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  • Smoothies – Obst aus der Flasche


Smoothies sind so genannte Ganzfruchtgetränke bzw. Fruchtshakes. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fruchtsäften, wird bei Smoothies die ganze Frucht bis auf die Schale und Kerne verarbeitet. Basis ist somit das Fruchtmark oder Fruchtpüree, das je nach Rezept mit Säften gemischt wird, um eine cremige und sämige Konsistenz zu erhalten (engl. smooth: „fein, gleichmäßig, sämig”). Smoothies erfreuen sich wachsender Beliebtheit - versprechen sie doch eine schnelle Art des Genusses von Obst (und Gemüse).

Hinsichtlich Rezeptur und Zutaten gibt es sehr unterschiedliche Produkte auf dem Markt. Eine eindeutige Definition für die Inhaltsstoffe gibt es nicht. Einige Anbieter stellen Smoothies hauptsächlich aus Saft(konzentraten) her. Diese unterscheiden sich nicht deutlich von Fruchtsäften und sind ernährungsphysiologisch wie Saft zu bewerten. Sie können gelegentlich 1 Portion Obst oder Gemüse am Tag ersetzen.

„Echte” Smoothies bestehen aus Fruchtmark oder -püree, Direktsäften und ggf. Fruchtstücken. Häufig ist die Banane eine Grundzutat. Es gibt auch Smoothies mit einem Anteil an Gemüse, Joghurt oder Milch etc.. Ein guter Smoothie (Portion von 200-250 ml) der vorwiegend aus purer Frucht oder Fruchtmark besteht kann gelegentlich bis zu 2 Portionen Obst bzw. Gemüse ersetzen. Er sollte höchstens zur Hälfte Saft und keinen Zuckerzusatz oder weitere Zutaten enthalten. Ein Konzentrat ist nicht zu empfehlen, weil durch Entzug von Wasser das für die Sättigung wichtige Volumen verloren geht und die Energiedichte zunimmt.

Problematisch sind manche Werbeaussagen zu Smoothies. Es wird beispielsweise damit geworben, dass mit 100 ml eines Produkts 50 % der empfohlenen täglichen Menge an Obst und Gemüse abdecken. Diese Aussage bezieht sich auf die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Menge von 400 g Obst und Gemüse pro Tag, die auch Entwicklungsländern mit geringer Verfügbarkeit und geringem Konsum von Obst und Gemüse gerecht wird. Sie liegt unter der DGE-Empfehlung für Deutschland, von 600-650 g Obst und Gemüse pro Tag. Zu bedenken ist auch, dass Smoothies in relativ kleinen Verpackungseinheiten angeboten werden, was aus ökologischer Sicht ungünstig ist.

Fazit: Ein gut zusammengesetzter Smoothie ist allemal besser als gar kein Obst. Er ist vor allem praktisch, wenn gerade keine frischen Produkte zur Verfügung stehen. Generell sind aber nach wie vor frisches Obst und rohes bzw. schonend gegartes Gemüse mit ihrem vollen Spektrum an Nährstoffen und gesundheitsfördernden sekundären Pflanzenstoffen, ihrem geringen Energiegehalt und ihrem großen, sättigenden Volumen zu bevorzugen. Quelle: DGE Info vom 10.10.07 (16.11.07)





Smoothies sind so genannte Ganzfruchtgetränke bzw. Fruchtshakes. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fruchtsäften, wird bei Smoothies die ganze Frucht bis auf die Schale und Kerne verarbeitet. Basis ist somit das Fruchtmark oder Fruchtpüree, das je nach Rezept mit Säften gemischt wird, um eine cremige und sämige Konsistenz zu erhalten (engl. smooth: „fein, gleichmäßig, sämig”). Smoothies erfreuen sich wachsender Beliebtheit - versprechen sie doch eine schnelle Art des Genusses von Obst (und Gemüse).

Hinsichtlich Rezeptur und Zutaten gibt es sehr unterschiedliche Produkte auf dem Markt. Eine eindeutige Definition für die Inhaltsstoffe gibt es nicht. Einige Anbieter stellen Smoothies hauptsächlich aus Saft(konzentraten) her. Diese unterscheiden sich nicht deutlich von Fruchtsäften und sind ernährungsphysiologisch wie Saft zu bewerten. Sie können gelegentlich 1 Portion Obst oder Gemüse am Tag ersetzen.

„Echte” Smoothies bestehen aus Fruchtmark oder -püree, Direktsäften und ggf. Fruchtstücken. Häufig ist die Banane eine Grundzutat. Es gibt auch Smoothies mit einem Anteil an Gemüse, Joghurt oder Milch etc.. Ein guter Smoothie (Portion von 200-250 ml) der vorwiegend aus purer Frucht oder Fruchtmark besteht kann gelegentlich bis zu 2 Portionen Obst bzw. Gemüse ersetzen. Er sollte höchstens zur Hälfte Saft und keinen Zuckerzusatz oder weitere Zutaten enthalten. Ein Konzentrat ist nicht zu empfehlen, weil durch Entzug von Wasser das für die Sättigung wichtige Volumen verloren geht und die Energiedichte zunimmt.

Problematisch sind manche Werbeaussagen zu Smoothies. Es wird beispielsweise damit geworben, dass mit 100 ml eines Produkts 50 % der empfohlenen täglichen Menge an Obst und Gemüse abdecken. Diese Aussage bezieht sich auf die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Menge von 400 g Obst und Gemüse pro Tag, die auch Entwicklungsländern mit geringer Verfügbarkeit und geringem Konsum von Obst und Gemüse gerecht wird. Sie liegt unter der DGE-Empfehlung für Deutschland, von 600-650 g Obst und Gemüse pro Tag. Zu bedenken ist auch, dass Smoothies in relativ kleinen Verpackungseinheiten angeboten werden, was aus ökologischer Sicht ungünstig ist.

Fazit: Ein gut zusammengesetzter Smoothie ist allemal besser als gar kein Obst. Er ist vor allem praktisch, wenn gerade keine frischen Produkte zur Verfügung stehen. Generell sind aber nach wie vor frisches Obst und rohes bzw. schonend gegartes Gemüse mit ihrem vollen Spektrum an Nährstoffen und gesundheitsfördernden sekundären Pflanzenstoffen, ihrem geringen Energiegehalt und ihrem großen, sättigenden Volumen zu bevorzugen. Quelle: DGE Info vom 10.10.07 (16.11.07)



Smoothies – Obst aus der Flasche

Smoothies sind so genannte Ganzfruchtgetränke bzw. Fruchtshakes. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fruchtsäften, wird bei Smoothies die ganze Frucht bis auf die Schale und Kerne verarbeitet. Basis ist somit das Fruchtmark …

Smoothies sind so genannte Ganzfruchtgetränke bzw. Fruchtshakes. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fruchtsäften, wird bei Smoothies die ganze Frucht bis auf die Schale und Kerne verarbeitet. Basis ist somit das Fruchtmark oder Fruchtpüree, das je nach Rezept mit Säften gemischt wird, um eine cremige und sämige Konsistenz zu erhalten (engl. smooth: „fein, gleichmäßig, sämig”). Smoothies erfreuen sich wachsender Beliebtheit – versprechen sie doch eine schnelle Art des Genusses von Obst (und Gemüse).

Hinsichtlich Rezeptur und Zutaten gibt es sehr unterschiedliche Produkte auf dem Markt. Eine eindeutige Definition für die Inhaltsstoffe gibt es nicht. Einige Anbieter stellen Smoothies hauptsächlich aus Saft(konzentraten) her. Diese unterscheiden sich nicht deutlich von Fruchtsäften und sind ernährungsphysiologisch wie Saft zu bewerten. Sie können gelegentlich 1 Portion Obst oder Gemüse am Tag ersetzen.

„Echte” Smoothies bestehen aus Fruchtmark oder -püree, Direktsäften und ggf. Fruchtstücken. Häufig ist die Banane eine Grundzutat. Es gibt auch Smoothies mit einem Anteil an Gemüse, Joghurt oder Milch etc.. Ein guter Smoothie (Portion von 200-250 ml) der vorwiegend aus purer Frucht oder Fruchtmark besteht kann gelegentlich bis zu 2 Portionen Obst bzw. Gemüse ersetzen. Er sollte höchstens zur Hälfte Saft und keinen Zuckerzusatz oder weitere Zutaten enthalten. Ein Konzentrat ist nicht zu empfehlen, weil durch Entzug von Wasser das für die Sättigung wichtige Volumen verloren geht und die Energiedichte zunimmt.

Problematisch sind manche Werbeaussagen zu Smoothies. Es wird beispielsweise damit geworben, dass mit 100 ml eines Produkts 50 % der empfohlenen täglichen Menge an Obst und Gemüse abdecken. Diese Aussage bezieht sich auf die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Menge von 400 g Obst und Gemüse pro Tag, die auch Entwicklungsländern mit geringer Verfügbarkeit und geringem Konsum von Obst und Gemüse gerecht wird. Sie liegt unter der DGE-Empfehlung für Deutschland, von 600-650 g Obst und Gemüse pro Tag. Zu bedenken ist auch, dass Smoothies in relativ kleinen Verpackungseinheiten angeboten werden, was aus ökologischer Sicht ungünstig ist.

Fazit: Ein gut zusammengesetzter Smoothie ist allemal besser als gar kein Obst. Er ist vor allem praktisch, wenn gerade keine frischen Produkte zur Verfügung stehen. Generell sind aber nach wie vor frisches Obst und rohes bzw. schonend gegartes Gemüse mit ihrem vollen Spektrum an Nährstoffen und gesundheitsfördernden sekundären Pflanzenstoffen, ihrem geringen Energiegehalt und ihrem großen, sättigenden Volumen zu bevorzugen. Quelle: DGE Info vom 10.10.07 (16.11.07)

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Veröffentlicht: 16.11.2007

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