgesamt ca. 1 600 Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis unter 18 Jahren teilnehmen. Weitere Informationen unter www.kiggs.de und www.rki.de/GBE/GBE.HTM. (02.09.04)

Schleswig-Holstein schließt sich KiGGS an

Glaubst du, dass du viel zu dick bist? Wie viel Alkohol trinkst du zurzeit? Diese Fragen sind Teil der zurzeit laufenden bundesweiten Kinder- und Jugendgesundheitsstudie des Robert Koch-Instituts, KiGGS. Seit …

Glaubst du, dass du viel zu dick bist? Wie viel Alkohol trinkst du zurzeit? Diese Fragen sind Teil der zurzeit laufenden bundesweiten Kinder- und Jugendgesundheitsstudie des Robert Koch-Instituts, KiGGS. Seit Ende August führt mit Schleswig-Holstein erstmals ein Bundesland eine eigene, vertiefende Studie durch. Bislang fehlen in Deutschland insbesondere verknüpfbare Daten aus den verschiedenen Ebenen des gesundheitlichen Geschehens – etwa wie viele dicke Kinder es tatsächlich gibt, welche Ursachen in Frage kommen und wie die Folgen für die Gesundheit sind. KiGGS soll erstmals ein umfassendes Bild von der Gesundheit der Heranwachsenden in Deutschland liefern und die Informationslücken schließen. Die Untersuchung ist im internationalen Vergleich einmalig: Es nehmen insgesamt 18 000 Kinder und Jugendliche aller Altersstufen teil, die Daten werden mit Fragebögen, ärztlichem Interview, medizinischer Untersuchung und Motoriktests erhoben. Die Stichprobe ist so gestaltet, dass repräsentative Aussagen für Deutschland insgesamt sowie für Ost- und Westdeutschland getrennt möglich sind. Um auch auf der Ebene eines einzelnen Bundeslandes entsprechende repräsentative Daten zu haben ist eine durch die einzelnen Länder zu finanzierende Stichprobenaufstockung erforderlich. Das Robert-Koch-Institut hat allen Landes-Gesundheitsministerien das Angebot zur Aufstockung unter Nutzung der Instrumente, der Logistik und der vom Robert Koch-Institut im jeweiligen Bundesland erhobenen Daten unterbreitet. Schleswig-Holstein ist das erste Bundesland, das dieses Angebot realisiert und mit einer eigenen, Ende August gestarteten Studie an KiGGS angedockt. Damit können aussagefähige und repräsentative Gesundheitsdaten für Schleswig-Holstein gewonnen werden, die noch dazu den Vergleich mit den Bundesdaten gestatten. Erstmalig wird es auf dieser Grundlage möglich sein, einen Landes-Gesundheitsbericht in Relation zur Bundes-Gesundheitsberichterstattung zu stellen und regionale Besonderheiten aufzuzeigen.  Für die Länderstudie Schleswig-Holstein, die ein Jahr dauern wird, hat das Robert Koch-Institut ein viertes Team ausgebildet. An 18 Orten werden insgesamt ca. 1 600 Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis unter 18 Jahren teilnehmen. Weitere Informationen unter www.kiggs.de und www.rki.de/GBE/GBE.HTM. (02.09.04)

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Veröffentlicht: 02.09.2004

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