• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Marktplatz
    • Produkte
    • Rezepte
    • Aktuelles
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • Studie klärt über Yersinien-Infektion auf
Elektronenmikroskopische Aufnahme von Yersinia pseudotuberculosis. © HZI/Manfred Rohde
© HZI/Manfred Rohde
Elektronenmikroskopische Aufnahme von Yersinia pseudotuberculosis. © HZI/Manfred Rohde
© HZI/Manfred Rohde
Elektronenmikroskopische Aufnahme von Yersinia pseudotuberculosis. © HZI/Manfred Rohde
Elektronenmikroskopische Aufnahme von Yersinia pseudotuberculosis. © HZI/Manfred Rohde

Krankmachende Darmbakterien: Studie klärt über Yersinien-Infektion auf

Schwere Magen-Darm-Infektionen lösen akute Beschwerden wie starke Bauchschmerzen, Durchfall und Erbrechen aus. Meist liegt eine Infektion mit Viren oder Bakterien wie etwa Yersinien vor. Wissenschaftler haben nun eine Transkriptomstudie des Erregers durchgeführt, um seine effektiven Infektionsstrategien zu identifizieren.

Prof. Petra Dersch vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung. © HZI/János Krüger

Prof. Petra Dersch vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung. © HZI/János Krüger

Fast jeder Mensch infiziert sich im Laufe seines Lebens mit Yersinien, die schwere Darminfektionen mit Entzündungen der Lymphknoten im Bereich des Darmes auslösen können. Die stäbchenförmigen Stuhlbakterien kommen in zahlreichen Säugern vor und werden hauptsächlich über kontaminierte Lebensmittel von Tieren auf den Menschen übertragen.

Um ihren Wirt zu infizieren, nutzen Yersinien verschiedene Strategien. Sie passen etwa ihren Stoffwechsel schnell an, konkurrieren um essenzielle Metallionen oder injizieren Gifte, die die Wirtszellen schädigen. Um den Darm zu besiedeln, müssen Yersinia-Bakterien zunächst an die Oberfläche der Darmschleimhaut binden.  Sie passieren diese, um in tieferliegende Gewebe einzudringen und zu den Organen zu gelangen. Der infizierte Organismus antwortet darauf mit einer starken Immunabwehr und versucht, die Erreger mit einem Netz aus Fibrinfasern an der Ausbreitung zu hindern.

Überlebensvorteil im Wirtsgewebe

Die Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig untersuchten auf Einzelzellebene den Infektionsprozess der Darmbakterien in einem systembiologischen Ansatz. Sie konnten zeigen, dass sich Yersinien durch Ausbildung einer heterogenen Population einen Überlebensvorteil im Wirtsgewebe verschaffen.

Durch genetische Regelkreise entstehen spontan voradaptierte Bakterien, die eine neue Situation im Wirt möglicherweise besser überleben können. Ein genaueres Verständnis der Wirt-Pathogen-Interaktionen wird es zukünftig erleichtern, potenzielle Ansatzpunkte für neue Medikamente zu identifizieren.

Immunantwort ohne Chance

Für die Studie wurde mit Yersinien infiziertes lymphatisches Gewebe von Mäusen untersucht, welches eng mit dem Darm assoziiert ist. Typisch für Yersinien ist eine Infektion, die zuerst die Lymphknoten befällt. Es konnte nachweisen werden, dass der Wirt auf die frühe Infektion mit Yersinien mit einer massiven Einwanderung von Abwehrzellen, den sogenannten Neutrophilen, reagiert. Außerdem versuche der Wirt, mit der Produktion bestimmter Gerinnungsfaktoren den eindringenden Keim bei der Ausbreitung im Gewebe zu behindern und ihn zu immobilisieren.

In der Studie konnten die Wissenschaftler außerdem zeigen, dass kleine regulatorische RNA-Moleküle bei der Infektion eine wichtige Rolle spielen. Dies ist eine wichtige Strategie der Bakterien, weil sie damit bestimmte Stoffwechselprozesse anpassen, um neue Nahrungsquellen schnell zu erschließen – sozusagen eine evolutionäre Anpassung der Bakterien an den Wirt. Denn sie konkurrieren unter anderem mit dem Wirt um bestimmte Metallionen wie Eisen, Mangan oder Zink. Sowohl die Bakterien als auch die Wirtszellen verfügen über spezielle eisenbindende Moleküle, mit denen sie sich gegenseitig das Eisen entziehen und so für das eigene Überleben sichern.

Laut Prof. Petra Dersch, Leiterin der Abteilung „Molekulare Infektionsbiologie“, kann der Wirt trotz seiner starken Immunantwort den Kampf gegen die bakterielle Infektion letztendlich nicht gewinnen. „Die Bakterien injizieren starke Gifte in die Wirtszellen, sogenannte Effektoren, die die Zellen töten", so Dersch.


Weitere Informationen zu dieser Untersuchung gibt es auf den Seiten des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung.

Verschlagwortet mit: Forschung, Bakterien, Darm, Magen-Darm-Erkrankung, Yersinien
Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 18.01.2017

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Alpro: Skyr Style - Die neuen Joghurtalternativen

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

© mikyso/iSTock/Getty Images Plus
06.03.2026 | Terminanzeigen
ERNÄHRUNGS UMSCHAU

Webinar – Ihr Weg zur Publikation

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur