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  • Vogelgrippe in Europa angekommen


(14.10.05) Der Virustyp H5N1, der auch für den Menschen gefährlich werden könnte, ist für die in der Türkei an Vogelgrippe erkrankten Tiere nachgewiesen worden. Entgegen zunächst anders lautenden Berichten ist auch der Verdacht auf Vogelgrippe für Rumänien bestätigt worden. Allerdings seien hier noch weitere Test nötig, um zu klären, ob es sich um die Variante H5N1 handelt, teilte der EU-Verbraucherschutzkommissar Marcos Kyprianou nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen gestern mit.

Die Untersuchungen hätten zudem eine direkte Verwandtschaft mit den Viren in Russland, der Mongolei und China ergeben. Auf Grund der Ergebnisse verbot die EU-Kommission Geflügelimporte aus Rumänien. Ein EU-weiter Importstopp gilt bereits für Geflügel und Geflügelprodukte aus der Türkei und weiteren Ländern Asiens.

Nach Mitteilung des Verbraucherministeriums ist die Gefahr, dass heimische Bestände durch Zugvögel angesteckt würden, derzeit gering. Es gäbe keine Beweise für einen Vogelflug von der Türkei nach Deutschland und damit eine Übertragung der Erreger. An ein Freilaufverbot für Geflügel in ganz Deutschland werde daher noch nicht gedacht. Eine größere Gefahr sehen die Experten allerdings durch illegale Transporte, Schmuggel und unvorsichtige Reisende. Daher werde der Zoll verstärkt Kontrollen durchführen. (14.10.05)





(14.10.05) Der Virustyp H5N1, der auch für den Menschen gefährlich werden könnte, ist für die in der Türkei an Vogelgrippe erkrankten Tiere nachgewiesen worden. Entgegen zunächst anders lautenden Berichten ist auch der Verdacht auf Vogelgrippe für Rumänien bestätigt worden. Allerdings seien hier noch weitere Test nötig, um zu klären, ob es sich um die Variante H5N1 handelt, teilte der EU-Verbraucherschutzkommissar Marcos Kyprianou nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen gestern mit.

Die Untersuchungen hätten zudem eine direkte Verwandtschaft mit den Viren in Russland, der Mongolei und China ergeben. Auf Grund der Ergebnisse verbot die EU-Kommission Geflügelimporte aus Rumänien. Ein EU-weiter Importstopp gilt bereits für Geflügel und Geflügelprodukte aus der Türkei und weiteren Ländern Asiens.

Nach Mitteilung des Verbraucherministeriums ist die Gefahr, dass heimische Bestände durch Zugvögel angesteckt würden, derzeit gering. Es gäbe keine Beweise für einen Vogelflug von der Türkei nach Deutschland und damit eine Übertragung der Erreger. An ein Freilaufverbot für Geflügel in ganz Deutschland werde daher noch nicht gedacht. Eine größere Gefahr sehen die Experten allerdings durch illegale Transporte, Schmuggel und unvorsichtige Reisende. Daher werde der Zoll verstärkt Kontrollen durchführen. (14.10.05)



Vogelgrippe in Europa angekommen

(14.10.05) Der Virustyp H5N1, der auch für den Menschen gefährlich werden könnte, ist für die in der Türkei an Vogelgrippe erkrankten Tiere nachgewiesen worden. Entgegen zunächst anders lautenden Berichten ist …

(14.10.05) Der Virustyp H5N1, der auch für den Menschen gefährlich werden könnte, ist für die in der Türkei an Vogelgrippe erkrankten Tiere nachgewiesen worden. Entgegen zunächst anders lautenden Berichten ist auch der Verdacht auf Vogelgrippe für Rumänien bestätigt worden. Allerdings seien hier noch weitere Test nötig, um zu klären, ob es sich um die Variante H5N1 handelt, teilte der EU-Verbraucherschutzkommissar Marcos Kyprianou nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen gestern mit.

Die Untersuchungen hätten zudem eine direkte Verwandtschaft mit den Viren in Russland, der Mongolei und China ergeben. Auf Grund der Ergebnisse verbot die EU-Kommission Geflügelimporte aus Rumänien. Ein EU-weiter Importstopp gilt bereits für Geflügel und Geflügelprodukte aus der Türkei und weiteren Ländern Asiens.

Nach Mitteilung des Verbraucherministeriums ist die Gefahr, dass heimische Bestände durch Zugvögel angesteckt würden, derzeit gering. Es gäbe keine Beweise für einen Vogelflug von der Türkei nach Deutschland und damit eine Übertragung der Erreger. An ein Freilaufverbot für Geflügel in ganz Deutschland werde daher noch nicht gedacht. Eine größere Gefahr sehen die Experten allerdings durch illegale Transporte, Schmuggel und unvorsichtige Reisende. Daher werde der Zoll verstärkt Kontrollen durchführen. (14.10.05)

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Veröffentlicht: 14.10.2005

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