Individuelle Essgewohnheiten werden von sehr unterschiedlichen und häufig tief in der Persönlichkeit verankerten Faktoren beeinflusst. Ernährungsberater*innen und -therapeut*innen arbeiten mit ihren Klientinnen und Klienten daher oft an komplexen Problemen. Täglich ergeben sich daraus neue Herausforderungen, die an oder über die Grenzen der Ausbildung und Kompetenz der Fachkräfte hinausgehen können. Im Spannungsfeld dieser Herausforderungen und um die eigene Persönlichkeit als „Werkzeug“ der Beratung besser zu erkennen und zu nutzen, kann es hilfreich sein, eine Supervision in Anspruch zu nehmen.
Der Beitrag erläutert, was unter Supervision zu verstehen ist und wann eine Supervision die eigene Berater*innentätigkeit unterstützen kann. Dabei werden die Stärken von Einzel-, Gruppen- und Fallsupervision differenziert und Anregungen gegeben, was Ernährungsfachkräfte beachten sollten, wenn Sie erwägen, eine Supervision zu beauftragen.
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