Bei einem auf der Insel Rügen gefundenen Steinmarder hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) für Tiergesundheit eine Infektion mit dem Vogelgrippevirus H5N1 festgestellt. Das Tier war am 2. März mit klinischen Symptomen, aber noch lebend gefunden worden. Der Steinmarder wurde gefangen und eingeschläfert.
Das Landesuntersuchungsamt Rostock führte die ersten Tests auf eine Infektion mit Influenzaviren durch, die weitere Charakterisierung und Bestätigung für H5N1 erfolgte am FLI.
Mit diesem Fund ist eine weitere Säugetierart erstmals betroffen, heißt es von Seiten des Instituts. Weltweit ist bisher keine Infektion von Marderartigen mit H5N1-Virus beschrieben worden. Allerdings ändere sich die grundsätzliche Einschätzung der Seuchensituation nicht. (10.03.06)





