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  • VDD-Kongress: Kooperationen unumgänglich


V. l. n. r.: Laudatorin Sabine
Ohlrich , VDD-Förderpreisträ-
gerin 2012 Iris Hassel, VDD-
Präsidentin Doris Steinkamp,
Bild: © Luise Richard

(VDD) Um den vielfältigen ernährungsbedingten Krankheiten begegnen zu können, setzen die Diätassistenten auf die Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe. Rund 1500 Teilnehmer kamen zum Kongress nach Wolfsburg, der zum wiederholten Mal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der deutschen Ernährungsmediziner (BDEM) und der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) stattfand, unterstützt von der europäischen Dachorganisation der Diätassistenten EFAD sowie der European Public Health Alliance (EPHA).

Auch die begleitende Fachausstellung mit gut 70 Ausstellern sowie die erstmals durchgeführten Industriesymposien am Vortag spiegelten das große Interesse und den guten Ruf, den diese Fach- und Fortbildungsveranstaltung genießt.

„Fakt ist: Es besteht ein Fachkräftemangel im Gesundheitswesen. Wir sind ein Gesundheitsberuf, der bereit steht und sich einbringen kann und will. Nur müssen die Rahmenbedingungen stimmen.“ Das sagte Doris Steinkamp, Präsidentin des Verbandes der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband (VDD) in ihrer Eröffnungsrede beim Jahreskongress des Verbandes am Freitag in Wolfsburg. Sie appellierte damit an die Politik, die Expertise der Diätassistenten anzuerkennen und ihnen im Gesundheitswesen den gebührenden Stellenwert einzuräumen. Die Aufnahme der Diättherapie in den Heilmittelkatalog sei nur ein Beispiel, wo der Berufsverband der Diätassistenten dringend Handlungsbedarf sehe. Es könne nicht sein, dass eine Adipositas-Operation eher genehmigt werde als eine konservative Behandlung mit Diättherapie, so Steinkamp.

In Krankenhäusern und Praxen setzen die Diätassistenten auf Kooperationen mit den anderen Gesundheitsberufen. Pflegende und medizinische Fachangestellte seien die ersten Ansprechpartner der zunehmend multimorbiden Patienten, die diese im Verlauf einer Behandlung an die Diätassistenten weiterverwiesen. Das sei letztlich zum Nutzen der Patienten, so Steinkamp. Carola Reimann, die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag, nahm die Anmerkungen aufmerksam auf. Sie war nach Wolfsburg gekommen, um sich ein Bild von der Arbeit der Diätassistenten zu machen.

Die VDD-Mitgliederversammlung beschloss eine neue Organisationsstruktur mit Fachgruppen und Referaten, die u. a. eine deutlich größere Mitwirkung der Mitglieder ermöglicht. Quelle: Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband (VDD), Pressemeldung vom 23.04.2012 (30.04.12)



V. l. n. r.: Laudatorin Sabine Ohlrich (Sprecherin VDD-Bildungskomitee), VDD-Förderpreisträgerin 2012 Iris Hassel, VDD-Präsidentin Doris Steinkamp, Bild: © Luise Richard
V. l. n. r.: Laudatorin Sabine Ohlrich (Sprecherin VDD-Bildungskomitee), VDD-Förderpreisträgerin 2012 Iris Hassel, VDD-Präsidentin Doris Steinkamp, Bild: © Luise Richard


V. l. n. r.: Laudatorin Sabine
Ohlrich , VDD-Förderpreisträ-
gerin 2012 Iris Hassel, VDD-
Präsidentin Doris Steinkamp,
Bild: © Luise Richard

(VDD) Um den vielfältigen ernährungsbedingten Krankheiten begegnen zu können, setzen die Diätassistenten auf die Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe. Rund 1500 Teilnehmer kamen zum Kongress nach Wolfsburg, der zum wiederholten Mal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der deutschen Ernährungsmediziner (BDEM) und der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) stattfand, unterstützt von der europäischen Dachorganisation der Diätassistenten EFAD sowie der European Public Health Alliance (EPHA).

Auch die begleitende Fachausstellung mit gut 70 Ausstellern sowie die erstmals durchgeführten Industriesymposien am Vortag spiegelten das große Interesse und den guten Ruf, den diese Fach- und Fortbildungsveranstaltung genießt.

„Fakt ist: Es besteht ein Fachkräftemangel im Gesundheitswesen. Wir sind ein Gesundheitsberuf, der bereit steht und sich einbringen kann und will. Nur müssen die Rahmenbedingungen stimmen.“ Das sagte Doris Steinkamp, Präsidentin des Verbandes der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband (VDD) in ihrer Eröffnungsrede beim Jahreskongress des Verbandes am Freitag in Wolfsburg. Sie appellierte damit an die Politik, die Expertise der Diätassistenten anzuerkennen und ihnen im Gesundheitswesen den gebührenden Stellenwert einzuräumen. Die Aufnahme der Diättherapie in den Heilmittelkatalog sei nur ein Beispiel, wo der Berufsverband der Diätassistenten dringend Handlungsbedarf sehe. Es könne nicht sein, dass eine Adipositas-Operation eher genehmigt werde als eine konservative Behandlung mit Diättherapie, so Steinkamp.

In Krankenhäusern und Praxen setzen die Diätassistenten auf Kooperationen mit den anderen Gesundheitsberufen. Pflegende und medizinische Fachangestellte seien die ersten Ansprechpartner der zunehmend multimorbiden Patienten, die diese im Verlauf einer Behandlung an die Diätassistenten weiterverwiesen. Das sei letztlich zum Nutzen der Patienten, so Steinkamp. Carola Reimann, die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag, nahm die Anmerkungen aufmerksam auf. Sie war nach Wolfsburg gekommen, um sich ein Bild von der Arbeit der Diätassistenten zu machen.

Die VDD-Mitgliederversammlung beschloss eine neue Organisationsstruktur mit Fachgruppen und Referaten, die u. a. eine deutlich größere Mitwirkung der Mitglieder ermöglicht. Quelle: Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband (VDD), Pressemeldung vom 23.04.2012 (30.04.12)



VDD-Kongress: Kooperationen unumgänglich

V. l. n. r.: Laudatorin Sabine Ohlrich , VDD-Förderpreisträ-gerin 2012 Iris Hassel, VDD-Präsidentin Doris Steinkamp, Bild: © Luise Richard(VDD) Um den vielfältigen ernährungsbedingten Krankheiten begegnen zu können, setzen die Diätassistenten …

V. l. n. r.: Laudatorin Sabine
Ohlrich , VDD-Förderpreisträ-
gerin 2012 Iris Hassel, VDD-
Präsidentin Doris Steinkamp,
Bild: © Luise Richard

(VDD) Um den vielfältigen ernährungsbedingten Krankheiten begegnen zu können, setzen die Diätassistenten auf die Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe. Rund 1500 Teilnehmer kamen zum Kongress nach Wolfsburg, der zum wiederholten Mal in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der deutschen Ernährungsmediziner (BDEM) und der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) stattfand, unterstützt von der europäischen Dachorganisation der Diätassistenten EFAD sowie der European Public Health Alliance (EPHA).

Auch die begleitende Fachausstellung mit gut 70 Ausstellern sowie die erstmals durchgeführten Industriesymposien am Vortag spiegelten das große Interesse und den guten Ruf, den diese Fach- und Fortbildungsveranstaltung genießt.

„Fakt ist: Es besteht ein Fachkräftemangel im Gesundheitswesen. Wir sind ein Gesundheitsberuf, der bereit steht und sich einbringen kann und will. Nur müssen die Rahmenbedingungen stimmen.“ Das sagte Doris Steinkamp, Präsidentin des Verbandes der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband (VDD) in ihrer Eröffnungsrede beim Jahreskongress des Verbandes am Freitag in Wolfsburg. Sie appellierte damit an die Politik, die Expertise der Diätassistenten anzuerkennen und ihnen im Gesundheitswesen den gebührenden Stellenwert einzuräumen. Die Aufnahme der Diättherapie in den Heilmittelkatalog sei nur ein Beispiel, wo der Berufsverband der Diätassistenten dringend Handlungsbedarf sehe. Es könne nicht sein, dass eine Adipositas-Operation eher genehmigt werde als eine konservative Behandlung mit Diättherapie, so Steinkamp.

In Krankenhäusern und Praxen setzen die Diätassistenten auf Kooperationen mit den anderen Gesundheitsberufen. Pflegende und medizinische Fachangestellte seien die ersten Ansprechpartner der zunehmend multimorbiden Patienten, die diese im Verlauf einer Behandlung an die Diätassistenten weiterverwiesen. Das sei letztlich zum Nutzen der Patienten, so Steinkamp. Carola Reimann, die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag, nahm die Anmerkungen aufmerksam auf. Sie war nach Wolfsburg gekommen, um sich ein Bild von der Arbeit der Diätassistenten zu machen.

Die VDD-Mitgliederversammlung beschloss eine neue Organisationsstruktur mit Fachgruppen und Referaten, die u. a. eine deutlich größere Mitwirkung der Mitglieder ermöglicht. Quelle: Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband (VDD), Pressemeldung vom 23.04.2012 (30.04.12)

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Veröffentlicht: 30.04.2012

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