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  • Schwermetalle in Keramikglasuren


Farbige Glasuren von Keramikgeschirr können Schwermetalle wie Blei oder Cadmium enthalten. Beim Kontakt mit Lebensmitteln können diese giftigen Stoffe in unterschiedlichem Maße aus der Keramik herausgelöst werden. Insbesondere im Hinblick auf die Empfindlichkeit von Kindern empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) daher, die Höchstwerte für die Abgabe von Blei und Cadmium aus Keramik zu senken.

Welche Mengen an Blei und Cadmium aus der Keramik in die Lebensmittel übergehen, hängt neben der Qualität der Glasur im Wesentlichen von der Temperatur ab, mit der die Keramik gebrannt wurde. Auch die Art des Lebensmittels und der Dauer des Kontakts spielen eine Rolle. Die europäische Richtlinie, welche die Abgabe von Blei und Cadmium aus Keramik regelt, wird derzeit überarbeitet. Aus diesem Anlass hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die geltenden Höchstmengen überprüft. Das Institut kommt zu dem Schluss, dass selbst bei Einhaltung der geltenden Regelungen unter bestimmten Umständen Schwermetallmengen aus der Keramik an Lebensmittel abgegeben werden können. Insbesondere für Blei können diese nicht mehr als sicher bewertet werden.

Aus Keramikgefäßen, die die erlaubte Abgabemenge für Blei ausschöpfen, können an die Lebensmittel bis zu 4 mg Blei pro Liter (mg/L) abgegeben werden. Damit kann die Bleiaufnahme – je nach Berechnungsmodell – den von der WHO abgeleiteten Wert für die vorläufige tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge (PTWI) von 0,025 mg pro kg Körpergewicht und Woche zum Teil erheblich überschreiten.

Ähnliches gilt laut BfR für das Schwermetall Cadmium, wobei dort die Überschreitungen des PTWI von 0,007 mg/kg Körpergewicht und Woche deutlich niedriger ausfallen. Dennoch gibt es Personengruppen, die schon auf Grund ihrer Verzehrs- und Lebensgewohnheiten den Grenzwert für Cadmium nahezu ausschöpfen. Jede zusätzliche Aufnahme, wie etwa über Keramikgeschirr, sollte deshalb vermieden werden. (21.03.05)





Farbige Glasuren von Keramikgeschirr können Schwermetalle wie Blei oder Cadmium enthalten. Beim Kontakt mit Lebensmitteln können diese giftigen Stoffe in unterschiedlichem Maße aus der Keramik herausgelöst werden. Insbesondere im Hinblick auf die Empfindlichkeit von Kindern empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) daher, die Höchstwerte für die Abgabe von Blei und Cadmium aus Keramik zu senken.

Welche Mengen an Blei und Cadmium aus der Keramik in die Lebensmittel übergehen, hängt neben der Qualität der Glasur im Wesentlichen von der Temperatur ab, mit der die Keramik gebrannt wurde. Auch die Art des Lebensmittels und der Dauer des Kontakts spielen eine Rolle. Die europäische Richtlinie, welche die Abgabe von Blei und Cadmium aus Keramik regelt, wird derzeit überarbeitet. Aus diesem Anlass hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die geltenden Höchstmengen überprüft. Das Institut kommt zu dem Schluss, dass selbst bei Einhaltung der geltenden Regelungen unter bestimmten Umständen Schwermetallmengen aus der Keramik an Lebensmittel abgegeben werden können. Insbesondere für Blei können diese nicht mehr als sicher bewertet werden.

Aus Keramikgefäßen, die die erlaubte Abgabemenge für Blei ausschöpfen, können an die Lebensmittel bis zu 4 mg Blei pro Liter (mg/L) abgegeben werden. Damit kann die Bleiaufnahme – je nach Berechnungsmodell – den von der WHO abgeleiteten Wert für die vorläufige tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge (PTWI) von 0,025 mg pro kg Körpergewicht und Woche zum Teil erheblich überschreiten.

Ähnliches gilt laut BfR für das Schwermetall Cadmium, wobei dort die Überschreitungen des PTWI von 0,007 mg/kg Körpergewicht und Woche deutlich niedriger ausfallen. Dennoch gibt es Personengruppen, die schon auf Grund ihrer Verzehrs- und Lebensgewohnheiten den Grenzwert für Cadmium nahezu ausschöpfen. Jede zusätzliche Aufnahme, wie etwa über Keramikgeschirr, sollte deshalb vermieden werden. (21.03.05)



Schwermetalle in Keramikglasuren

Farbige Glasuren von Keramikgeschirr können Schwermetalle wie Blei oder Cadmium enthalten. Beim Kontakt mit Lebensmitteln können diese giftigen Stoffe in unterschiedlichem Maße aus der Keramik herausgelöst werden. Insbesondere im Hinblick …

Farbige Glasuren von Keramikgeschirr können Schwermetalle wie Blei oder Cadmium enthalten. Beim Kontakt mit Lebensmitteln können diese giftigen Stoffe in unterschiedlichem Maße aus der Keramik herausgelöst werden. Insbesondere im Hinblick auf die Empfindlichkeit von Kindern empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) daher, die Höchstwerte für die Abgabe von Blei und Cadmium aus Keramik zu senken.

Welche Mengen an Blei und Cadmium aus der Keramik in die Lebensmittel übergehen, hängt neben der Qualität der Glasur im Wesentlichen von der Temperatur ab, mit der die Keramik gebrannt wurde. Auch die Art des Lebensmittels und der Dauer des Kontakts spielen eine Rolle. Die europäische Richtlinie, welche die Abgabe von Blei und Cadmium aus Keramik regelt, wird derzeit überarbeitet. Aus diesem Anlass hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die geltenden Höchstmengen überprüft. Das Institut kommt zu dem Schluss, dass selbst bei Einhaltung der geltenden Regelungen unter bestimmten Umständen Schwermetallmengen aus der Keramik an Lebensmittel abgegeben werden können. Insbesondere für Blei können diese nicht mehr als sicher bewertet werden.

Aus Keramikgefäßen, die die erlaubte Abgabemenge für Blei ausschöpfen, können an die Lebensmittel bis zu 4 mg Blei pro Liter (mg/L) abgegeben werden. Damit kann die Bleiaufnahme – je nach Berechnungsmodell – den von der WHO abgeleiteten Wert für die vorläufige tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge (PTWI) von 0,025 mg pro kg Körpergewicht und Woche zum Teil erheblich überschreiten.

Ähnliches gilt laut BfR für das Schwermetall Cadmium, wobei dort die Überschreitungen des PTWI von 0,007 mg/kg Körpergewicht und Woche deutlich niedriger ausfallen. Dennoch gibt es Personengruppen, die schon auf Grund ihrer Verzehrs- und Lebensgewohnheiten den Grenzwert für Cadmium nahezu ausschöpfen. Jede zusätzliche Aufnahme, wie etwa über Keramikgeschirr, sollte deshalb vermieden werden. (21.03.05)

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Veröffentlicht: 21.03.2005

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