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  • Schulabgänger wollen vermehrt studieren


Nachdem in den 90er Jahren die Studierbereitschaft der studienberechtigten Schulabgänger kontinuierlich zurückgegangen ist, steigt sie inzwischen wieder erheblich an. Dies zeigt eine von der Hochschul-Informations-System GmbH Hannover durchgeführte repräsentative Befragung von Schulabgängern, die im Jahr 2002 ihre Hochschulreife erworben haben. Demnach haben nahezu drei Viertel (73 %) der 12 300 Befragten sich "sicher" für einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss als Ziel der beruflichen Qualifizierung entschieden. Damit liegt die minimale Studierquote um 7 Prozentpunkte über der des zuvor untersuchten Jahrgangs 1999 und das hohe Niveau von Beginn der 90er Jahre ist beinahe wieder erreicht.Berücksichtigt man diejenigen, die eine Studienaufnahme "wahrscheinlich" bzw. "alternativ" zu anderen Überlegungen planen, ergibt sich sogar eine maximale Studierquote von 79%.Die Zunahme der Studierfreudigkeit wird damit begründet, dass die Schulabgänger die Arbeitsmarkt- und Berufsaussichten für Hochschulabsolventen wieder optimistischer einschätzen. Allerdings sind die Unterschiede zwischen den Bundesländern sehr groß: Zwischen dem Land mit der höchsten und dem mit der niedrigsten Studierneigung liegen 19 Prozentpunkte. Mit Ausnahme der Länder Niedersachsen und Bremen wollen in allen Bundesländern mehr Schulabgänger studieren, die meisten stammen jedoch aus Hamburg, Saarland und Sachsen-Anhalt. Unter Einschluss der „wahrscheinlichen“ oder „alternativ“ geplanten Studienaufnahme ergibt sich ein ähnliches Bild der Länderdifferenzen. Für sieben Bundesländern liegt die Studierbereitschaft jetzt bei 80 % oder mehr: Bremen, Bayern, Schleswig-Holstein, Berlin, Saarland, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Auffällig ist, dass das zusätzliche Studierpotenzial durch „wahrscheinlich“ oder „alternativ“ geplante Studienaufnahme in der ganz überwiegenden Zahl der Länder ähnlich groß ist. Weitere Informationen unter http://www.his.de/. 08.03.04



Nachdem in den 90er Jahren die Studierbereitschaft der studienberechtigten Schulabgänger kontinuierlich zurückgegangen ist, steigt sie inzwischen wieder erheblich an. Dies zeigt eine von der Hochschul-Informations-System GmbH Hannover durchgeführte repräsentative Befragung von Schulabgängern, die im Jahr 2002 ihre Hochschulreife erworben haben. Demnach haben nahezu drei Viertel (73 %) der 12 300 Befragten sich "sicher" für einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss als Ziel der beruflichen Qualifizierung entschieden. Damit liegt die minimale Studierquote um 7 Prozentpunkte über der des zuvor untersuchten Jahrgangs 1999 und das hohe Niveau von Beginn der 90er Jahre ist beinahe wieder erreicht.Berücksichtigt man diejenigen, die eine Studienaufnahme "wahrscheinlich" bzw. "alternativ" zu anderen Überlegungen planen, ergibt sich sogar eine maximale Studierquote von 79%.Die Zunahme der Studierfreudigkeit wird damit begründet, dass die Schulabgänger die Arbeitsmarkt- und Berufsaussichten für Hochschulabsolventen wieder optimistischer einschätzen. Allerdings sind die Unterschiede zwischen den Bundesländern sehr groß: Zwischen dem Land mit der höchsten und dem mit der niedrigsten Studierneigung liegen 19 Prozentpunkte. Mit Ausnahme der Länder Niedersachsen und Bremen wollen in allen Bundesländern mehr Schulabgänger studieren, die meisten stammen jedoch aus Hamburg, Saarland und Sachsen-Anhalt. Unter Einschluss der „wahrscheinlichen“ oder „alternativ“ geplanten Studienaufnahme ergibt sich ein ähnliches Bild der Länderdifferenzen. Für sieben Bundesländern liegt die Studierbereitschaft jetzt bei 80 % oder mehr: Bremen, Bayern, Schleswig-Holstein, Berlin, Saarland, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Auffällig ist, dass das zusätzliche Studierpotenzial durch „wahrscheinlich“ oder „alternativ“ geplante Studienaufnahme in der ganz überwiegenden Zahl der Länder ähnlich groß ist. Weitere Informationen unter http://www.his.de/. 08.03.04

Schulabgänger wollen vermehrt studieren

Nachdem in den 90er Jahren die Studierbereitschaft der studienberechtigten Schulabgänger kontinuierlich zurückgegangen ist, steigt sie inzwischen wieder erheblich an. Dies zeigt eine von der Hochschul-Informations-System GmbH Hannover durchgeführte repräsentative Befragung …

Nachdem in den 90er Jahren die Studierbereitschaft der studienberechtigten Schulabgänger kontinuierlich zurückgegangen ist, steigt sie inzwischen wieder erheblich an. Dies zeigt eine von der Hochschul-Informations-System GmbH Hannover durchgeführte repräsentative Befragung von Schulabgängern, die im Jahr 2002 ihre Hochschulreife erworben haben. Demnach haben nahezu drei Viertel (73 %) der 12 300 Befragten sich “sicher” für einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss als Ziel der beruflichen Qualifizierung entschieden. Damit liegt die minimale Studierquote um 7 Prozentpunkte über der des zuvor untersuchten Jahrgangs 1999 und das hohe Niveau von Beginn der 90er Jahre ist beinahe wieder erreicht.Berücksichtigt man diejenigen, die eine Studienaufnahme “wahrscheinlich” bzw. “alternativ” zu anderen Überlegungen planen, ergibt sich sogar eine maximale Studierquote von 79%.Die Zunahme der Studierfreudigkeit wird damit begründet, dass die Schulabgänger die Arbeitsmarkt- und Berufsaussichten für Hochschulabsolventen wieder optimistischer einschätzen. Allerdings sind die Unterschiede zwischen den Bundesländern sehr groß: Zwischen dem Land mit der höchsten und dem mit der niedrigsten Studierneigung liegen 19 Prozentpunkte. Mit Ausnahme der Länder Niedersachsen und Bremen wollen in allen Bundesländern mehr Schulabgänger studieren, die meisten stammen jedoch aus Hamburg, Saarland und Sachsen-Anhalt. Unter Einschluss der „wahrscheinlichen“ oder „alternativ“ geplanten Studienaufnahme ergibt sich ein ähnliches Bild der Länderdifferenzen. Für sieben Bundesländern liegt die Studierbereitschaft jetzt bei 80 % oder mehr: Bremen, Bayern, Schleswig-Holstein, Berlin, Saarland, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Auffällig ist, dass das zusätzliche Studierpotenzial durch „wahrscheinlich“ oder „alternativ“ geplante Studienaufnahme in der ganz überwiegenden Zahl der Länder ähnlich groß ist. Weitere Informationen unter http://www.his.de/. 08.03.04

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Veröffentlicht: 08.03.2004

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