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  • Starkes Trio für die Gesundheit: Folsäure und die Vitamine B6 und B12


Die meisten Deutschen verzehren zu wenig Folsäure. Zu dem Ergebnis kam kürzlich die Nationale Verzehrsstudie II des Max-Rubner-Instituts (MRI). 86 % der Frauen und 79 % der Männer erreichen den empfohlenen Wert (400 μg) für die tägliche Zufuhr von Folsäure demnach nicht. Folsäure beeinflusst die Zellteilung und -entwicklung, die Bildung der DNA, die Blutbildung sowie Stoffwechselvorgänge. Wird keine Folsäure aufgenommen, bildet sich nach vier bis fünf Monaten eine besondere Form der Blutarmut.

Eine Unterversorgung mit Folsäure kann zum Anstieg des Homocysteinwerts im Blut führen. Homocystein wird bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen gebildet. Ist der Abbau gestört, reichert sich diese Substanz an. In hoher Konzentration schädigt sie die Gefäße, was das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Schlaganfall ansteigen lässt.

Wird Folsäure zugeführt, sinkt der Homocysteinspiegel. Wichtig für eine positive gesundheitliche Wirkung ist dabei die Kombination der Folsäure mit den Vitaminen B6 und B12. Homocysteinwerte unter 10 μmol pro Liter Blutplasma gelten als unbedenklich. Bei Werten zwischen 10 und 15 μmol kann man versuchen, den Spiegel durch den Verzehr folatreicher Lebensmittel zu senken. Geeignet sind z. B. grünes Gemüse, Vollkornprodukte, Getreidekeimlinge, Leber, Weichkäse und Orangen. Ab einem Wert von mehr als 15 μmol empfehlen Experten Arzneimittel, die Folsäure, B12 und B6 enthalten. Die Einnahme erfolgt nach ärztlicher Anweisung, der Homocysteinwert wird regelmäßig kontrolliert.

Die Wirkung von Folsäure ist hochkomplex, die Dosierung von großer Bedeutung, da auch ein Zuviel problematisch ist, wie neuere Forschungen ergeben haben. Professor Alfonso LAMPEN vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist deshalb der Meinung, dass, Folsäure individuell in Abhängigkeit von Alter, Erkrankungen und persönlicher Lebenssituation verabreicht und dosiert werden müsse. Ärztliche Beratung ist deshalb wichtig. Der Folsäure-/Folat-Status lässt sich mittels einer Blutuntersuchung feststellen. Eine Infobroschüre zum Thema Homocystein kann gegen Einsendung eines mit der eigenen Anschrift versehenen und mit 1,45 € frankierten DIN A5-Umschlages beim Deutschen Grünen Kreuz angefordert werden. Quelle: Deutsches Grünes Kreuz (19.04.10)





Die meisten Deutschen verzehren zu wenig Folsäure. Zu dem Ergebnis kam kürzlich die Nationale Verzehrsstudie II des Max-Rubner-Instituts (MRI). 86 % der Frauen und 79 % der Männer erreichen den empfohlenen Wert (400 μg) für die tägliche Zufuhr von Folsäure demnach nicht. Folsäure beeinflusst die Zellteilung und -entwicklung, die Bildung der DNA, die Blutbildung sowie Stoffwechselvorgänge. Wird keine Folsäure aufgenommen, bildet sich nach vier bis fünf Monaten eine besondere Form der Blutarmut.

Eine Unterversorgung mit Folsäure kann zum Anstieg des Homocysteinwerts im Blut führen. Homocystein wird bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen gebildet. Ist der Abbau gestört, reichert sich diese Substanz an. In hoher Konzentration schädigt sie die Gefäße, was das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Schlaganfall ansteigen lässt.

Wird Folsäure zugeführt, sinkt der Homocysteinspiegel. Wichtig für eine positive gesundheitliche Wirkung ist dabei die Kombination der Folsäure mit den Vitaminen B6 und B12. Homocysteinwerte unter 10 μmol pro Liter Blutplasma gelten als unbedenklich. Bei Werten zwischen 10 und 15 μmol kann man versuchen, den Spiegel durch den Verzehr folatreicher Lebensmittel zu senken. Geeignet sind z. B. grünes Gemüse, Vollkornprodukte, Getreidekeimlinge, Leber, Weichkäse und Orangen. Ab einem Wert von mehr als 15 μmol empfehlen Experten Arzneimittel, die Folsäure, B12 und B6 enthalten. Die Einnahme erfolgt nach ärztlicher Anweisung, der Homocysteinwert wird regelmäßig kontrolliert.

Die Wirkung von Folsäure ist hochkomplex, die Dosierung von großer Bedeutung, da auch ein Zuviel problematisch ist, wie neuere Forschungen ergeben haben. Professor Alfonso LAMPEN vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist deshalb der Meinung, dass, Folsäure individuell in Abhängigkeit von Alter, Erkrankungen und persönlicher Lebenssituation verabreicht und dosiert werden müsse. Ärztliche Beratung ist deshalb wichtig. Der Folsäure-/Folat-Status lässt sich mittels einer Blutuntersuchung feststellen. Eine Infobroschüre zum Thema Homocystein kann gegen Einsendung eines mit der eigenen Anschrift versehenen und mit 1,45 € frankierten DIN A5-Umschlages beim Deutschen Grünen Kreuz angefordert werden. Quelle: Deutsches Grünes Kreuz (19.04.10)



Starkes Trio für die Gesundheit: Folsäure und die Vitamine B6 und B12

Die meisten Deutschen verzehren zu wenig Folsäure. Zu dem Ergebnis kam kürzlich die Nationale Verzehrsstudie II des Max-Rubner-Instituts (MRI). 86 % der Frauen und 79 % der Männer erreichen den …

Die meisten Deutschen verzehren zu wenig Folsäure. Zu dem Ergebnis kam kürzlich die Nationale Verzehrsstudie II des Max-Rubner-Instituts (MRI). 86 % der Frauen und 79 % der Männer erreichen den empfohlenen Wert (400 μg) für die tägliche Zufuhr von Folsäure demnach nicht. Folsäure beeinflusst die Zellteilung und -entwicklung, die Bildung der DNA, die Blutbildung sowie Stoffwechselvorgänge. Wird keine Folsäure aufgenommen, bildet sich nach vier bis fünf Monaten eine besondere Form der Blutarmut.

Eine Unterversorgung mit Folsäure kann zum Anstieg des Homocysteinwerts im Blut führen. Homocystein wird bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen gebildet. Ist der Abbau gestört, reichert sich diese Substanz an. In hoher Konzentration schädigt sie die Gefäße, was das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Schlaganfall ansteigen lässt.

Wird Folsäure zugeführt, sinkt der Homocysteinspiegel. Wichtig für eine positive gesundheitliche Wirkung ist dabei die Kombination der Folsäure mit den Vitaminen B6 und B12. Homocysteinwerte unter 10 μmol pro Liter Blutplasma gelten als unbedenklich. Bei Werten zwischen 10 und 15 μmol kann man versuchen, den Spiegel durch den Verzehr folatreicher Lebensmittel zu senken. Geeignet sind z. B. grünes Gemüse, Vollkornprodukte, Getreidekeimlinge, Leber, Weichkäse und Orangen. Ab einem Wert von mehr als 15 μmol empfehlen Experten Arzneimittel, die Folsäure, B12 und B6 enthalten. Die Einnahme erfolgt nach ärztlicher Anweisung, der Homocysteinwert wird regelmäßig kontrolliert.

Die Wirkung von Folsäure ist hochkomplex, die Dosierung von großer Bedeutung, da auch ein Zuviel problematisch ist, wie neuere Forschungen ergeben haben. Professor Alfonso LAMPEN vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist deshalb der Meinung, dass, Folsäure individuell in Abhängigkeit von Alter, Erkrankungen und persönlicher Lebenssituation verabreicht und dosiert werden müsse. Ärztliche Beratung ist deshalb wichtig. Der Folsäure-/Folat-Status lässt sich mittels einer Blutuntersuchung feststellen. Eine Infobroschüre zum Thema Homocystein kann gegen Einsendung eines mit der eigenen Anschrift versehenen und mit 1,45 € frankierten DIN A5-Umschlages beim Deutschen Grünen Kreuz angefordert werden. Quelle: Deutsches Grünes Kreuz (19.04.10)

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Veröffentlicht: 19.04.2010

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