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  • Stellungnahme des BfR zu Säuglingsnahrung aus Sojaeiweiß


Säuglingsnahrung aus Sojaeiweiß ist kein Ersatz für Kuhmilchprodukte. Das Bundesinstitut für Risikoernährung (BfR) betont, dass Soja Stoffe enthält, die in ihrer chemischen Struktur dem weiblichen Hormon Estrogen ähnlich sind. Von diesen sog. Phytoestrogenen sind vor allem die Isoflavone Genistein und Daidzein in relativ großer Menge enthalten. Bekommen Säuglinge Nahrung auf Sojabasis, ist im Blut eine deutlich höhere Isoflavon-Konzentrationen nachzuweisen, als bei Gabe von Kuhmilchnahrung oder gestillten Kindern.

Wie sich diese erhöhte Zufuhr auswirkt, ist nicht abschließend geklärt. An Versuchstieren beeinflussten Isoflavone die Entwicklung der Fortpflanzungsorgane, das Immunsystem und die Schilddrüse. Allerdings lassen sich die Ergebnisse nicht ohne weiteres auf den Menschen übertragen. Darüber hinaus kann Sojanahrung auch Phytat enthalten, welches die Aufnahme von Mineralstoffen und Spurenelementen beeinflussen kann.

Aus Vorsorgegründen schließt sich das BfR, solange keine weiteren Daten vorliegen, der Empfehlung der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin an. Danach ist Säuglingsnahrung aus Sojaeiweiß kein Ersatz für Kuhmilchprodukte. Sie sollte nur in begründeten Ausnahmefällen und nur nach ärztlicher Empfehlung gegeben werden.

Mögliche medizinische Gründe, sind zum Beispiel die seltenen Fälle von angeborenem vererbtem Laktasemangel und die ebenfalls seltene Stoffwechselstörung Galaktosämie. Eine Laktoseintoleranz - ob genetisch bedingt oder aufgrund vorübergehender akuter Magen-Darm-Erkrankungen - ist in der Regel kein Grund für die Verwendung laktosefreier Säuglingsnahrung aus Soja.

Auch bei Säuglingen mit Kuhmilchallergie empfiehlt die Ernährungskommission für den Behandlungsbeginn keine Sojanahrung. Gegebenenfalls können speziell aufbereitete Eiweißhydrolysate verwendet werden. Sojaprotein selbst kann allergische Reaktionen auslösen und beugt allergischen Erkrankungen nicht etwa vor.

Wenn Eltern aus ethischen oder religiösen Überzeugungen Kuhmilch-basierte Säuglingsnahrung ablehnen, kann Sojanahrung eine Alternative sein - aber auch dann nur nach ärztlicher Beratung.

Auf der Website des BfR ist die vollständige Stellungnahme Nr.043/2007 vom 21.05.2007 veröffentlicht. (30.01.08)





Säuglingsnahrung aus Sojaeiweiß ist kein Ersatz für Kuhmilchprodukte. Das Bundesinstitut für Risikoernährung (BfR) betont, dass Soja Stoffe enthält, die in ihrer chemischen Struktur dem weiblichen Hormon Estrogen ähnlich sind. Von diesen sog. Phytoestrogenen sind vor allem die Isoflavone Genistein und Daidzein in relativ großer Menge enthalten. Bekommen Säuglinge Nahrung auf Sojabasis, ist im Blut eine deutlich höhere Isoflavon-Konzentrationen nachzuweisen, als bei Gabe von Kuhmilchnahrung oder gestillten Kindern.

Wie sich diese erhöhte Zufuhr auswirkt, ist nicht abschließend geklärt. An Versuchstieren beeinflussten Isoflavone die Entwicklung der Fortpflanzungsorgane, das Immunsystem und die Schilddrüse. Allerdings lassen sich die Ergebnisse nicht ohne weiteres auf den Menschen übertragen. Darüber hinaus kann Sojanahrung auch Phytat enthalten, welches die Aufnahme von Mineralstoffen und Spurenelementen beeinflussen kann.

Aus Vorsorgegründen schließt sich das BfR, solange keine weiteren Daten vorliegen, der Empfehlung der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin an. Danach ist Säuglingsnahrung aus Sojaeiweiß kein Ersatz für Kuhmilchprodukte. Sie sollte nur in begründeten Ausnahmefällen und nur nach ärztlicher Empfehlung gegeben werden.

Mögliche medizinische Gründe, sind zum Beispiel die seltenen Fälle von angeborenem vererbtem Laktasemangel und die ebenfalls seltene Stoffwechselstörung Galaktosämie. Eine Laktoseintoleranz - ob genetisch bedingt oder aufgrund vorübergehender akuter Magen-Darm-Erkrankungen - ist in der Regel kein Grund für die Verwendung laktosefreier Säuglingsnahrung aus Soja.

Auch bei Säuglingen mit Kuhmilchallergie empfiehlt die Ernährungskommission für den Behandlungsbeginn keine Sojanahrung. Gegebenenfalls können speziell aufbereitete Eiweißhydrolysate verwendet werden. Sojaprotein selbst kann allergische Reaktionen auslösen und beugt allergischen Erkrankungen nicht etwa vor.

Wenn Eltern aus ethischen oder religiösen Überzeugungen Kuhmilch-basierte Säuglingsnahrung ablehnen, kann Sojanahrung eine Alternative sein - aber auch dann nur nach ärztlicher Beratung.

Auf der Website des BfR ist die vollständige Stellungnahme Nr.043/2007 vom 21.05.2007 veröffentlicht. (30.01.08)



Stellungnahme des BfR zu Säuglingsnahrung aus Sojaeiweiß

Säuglingsnahrung aus Sojaeiweiß ist kein Ersatz für Kuhmilchprodukte. Das Bundesinstitut für Risikoernährung (BfR) betont, dass Soja Stoffe enthält, die in ihrer chemischen Struktur dem weiblichen Hormon Estrogen ähnlich sind. Von …

Säuglingsnahrung aus Sojaeiweiß ist kein Ersatz für Kuhmilchprodukte. Das Bundesinstitut für Risikoernährung (BfR) betont, dass Soja Stoffe enthält, die in ihrer chemischen Struktur dem weiblichen Hormon Estrogen ähnlich sind. Von diesen sog. Phytoestrogenen sind vor allem die Isoflavone Genistein und Daidzein in relativ großer Menge enthalten. Bekommen Säuglinge Nahrung auf Sojabasis, ist im Blut eine deutlich höhere Isoflavon-Konzentrationen nachzuweisen, als bei Gabe von Kuhmilchnahrung oder gestillten Kindern.

Wie sich diese erhöhte Zufuhr auswirkt, ist nicht abschließend geklärt. An Versuchstieren beeinflussten Isoflavone die Entwicklung der Fortpflanzungsorgane, das Immunsystem und die Schilddrüse. Allerdings lassen sich die Ergebnisse nicht ohne weiteres auf den Menschen übertragen. Darüber hinaus kann Sojanahrung auch Phytat enthalten, welches die Aufnahme von Mineralstoffen und Spurenelementen beeinflussen kann.

Aus Vorsorgegründen schließt sich das BfR, solange keine weiteren Daten vorliegen, der Empfehlung der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin an. Danach ist Säuglingsnahrung aus Sojaeiweiß kein Ersatz für Kuhmilchprodukte. Sie sollte nur in begründeten Ausnahmefällen und nur nach ärztlicher Empfehlung gegeben werden.

Mögliche medizinische Gründe, sind zum Beispiel die seltenen Fälle von angeborenem vererbtem Laktasemangel und die ebenfalls seltene Stoffwechselstörung Galaktosämie. Eine Laktoseintoleranz – ob genetisch bedingt oder aufgrund vorübergehender akuter Magen-Darm-Erkrankungen – ist in der Regel kein Grund für die Verwendung laktosefreier Säuglingsnahrung aus Soja.

Auch bei Säuglingen mit Kuhmilchallergie empfiehlt die Ernährungskommission für den Behandlungsbeginn keine Sojanahrung. Gegebenenfalls können speziell aufbereitete Eiweißhydrolysate verwendet werden. Sojaprotein selbst kann allergische Reaktionen auslösen und beugt allergischen Erkrankungen nicht etwa vor.

Wenn Eltern aus ethischen oder religiösen Überzeugungen Kuhmilch-basierte Säuglingsnahrung ablehnen, kann Sojanahrung eine Alternative sein – aber auch dann nur nach ärztlicher Beratung.

Auf der Website des BfR ist die vollständige Stellungnahme Nr.043/2007 vom 21.05.2007 veröffentlicht. (30.01.08)

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Veröffentlicht: 30.01.2008

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