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Wissenschaftler der Purdue University, USA, haben eine gentechnisch veränderte Tomate mit dem dreieinhalbfachen Gehalt an Lycopin gezüchtet. Ursprünglich galt es, qualitativ hochwertige und länger haltbare Tomaten zu züchten. Die antioxidanzreiche Frucht war ein "Unfall".

Dabei sei die hohe Lycopin-Konzentration in den genetisch modifizierten Tomaten auf natürlichem Wege entstanden, so die Forscher. Das Anreicherungsmuster entspreche dem natürlicher Tomaten. Die Wissenschaftler sehen die lycopinreiche Tomate als ein erstes Beispiele für die Nährwerterhöhung in Lebensmitteln durch den Einsatz von Biotechnologie an. An einem Patent wird bereits gefeilt, ebenso wie an der Möglichkeit, die Technik bei anderen Früchten und Gemüsen einzusetzen.

Lycopin steht seit Mitte der 90er Jahre im Zentrum der Ernährungsforschung. In einer sechs Jahre laufenden Studie an 48 000 Männern konnten Forscher der Harvard University belegen, dass Männer, die mindestens zehn Mal pro Woche eine tomatenhaltige Mahlzeit aßen, 45 % weniger häufig Prostata-Krebs entwickelten. Bei jenen, die vier bis sieben Mal wöchentlich eine Tomatenkost aßen, lag die Wahrscheinlichkeit der Tumorentwicklung um 20 % niedriger. 26.07.02





Wissenschaftler der Purdue University, USA, haben eine gentechnisch veränderte Tomate mit dem dreieinhalbfachen Gehalt an Lycopin gezüchtet. Ursprünglich galt es, qualitativ hochwertige und länger haltbare Tomaten zu züchten. Die antioxidanzreiche Frucht war ein "Unfall".

Dabei sei die hohe Lycopin-Konzentration in den genetisch modifizierten Tomaten auf natürlichem Wege entstanden, so die Forscher. Das Anreicherungsmuster entspreche dem natürlicher Tomaten. Die Wissenschaftler sehen die lycopinreiche Tomate als ein erstes Beispiele für die Nährwerterhöhung in Lebensmitteln durch den Einsatz von Biotechnologie an. An einem Patent wird bereits gefeilt, ebenso wie an der Möglichkeit, die Technik bei anderen Früchten und Gemüsen einzusetzen.

Lycopin steht seit Mitte der 90er Jahre im Zentrum der Ernährungsforschung. In einer sechs Jahre laufenden Studie an 48 000 Männern konnten Forscher der Harvard University belegen, dass Männer, die mindestens zehn Mal pro Woche eine tomatenhaltige Mahlzeit aßen, 45 % weniger häufig Prostata-Krebs entwickelten. Bei jenen, die vier bis sieben Mal wöchentlich eine Tomatenkost aßen, lag die Wahrscheinlichkeit der Tumorentwicklung um 20 % niedriger. 26.07.02



Tomate mit Extraportion Lycopin

Wissenschaftler der Purdue University, USA, haben eine gentechnisch veränderte Tomate mit dem dreieinhalbfachen Gehalt an Lycopin gezüchtet. Ursprünglich galt es, qualitativ hochwertige und länger haltbare Tomaten zu züchten. Die antioxidanzreiche …

Wissenschaftler der Purdue University, USA, haben eine gentechnisch veränderte Tomate mit dem dreieinhalbfachen Gehalt an Lycopin gezüchtet. Ursprünglich galt es, qualitativ hochwertige und länger haltbare Tomaten zu züchten. Die antioxidanzreiche Frucht war ein “Unfall”.

Dabei sei die hohe Lycopin-Konzentration in den genetisch modifizierten Tomaten auf natürlichem Wege entstanden, so die Forscher. Das Anreicherungsmuster entspreche dem natürlicher Tomaten. Die Wissenschaftler sehen die lycopinreiche Tomate als ein erstes Beispiele für die Nährwerterhöhung in Lebensmitteln durch den Einsatz von Biotechnologie an. An einem Patent wird bereits gefeilt, ebenso wie an der Möglichkeit, die Technik bei anderen Früchten und Gemüsen einzusetzen.

Lycopin steht seit Mitte der 90er Jahre im Zentrum der Ernährungsforschung. In einer sechs Jahre laufenden Studie an 48 000 Männern konnten Forscher der Harvard University belegen, dass Männer, die mindestens zehn Mal pro Woche eine tomatenhaltige Mahlzeit aßen, 45 % weniger häufig Prostata-Krebs entwickelten. Bei jenen, die vier bis sieben Mal wöchentlich eine Tomatenkost aßen, lag die Wahrscheinlichkeit der Tumorentwicklung um 20 % niedriger. 26.07.02

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Veröffentlicht: 26.07.2002

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