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  • Schwangere Vegetarierinnen aus dem Raum Berlin für BgVV-Studie gesucht


Das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) startet eine Studie zum Vorkommen bromierter Flammschutzmittel (PBDE) in Muttermilch und sucht hierfür schwangere Vegetarierinnen aus dem Raum Berlin.

Flammschutzmittel werden hauptsächlich in der Elektronikindustrie, bei Holz und Holzwerkstoffen, Kunststoffen und Textilien eingesetzt und verringern die Entzündbarkeit brennbarer Stoffe. Sie umfassen eine Vielzahl chemischer Verbindungen, z. B. die häufig verwendeten fettlöslichen, schwer abbaubaren polybromierten Diphenylether (PBDE).Hierbei handelt es sich nicht um hochgiftige Verbindungen. D. h., sie verändern weder das Erbgut, noch sind sie als Krebs erregend eingestuft. Auch bei akutem Kontakt verursachen sie keine auffälligen Symptome. Dennoch ist unklar, ob dauerhafter Kontakt mit den PBDE Einfluss auf die Gesundheit von Menschen haben könnte.

In Deutschland gibt es bislang nur wenige verlässliche Daten zur Belastung der Bevölkerung mit diesen Flammschutzmitteln. In schwedischen Untersuchungen wurden sie in zahlreichen Muttermilchproben nachgewiesen. Die BgVV-Studie soll klären helfen, wie PBDEs überhaupt in den menschlichen Körper gelangen, ob eine Ernährung ohne tierische Produkte die Situation verbessern kann oder ob die PBDE-Gehalte unabhängig von den Ernährungsgewohnheiten die allgemeine Umweltkontamination widerspiegeln. Dazu sollen die PBDE-Gehalte in Milchproben stillender Müttern, die sich seit längerer Zeit vegetarisch bzw. vegan ernähren mit Milchproben von Müttern verglichen werden, die sich sowohl von pflanzlichen als auch von tierischen Produkten ernähren. Für die Durchführung der voraussichtlich etwa zwei Jahre laufenden Studie bittet das BgVV werdende Mütter aus dem Raum Berlin um Unterstützung. Interessierte erhalten weitere Informationen über die Pressestelle des BgVV, Thielallee 88-92, 14195 Berlin, Fax: 01888/4124970, E-Mail: pressestelle@bgvv.de. 25.01.02





Das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) startet eine Studie zum Vorkommen bromierter Flammschutzmittel (PBDE) in Muttermilch und sucht hierfür schwangere Vegetarierinnen aus dem Raum Berlin.

Flammschutzmittel werden hauptsächlich in der Elektronikindustrie, bei Holz und Holzwerkstoffen, Kunststoffen und Textilien eingesetzt und verringern die Entzündbarkeit brennbarer Stoffe. Sie umfassen eine Vielzahl chemischer Verbindungen, z. B. die häufig verwendeten fettlöslichen, schwer abbaubaren polybromierten Diphenylether (PBDE).Hierbei handelt es sich nicht um hochgiftige Verbindungen. D. h., sie verändern weder das Erbgut, noch sind sie als Krebs erregend eingestuft. Auch bei akutem Kontakt verursachen sie keine auffälligen Symptome. Dennoch ist unklar, ob dauerhafter Kontakt mit den PBDE Einfluss auf die Gesundheit von Menschen haben könnte.

In Deutschland gibt es bislang nur wenige verlässliche Daten zur Belastung der Bevölkerung mit diesen Flammschutzmitteln. In schwedischen Untersuchungen wurden sie in zahlreichen Muttermilchproben nachgewiesen. Die BgVV-Studie soll klären helfen, wie PBDEs überhaupt in den menschlichen Körper gelangen, ob eine Ernährung ohne tierische Produkte die Situation verbessern kann oder ob die PBDE-Gehalte unabhängig von den Ernährungsgewohnheiten die allgemeine Umweltkontamination widerspiegeln. Dazu sollen die PBDE-Gehalte in Milchproben stillender Müttern, die sich seit längerer Zeit vegetarisch bzw. vegan ernähren mit Milchproben von Müttern verglichen werden, die sich sowohl von pflanzlichen als auch von tierischen Produkten ernähren. Für die Durchführung der voraussichtlich etwa zwei Jahre laufenden Studie bittet das BgVV werdende Mütter aus dem Raum Berlin um Unterstützung. Interessierte erhalten weitere Informationen über die Pressestelle des BgVV, Thielallee 88-92, 14195 Berlin, Fax: 01888/4124970, E-Mail: pressestelle@bgvv.de. 25.01.02



Schwangere Vegetarierinnen aus dem Raum Berlin für BgVV-Studie gesucht

Das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) startet eine Studie zum Vorkommen bromierter Flammschutzmittel (PBDE) in Muttermilch und sucht hierfür schwangere Vegetarierinnen aus dem Raum Berlin.Flammschutzmittel werden hauptsächlich in …

Das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) startet eine Studie zum Vorkommen bromierter Flammschutzmittel (PBDE) in Muttermilch und sucht hierfür schwangere Vegetarierinnen aus dem Raum Berlin.

Flammschutzmittel werden hauptsächlich in der Elektronikindustrie, bei Holz und Holzwerkstoffen, Kunststoffen und Textilien eingesetzt und verringern die Entzündbarkeit brennbarer Stoffe. Sie umfassen eine Vielzahl chemischer Verbindungen, z. B. die häufig verwendeten fettlöslichen, schwer abbaubaren polybromierten Diphenylether (PBDE).Hierbei handelt es sich nicht um hochgiftige Verbindungen. D. h., sie verändern weder das Erbgut, noch sind sie als Krebs erregend eingestuft. Auch bei akutem Kontakt verursachen sie keine auffälligen Symptome. Dennoch ist unklar, ob dauerhafter Kontakt mit den PBDE Einfluss auf die Gesundheit von Menschen haben könnte.

In Deutschland gibt es bislang nur wenige verlässliche Daten zur Belastung der Bevölkerung mit diesen Flammschutzmitteln. In schwedischen Untersuchungen wurden sie in zahlreichen Muttermilchproben nachgewiesen. Die BgVV-Studie soll klären helfen, wie PBDEs überhaupt in den menschlichen Körper gelangen, ob eine Ernährung ohne tierische Produkte die Situation verbessern kann oder ob die PBDE-Gehalte unabhängig von den Ernährungsgewohnheiten die allgemeine Umweltkontamination widerspiegeln. Dazu sollen die PBDE-Gehalte in Milchproben stillender Müttern, die sich seit längerer Zeit vegetarisch bzw. vegan ernähren mit Milchproben von Müttern verglichen werden, die sich sowohl von pflanzlichen als auch von tierischen Produkten ernähren. Für die Durchführung der voraussichtlich etwa zwei Jahre laufenden Studie bittet das BgVV werdende Mütter aus dem Raum Berlin um Unterstützung. Interessierte erhalten weitere Informationen über die Pressestelle des BgVV, Thielallee 88-92, 14195 Berlin, Fax: 01888/4124970, E-Mail: pressestelle@bgvv.de. 25.01.02

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Veröffentlicht: 25.01.2002

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