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  • Studienlage zur Selentherapie bei septischen Intensivpatienten


Nach Auswertung der aktuellen Literatur schlussfolgert die Autorin, dass eine intravenöse Selensupplementation die Überlebensrate von septischen Intensivpatienten erhöhen kann, insofern sie innerhalb der ersten 24 Stunden (z. B. nach einer Operation) erfolgt. Die Dosis müsse noch in weiteren Studien überprüft werden, sinnvoll erscheinen derzeit 500 µg Natriumselen-Pentahydrat für einen Zeitraum von mindestens fünf Tagen. Zur Einschätzung des Ernährungszustandes könnte die Langversion des Mini Nutritional Assessment (MNS) empfohlen werden, da hierüber protein- und selenreiche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier und Hülsenfrüchte erfasst werden und somit eine Risikobewertung möglich ist.

Den Artikel finden Sie unter „Fachzeitschrift“.

Deutschland ist Selenmangelgebiet – inwieweit eine Selensupplementation das Immunsystem von septischen Intensivpatienten unterstützen kann, wird kontrovers diskutiert. Ursula Lukas fasst auf den VDD-Seiten in der aktuellen Ausgabe der Ernährungs Umschau (Heft 4/2015) die Studienlage zur Selentherapie bei septischen Intensivpatienten zusammen.


Nach Auswertung der aktuellen Literatur schlussfolgert die Autorin, dass eine intravenöse Selensupplementation die Überlebensrate von septischen Intensivpatienten erhöhen kann, insofern sie innerhalb der ersten 24 Stunden (z. B. nach einer Operation) erfolgt. Die Dosis müsse noch in weiteren Studien überprüft werden, sinnvoll erscheinen derzeit 500 µg Natriumselen-Pentahydrat für einen Zeitraum von mindestens fünf Tagen. Zur Einschätzung des Ernährungszustandes könnte die Langversion des Mini Nutritional Assessment (MNS) empfohlen werden, da hierüber protein- und selenreiche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier und Hülsenfrüchte erfasst werden und somit eine Risikobewertung möglich ist.

Den Artikel finden Sie unter „Fachzeitschrift“.

Aktuell in der Ernährungs Umschau: Studienlage zur Selentherapie bei septischen Intensivpatienten

Deutschland ist Selenmangelgebiet – inwieweit eine Selensupplementation das Immunsystem von septischen Intensivpatienten unterstützen kann, wird kontrovers diskutiert. Ursula Lukas fasst auf den VDD-Seiten in der aktuellen Ausgabe der Ernährungs Umschau (Heft 4/2015) die Studienlage zur Selentherapie bei septischen Intensivpatienten zusammen.

Nach Auswertung der aktuellen Literatur schlussfolgert die Autorin, dass eine intravenöse Selensupplementation die Überlebensrate von septischen Intensivpatienten erhöhen kann, insofern sie innerhalb der ersten 24 Stunden (z. B. nach einer Operation) erfolgt. Die Dosis müsse noch in weiteren Studien überprüft werden, sinnvoll erscheinen derzeit 500 µg Natriumselen-Pentahydrat für einen Zeitraum von mindestens fünf Tagen. Zur Einschätzung des Ernährungszustandes könnte die Langversion des Mini Nutritional Assessment (MNS) empfohlen werden, da hierüber protein- und selenreiche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier und Hülsenfrüchte erfasst werden und somit eine Risikobewertung möglich ist.

Den Artikel finden Sie unter „Fachzeitschrift“.

Verschlagwortet mit: VDD Verband der Diätassistenten e.V., VDD
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Veröffentlicht: 07.05.2015

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