„Ich bin Brokkoli. Das beste Produkt gegen Krebs.“, so die Botschaft in einem der Videos. Der Text beleuchtet den Trend des „sprechenden Gemüses“ auf Social Media, bei dem KI-generierte Figuren scheinbar harmlose, aber oft stark vereinfachte und irreführende Ernährungstipps vermitteln. Dahinter stehen überzogene Gesundheitsversprechen und kommerzielle Interessen, die wissenschaftliche Zusammenhänge verzerren, wie eine Recherche des NDR zeigt. Problematisch ist vor allem, dass solche Inhalte authentisch wirken und Vertrauen schaffen, obwohl sie fachlich häufig nicht fundiert sind. Dadurch geraten evidenzbasierte Informationen zunehmend in Konkurrenz zu zugespitzten, viralen Botschaften.
Institutionen sollten soziale Medien als zentralen Kommunikationsraum nutzen, dort fundierte Expertise bündeln und Orientierung bieten – statt das Feld den „Laienkommunikator*innen“ zu überlassen.
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