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  • Tabakkonsum in jeder Form Krebs erregend


Nicht nur inhaliert, sondern auch geschnupft oder gekaut sind Tabakprodukte Krebs erregend. Die Schädlichkeit des so genannten "Smokeless Tobacco" dokumentiert eine neue Monographie der International Agency for Research on Cancer in Lyon (IARC). Eine Zusammenfassung der Ergebnisse erschien kürzlich in der Dezember-Ausgabe von The Lancet Oncology; die vollständige Monographie wird erst nächstes Jahr verfügbar sein.

Unter "Smokeless Tobacco" versteht man Kau- und Schnupftabak. Millionen von Menschen sind davon abhängig, und gerade unter Jugendlichen erfreut er sich immer größerer Beliebtheit. Von den Tabakkonzernen würden diese Produkte in den Ländern, in denen sie zugelassen sind, zunehmend als "Einsteigerdrogen" für Jugendliche vermarktet, so die Experten der WHO. Die Tabakprodukte werden zusätzlich mit Zusatzstoffen wie Zucker, Lakritze oder Menthol versetzt, um den strengen Tabakgeschmack zu überdecken. Doch wie in jedem Tabak sind auch im "Smokeless Tobacco" Nikotin und Nitrosamine enthalten. Epidemiologische Studien aus verschiedenen Ländern haben den Beweis erbracht, dass Kau- und Schnupftabak beim Menschen Mund- und Bauchspeicheldrüsenkrebs verursachen. Aus diesem Grund wurde "Smokeless Tobacco" von der IARC als "für den Menschen Krebs erregend" eingestuft.

Die tabak-spezifischen Nitrosamine N'-Nitrosonornikotin (NNN) und 4-(Methylnitrosamino)-1-(3-pyridyl)-1-butanon (NNK) sind die häufigsten starken Karzinogene in "Smokeless Tobacco". Eine Belastung mit diesen Substanzen verursachte in Tierversuchen gut- und bösartige Tumoren der Atemwege, sowie in weiteren Organen im Körper. Auch beim Menschen konnte basierend auf mechanistischen Studien ein Zusammenhang zwischen den Nitrosaminen und Tumoren gefunden werden. NNK und NNN in Kombination wurden deshalb ebenfalls als "für den Menschen Krebs erregend" eingestuft. (07.12.04)





Nicht nur inhaliert, sondern auch geschnupft oder gekaut sind Tabakprodukte Krebs erregend. Die Schädlichkeit des so genannten "Smokeless Tobacco" dokumentiert eine neue Monographie der International Agency for Research on Cancer in Lyon (IARC). Eine Zusammenfassung der Ergebnisse erschien kürzlich in der Dezember-Ausgabe von The Lancet Oncology; die vollständige Monographie wird erst nächstes Jahr verfügbar sein.

Unter "Smokeless Tobacco" versteht man Kau- und Schnupftabak. Millionen von Menschen sind davon abhängig, und gerade unter Jugendlichen erfreut er sich immer größerer Beliebtheit. Von den Tabakkonzernen würden diese Produkte in den Ländern, in denen sie zugelassen sind, zunehmend als "Einsteigerdrogen" für Jugendliche vermarktet, so die Experten der WHO. Die Tabakprodukte werden zusätzlich mit Zusatzstoffen wie Zucker, Lakritze oder Menthol versetzt, um den strengen Tabakgeschmack zu überdecken. Doch wie in jedem Tabak sind auch im "Smokeless Tobacco" Nikotin und Nitrosamine enthalten. Epidemiologische Studien aus verschiedenen Ländern haben den Beweis erbracht, dass Kau- und Schnupftabak beim Menschen Mund- und Bauchspeicheldrüsenkrebs verursachen. Aus diesem Grund wurde "Smokeless Tobacco" von der IARC als "für den Menschen Krebs erregend" eingestuft.

Die tabak-spezifischen Nitrosamine N'-Nitrosonornikotin (NNN) und 4-(Methylnitrosamino)-1-(3-pyridyl)-1-butanon (NNK) sind die häufigsten starken Karzinogene in "Smokeless Tobacco". Eine Belastung mit diesen Substanzen verursachte in Tierversuchen gut- und bösartige Tumoren der Atemwege, sowie in weiteren Organen im Körper. Auch beim Menschen konnte basierend auf mechanistischen Studien ein Zusammenhang zwischen den Nitrosaminen und Tumoren gefunden werden. NNK und NNN in Kombination wurden deshalb ebenfalls als "für den Menschen Krebs erregend" eingestuft. (07.12.04)



Tabakkonsum in jeder Form Krebs erregend

Nicht nur inhaliert, sondern auch geschnupft oder gekaut sind Tabakprodukte Krebs erregend. Die Schädlichkeit des so genannten "Smokeless Tobacco" dokumentiert eine neue Monographie der International Agency for Research on Cancer …

Nicht nur inhaliert, sondern auch geschnupft oder gekaut sind Tabakprodukte Krebs erregend. Die Schädlichkeit des so genannten “Smokeless Tobacco” dokumentiert eine neue Monographie der International Agency for Research on Cancer in Lyon (IARC). Eine Zusammenfassung der Ergebnisse erschien kürzlich in der Dezember-Ausgabe von The Lancet Oncology; die vollständige Monographie wird erst nächstes Jahr verfügbar sein.

Unter “Smokeless Tobacco” versteht man Kau- und Schnupftabak. Millionen von Menschen sind davon abhängig, und gerade unter Jugendlichen erfreut er sich immer größerer Beliebtheit. Von den Tabakkonzernen würden diese Produkte in den Ländern, in denen sie zugelassen sind, zunehmend als “Einsteigerdrogen” für Jugendliche vermarktet, so die Experten der WHO. Die Tabakprodukte werden zusätzlich mit Zusatzstoffen wie Zucker, Lakritze oder Menthol versetzt, um den strengen Tabakgeschmack zu überdecken. Doch wie in jedem Tabak sind auch im “Smokeless Tobacco” Nikotin und Nitrosamine enthalten. Epidemiologische Studien aus verschiedenen Ländern haben den Beweis erbracht, dass Kau- und Schnupftabak beim Menschen Mund- und Bauchspeicheldrüsenkrebs verursachen. Aus diesem Grund wurde “Smokeless Tobacco” von der IARC als “für den Menschen Krebs erregend” eingestuft.

Die tabak-spezifischen Nitrosamine N’-Nitrosonornikotin (NNN) und 4-(Methylnitrosamino)-1-(3-pyridyl)-1-butanon (NNK) sind die häufigsten starken Karzinogene in “Smokeless Tobacco”. Eine Belastung mit diesen Substanzen verursachte in Tierversuchen gut- und bösartige Tumoren der Atemwege, sowie in weiteren Organen im Körper. Auch beim Menschen konnte basierend auf mechanistischen Studien ein Zusammenhang zwischen den Nitrosaminen und Tumoren gefunden werden. NNK und NNN in Kombination wurden deshalb ebenfalls als “für den Menschen Krebs erregend” eingestuft. (07.12.04)

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Veröffentlicht: 07.12.2004

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