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  • Stillen: Nur zehn Schritte – der babyfreundliche Weg


Die diesjährige Weltstillwoche vom 4. bis zum 10. Oktober stand unter dem Motto „Stillen: Nur zehn Schritte - der babyfreundliche Weg“. Gemeint sind damit die zehn Schritte zum „Babyfreundlichen Krankenhaus“, eine Qualitätsinitiative von Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF). Die Initiative gibt Krankenhäusern Empfehlungen für die Begleitung und Unterstützung von Müttern und ihren Neugeborenen.

Denn Mütter, die von Anfang an beim Stillen gut angeleitet und betreut werden, haben später seltener Stillprobleme und stillen länger. Das kommt vor allem den Neugeborenen zugute, denen dadurch ein gesunder Start ins Leben ermöglicht wird. Mit der Weltstillwoche 2010 blickt die Nationale Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) auf mehr als 15 Jahre Stillförderung in Deutschland zurück. Auf der Basis des Zehn-Punkte-Programms von WHO und UNICEF hat die Nationale Stillkommission am BfR Empfehlungen zur Stillförderung in Krankenhäusern entwickelt. 

Zwischen 90 und 95 % der Säuglinge werden in Deutschland in den ersten Tagen nach ihrer Geburt gestillt. Das ist ein guter Start ins Leben für die rund 700 000 Kinder, die in Deutschland pro Jahr zur Welt kommen. Die Nationale Stillkommission und alle anderen, die sich in Deutschland für die Förderung des Stillens und die Unterstützung von stillenden Müttern einsetzen, sind sich einig, dass Säuglinge mindestens bis zum Beginn des fünften Lebensmonats ausschließlich gestillt werden sollen. Datenerhebungen der vergangenen Jahre aus Bayern und Berlin zeigen jedoch, dass die Stillrate schon nach zwei Monaten auf 70 % und nach vier Monaten auf 60 % absinkt. Ausschließlich gestillt werden im Alter von zwei und vier Monaten nur ca. 50 bzw. 40 % der Säuglinge.

Diese Zahlen verdeutlichen, dass nicht nur zehn Schritte, sondern noch ein langer Weg zu gehen ist. Über die Klinikbetreuung hinaus kommt es dabei auf die Vernetzung der Stillförderung an und auf „Frühe Hilfen“ zu einer gesunden Ernährung von Anfang an, damit Stillen in Deutschland künftig auch für die Mütter von Säuglingen, die älter als zwei Monate sind, selbstverständlich wird.

Die Nationale Stillkommission bietet auf ihrer Internetseite Informationen rund um das Stillen für Mütter bzw. Eltern und Fachpersonal an. Sie stellt außerdem Informationsblätter in sechs verschiedenen Sprachen zum Stillen bereit. Diese können kostenlos angefordert werden bei der Geschäftsstelle der Nationalen Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung, Thielallee 88-92, 14195 Berlin, stillkommission@bfr.bund.de. Quelle: BfR (25.10.10)





Die diesjährige Weltstillwoche vom 4. bis zum 10. Oktober stand unter dem Motto „Stillen: Nur zehn Schritte - der babyfreundliche Weg“. Gemeint sind damit die zehn Schritte zum „Babyfreundlichen Krankenhaus“, eine Qualitätsinitiative von Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF). Die Initiative gibt Krankenhäusern Empfehlungen für die Begleitung und Unterstützung von Müttern und ihren Neugeborenen.

Denn Mütter, die von Anfang an beim Stillen gut angeleitet und betreut werden, haben später seltener Stillprobleme und stillen länger. Das kommt vor allem den Neugeborenen zugute, denen dadurch ein gesunder Start ins Leben ermöglicht wird. Mit der Weltstillwoche 2010 blickt die Nationale Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) auf mehr als 15 Jahre Stillförderung in Deutschland zurück. Auf der Basis des Zehn-Punkte-Programms von WHO und UNICEF hat die Nationale Stillkommission am BfR Empfehlungen zur Stillförderung in Krankenhäusern entwickelt. 

Zwischen 90 und 95 % der Säuglinge werden in Deutschland in den ersten Tagen nach ihrer Geburt gestillt. Das ist ein guter Start ins Leben für die rund 700 000 Kinder, die in Deutschland pro Jahr zur Welt kommen. Die Nationale Stillkommission und alle anderen, die sich in Deutschland für die Förderung des Stillens und die Unterstützung von stillenden Müttern einsetzen, sind sich einig, dass Säuglinge mindestens bis zum Beginn des fünften Lebensmonats ausschließlich gestillt werden sollen. Datenerhebungen der vergangenen Jahre aus Bayern und Berlin zeigen jedoch, dass die Stillrate schon nach zwei Monaten auf 70 % und nach vier Monaten auf 60 % absinkt. Ausschließlich gestillt werden im Alter von zwei und vier Monaten nur ca. 50 bzw. 40 % der Säuglinge.

Diese Zahlen verdeutlichen, dass nicht nur zehn Schritte, sondern noch ein langer Weg zu gehen ist. Über die Klinikbetreuung hinaus kommt es dabei auf die Vernetzung der Stillförderung an und auf „Frühe Hilfen“ zu einer gesunden Ernährung von Anfang an, damit Stillen in Deutschland künftig auch für die Mütter von Säuglingen, die älter als zwei Monate sind, selbstverständlich wird.

Die Nationale Stillkommission bietet auf ihrer Internetseite Informationen rund um das Stillen für Mütter bzw. Eltern und Fachpersonal an. Sie stellt außerdem Informationsblätter in sechs verschiedenen Sprachen zum Stillen bereit. Diese können kostenlos angefordert werden bei der Geschäftsstelle der Nationalen Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung, Thielallee 88-92, 14195 Berlin, stillkommission@bfr.bund.de. Quelle: BfR (25.10.10)



Stillen: Nur zehn Schritte – der babyfreundliche Weg

Die diesjährige Weltstillwoche vom 4. bis zum 10. Oktober stand unter dem Motto „Stillen: Nur zehn Schritte - der babyfreundliche Weg“. Gemeint sind damit die zehn Schritte zum „Babyfreundlichen Krankenhaus“, eine …

Die diesjährige Weltstillwoche vom 4. bis zum 10. Oktober stand unter dem Motto „Stillen: Nur zehn Schritte – der babyfreundliche Weg“. Gemeint sind damit die zehn Schritte zum „Babyfreundlichen Krankenhaus“, eine Qualitätsinitiative von Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF). Die Initiative gibt Krankenhäusern Empfehlungen für die Begleitung und Unterstützung von Müttern und ihren Neugeborenen.

Denn Mütter, die von Anfang an beim Stillen gut angeleitet und betreut werden, haben später seltener Stillprobleme und stillen länger. Das kommt vor allem den Neugeborenen zugute, denen dadurch ein gesunder Start ins Leben ermöglicht wird. Mit der Weltstillwoche 2010 blickt die Nationale Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) auf mehr als 15 Jahre Stillförderung in Deutschland zurück. Auf der Basis des Zehn-Punkte-Programms von WHO und UNICEF hat die Nationale Stillkommission am BfR Empfehlungen zur Stillförderung in Krankenhäusern entwickelt. 

Zwischen 90 und 95 % der Säuglinge werden in Deutschland in den ersten Tagen nach ihrer Geburt gestillt. Das ist ein guter Start ins Leben für die rund 700 000 Kinder, die in Deutschland pro Jahr zur Welt kommen. Die Nationale Stillkommission und alle anderen, die sich in Deutschland für die Förderung des Stillens und die Unterstützung von stillenden Müttern einsetzen, sind sich einig, dass Säuglinge mindestens bis zum Beginn des fünften Lebensmonats ausschließlich gestillt werden sollen. Datenerhebungen der vergangenen Jahre aus Bayern und Berlin zeigen jedoch, dass die Stillrate schon nach zwei Monaten auf 70 % und nach vier Monaten auf 60 % absinkt. Ausschließlich gestillt werden im Alter von zwei und vier Monaten nur ca. 50 bzw. 40 % der Säuglinge.

Diese Zahlen verdeutlichen, dass nicht nur zehn Schritte, sondern noch ein langer Weg zu gehen ist. Über die Klinikbetreuung hinaus kommt es dabei auf die Vernetzung der Stillförderung an und auf „Frühe Hilfen“ zu einer gesunden Ernährung von Anfang an, damit Stillen in Deutschland künftig auch für die Mütter von Säuglingen, die älter als zwei Monate sind, selbstverständlich wird.

Die Nationale Stillkommission bietet auf ihrer Internetseite Informationen rund um das Stillen für Mütter bzw. Eltern und Fachpersonal an. Sie stellt außerdem Informationsblätter in sechs verschiedenen Sprachen zum Stillen bereit. Diese können kostenlos angefordert werden bei der Geschäftsstelle der Nationalen Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung, Thielallee 88-92, 14195 Berlin, stillkommission@bfr.bund.de. Quelle: BfR (25.10.10)

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Veröffentlicht: 25.10.2010

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