• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Aktuelles
    • Marktplatz
    • Rezepte
    • Insights
    • Produkte
    • Spotlights
    • Karriere & Jobs
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • Stigma Adipositas begünstigt psychische Erkrankungen


Ein Wissenschaftlerteam untersuchte für das Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen in Leipzig die psychische Belastung von Adipositas-Betroffenen. Die Forscher griffen dabei auf vorliegende Studien zur Stigmatisierung bei Adipositas zurück und nennen als Risikofaktor ein herabgesetztes Selbstwertgefühl durch gesellschaftliche Ablehnung.

Das Team um Dr. Claudia Sikorski  analysierte 46 wissenschaftliche Studien, die den Zusammenhang zwischen der Stigmatisierung von stark übergewichtigen Menschen mit psychischen Belastungen und Störungen untersuchten. Dabei stießen sie auf Risikofaktoren, die im Bereich psychischer Störungen etabliert und bei Menschen mit Adipositas stark ausgeprägt sind. Vor allem das in den Studien beschriebene herabgesetzte Selbstwertgefühl gilt als ein großer Risikofaktor für psychische Leiden wie Depressionen und Angststörungen.

Angelehnt an Mark Hatzenbuehlers (Columbia University) Erklärungsansatz zu den Auswirkungen von Stigmatisierung bei homosexuellen Menschen entwickelte Sikorski ein Modell der Prozesse, die zur größeren Anfälligkeit adipöser Patienten für psychische Erkrankungen führen. Die Betroffenen hätten nicht nur ein vermindertes Selbstwertgefühl und eine verminderte Fähigkeit zur Problembewältigung (Coping). Dazu kämen weitere Risikofaktoren wie die negative Selbstwahrnehmung, vermehrte Einsamkeit und der Mangel an sozialer Unterstützung. Krankhaft übergewichtige Männer und Frauen nehmen Sikorski zufolge außerdem das negative Fremdbild, das sich durch die Stigmatisierung zeigt, als Selbstbild an.

Folgestudie zu Stigmatisierung

Laut Bericht hat die Adipositasforschung gezeigt, dass die Stigmatisierung und das Selbststigma zu einem ungünstigen Essverhalten und somit zur Erhaltung oder Verschlimmerung der Adipositas beitragen. Es komme zu einem Teufelskreis aus Stigmatisierung aufgrund von Adipositas, sozialem Rückzug, weiterer Zunahme des Gewichts und folglich immer stärkerer Stigmatisierung. Die Wissenschaftler suchen daher nach therapeutischen Ansätzen, wie dieser Teufelskreis durchbrochen werden kann. In einer Folgestudie befragt Sikorskis wissenschaftliches Team in Kooperation mit dem forsa-Meinungsforschungsinstitut rund 1000 Erwachsene mit Adipositas zu ihren Erfahrungen mit Stigmatisierung und ihren Umgang damit. Dieses Projekt soll zeigen, wie Stigmatisierung erlebt wird und wie Betroffene damit umgehen können.

Literatur

Sikorski, C., Luppa, M., Luck, T. and Riedel-Heller, S. G. (2014), Weight stigma “gets under the skin”—evidence for an adapted psychological mediation framework—a systematic review. Obesity. Dec 2014  DOI: 10.1002/oby.20952 

Pressemitteilung des IFB

Bild: © Thinkstock / abadonian



Bild: © Thinkstock / abadonian
Bild: © Thinkstock / abadonian


Ein Wissenschaftlerteam untersuchte für das Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen in Leipzig die psychische Belastung von Adipositas-Betroffenen. Die Forscher griffen dabei auf vorliegende Studien zur Stigmatisierung bei Adipositas zurück und nennen als Risikofaktor ein herabgesetztes Selbstwertgefühl durch gesellschaftliche Ablehnung.

Das Team um Dr. Claudia Sikorski  analysierte 46 wissenschaftliche Studien, die den Zusammenhang zwischen der Stigmatisierung von stark übergewichtigen Menschen mit psychischen Belastungen und Störungen untersuchten. Dabei stießen sie auf Risikofaktoren, die im Bereich psychischer Störungen etabliert und bei Menschen mit Adipositas stark ausgeprägt sind. Vor allem das in den Studien beschriebene herabgesetzte Selbstwertgefühl gilt als ein großer Risikofaktor für psychische Leiden wie Depressionen und Angststörungen.

Angelehnt an Mark Hatzenbuehlers (Columbia University) Erklärungsansatz zu den Auswirkungen von Stigmatisierung bei homosexuellen Menschen entwickelte Sikorski ein Modell der Prozesse, die zur größeren Anfälligkeit adipöser Patienten für psychische Erkrankungen führen. Die Betroffenen hätten nicht nur ein vermindertes Selbstwertgefühl und eine verminderte Fähigkeit zur Problembewältigung (Coping). Dazu kämen weitere Risikofaktoren wie die negative Selbstwahrnehmung, vermehrte Einsamkeit und der Mangel an sozialer Unterstützung. Krankhaft übergewichtige Männer und Frauen nehmen Sikorski zufolge außerdem das negative Fremdbild, das sich durch die Stigmatisierung zeigt, als Selbstbild an.

Folgestudie zu Stigmatisierung

Laut Bericht hat die Adipositasforschung gezeigt, dass die Stigmatisierung und das Selbststigma zu einem ungünstigen Essverhalten und somit zur Erhaltung oder Verschlimmerung der Adipositas beitragen. Es komme zu einem Teufelskreis aus Stigmatisierung aufgrund von Adipositas, sozialem Rückzug, weiterer Zunahme des Gewichts und folglich immer stärkerer Stigmatisierung. Die Wissenschaftler suchen daher nach therapeutischen Ansätzen, wie dieser Teufelskreis durchbrochen werden kann. In einer Folgestudie befragt Sikorskis wissenschaftliches Team in Kooperation mit dem forsa-Meinungsforschungsinstitut rund 1000 Erwachsene mit Adipositas zu ihren Erfahrungen mit Stigmatisierung und ihren Umgang damit. Dieses Projekt soll zeigen, wie Stigmatisierung erlebt wird und wie Betroffene damit umgehen können.

Literatur

Sikorski, C., Luppa, M., Luck, T. and Riedel-Heller, S. G. (2014), Weight stigma “gets under the skin”—evidence for an adapted psychological mediation framework—a systematic review. Obesity. Dec 2014  DOI: 10.1002/oby.20952 

Pressemitteilung des IFB

Bild: © Thinkstock / abadonian



Stigma Adipositas begünstigt psychische Erkrankungen

Ein Wissenschaftlerteam untersuchte für das Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen in Leipzig die psychische Belastung von Adipositas-Betroffenen. Die Forscher griffen dabei auf vorliegende Studien zur Stigmatisierung bei Adipositas zurück …

Ein Wissenschaftlerteam untersuchte für das Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen in Leipzig die psychische Belastung von Adipositas-Betroffenen. Die Forscher griffen dabei auf vorliegende Studien zur Stigmatisierung bei Adipositas zurück und nennen als Risikofaktor ein herabgesetztes Selbstwertgefühl durch gesellschaftliche Ablehnung.

Das Team um Dr. Claudia Sikorski  analysierte 46 wissenschaftliche Studien, die den Zusammenhang zwischen der Stigmatisierung von stark übergewichtigen Menschen mit psychischen Belastungen und Störungen untersuchten. Dabei stießen sie auf Risikofaktoren, die im Bereich psychischer Störungen etabliert und bei Menschen mit Adipositas stark ausgeprägt sind. Vor allem das in den Studien beschriebene herabgesetzte Selbstwertgefühl gilt als ein großer Risikofaktor für psychische Leiden wie Depressionen und Angststörungen.

Angelehnt an Mark Hatzenbuehlers (Columbia University) Erklärungsansatz zu den Auswirkungen von Stigmatisierung bei homosexuellen Menschen entwickelte Sikorski ein Modell der Prozesse, die zur größeren Anfälligkeit adipöser Patienten für psychische Erkrankungen führen. Die Betroffenen hätten nicht nur ein vermindertes Selbstwertgefühl und eine verminderte Fähigkeit zur Problembewältigung (Coping). Dazu kämen weitere Risikofaktoren wie die negative Selbstwahrnehmung, vermehrte Einsamkeit und der Mangel an sozialer Unterstützung. Krankhaft übergewichtige Männer und Frauen nehmen Sikorski zufolge außerdem das negative Fremdbild, das sich durch die Stigmatisierung zeigt, als Selbstbild an.

Folgestudie zu Stigmatisierung

Laut Bericht hat die Adipositasforschung gezeigt, dass die Stigmatisierung und das Selbststigma zu einem ungünstigen Essverhalten und somit zur Erhaltung oder Verschlimmerung der Adipositas beitragen. Es komme zu einem Teufelskreis aus Stigmatisierung aufgrund von Adipositas, sozialem Rückzug, weiterer Zunahme des Gewichts und folglich immer stärkerer Stigmatisierung. Die Wissenschaftler suchen daher nach therapeutischen Ansätzen, wie dieser Teufelskreis durchbrochen werden kann. In einer Folgestudie befragt Sikorskis wissenschaftliches Team in Kooperation mit dem forsa-Meinungsforschungsinstitut rund 1000 Erwachsene mit Adipositas zu ihren Erfahrungen mit Stigmatisierung und ihren Umgang damit. Dieses Projekt soll zeigen, wie Stigmatisierung erlebt wird und wie Betroffene damit umgehen können.

Literatur

Sikorski, C., Luppa, M., Luck, T. and Riedel-Heller, S. G. (2014), Weight stigma “gets under the skin”—evidence for an adapted psychological mediation framework—a systematic review. Obesity. Dec 2014  DOI: 10.1002/oby.20952 

Pressemitteilung des IFB

Bild: © Thinkstock / abadonian

Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 15.01.2015

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Studien zeigen Einfluss von Trockenpflaumen auf Knochendichte

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

20.08.2026 | Karriere & Jobs | 50933 Köln
Deutsche Sporthochschule Köln

M.Sc. Sport Bewegung und Ernährung

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur