• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Aktuelles
    • Marktplatz
    • Rezepte
    • Insights
    • Produkte
    • Spotlights
    • Karriere & Jobs
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • Warnung vor dem Fuchsbandwurm


Das Sammeln von Pilzen ist im Herbst sehr beliebt, aber die Pilze können mit den Eiern des Fuchsbandwurmes behaftet sein. Das gilt auch für bodennah wachsende Früchte, wie z. B. Heidelbeeren und Brombeeren. „Infektionen mit dem Kleinen Fuchsbandwurm gehören zu den gefährlichsten Erkrankungen, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können!“, warnt Prof. Frerk FELDHUSEN, Direktor des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei in Rostock.

„Das Tückische: Die Zeit zwischen Infektion mit dem Fuchsbandwurm und dem Ausbruch der Krankheit kann bis zu 15 Jahren betragen. Auch wenn die Überlebenszeit des infizierten Menschen heutzutage unter Dauermedikation verlängert werden kann, heilbar ist die Krankheit in der Regel nicht!“

Vor allem bei Füchsen aber auch bei Marderhunden wird der Fuchsbandwurm festgestellt. Der Befall hat in den letzten Jahren zugenommen. Infizierte Tiere scheiden mit dem Kot Wurmeier aus. Alles, was mit dem Kot in Berührung kommt, kann somit Träger von Fuchsbandwurmeiern sein. Auch fleischfressende Haustiere, z. B. Hunde, können betroffen sein, wenn sie infizierte Mäuse fressen. Damit ist der Mensch bei Kontakt mit dem Haustier ebenfalls in Infektionsgefahr.

Füchse und Marder wandern auch durch (Vor-)Gärten, Obstplantagen und über Felder. Daher ist es möglich, dass Kot von infizierten Tieren an kultivierte, bodennah wachsende Pflanzen und Früchte kommt. Rohes Obst und Gemüse sollte vor dem Verzehr sehr gründlich gewaschen werden. Das Abwaschen ist die einfachste Methode, Schaderreger und Schadstoffe an Lebensmitteln zu vermindern! Ebenso wichtig ist das Hände waschen vor dem Essen.

Hintergrund: Der Befall eines Organismus mit dem Fuchsbandwurm heißt Echinokokkose. Sie wird durch das Finnenstadium des Fuchsbandwurmes (Echinokokkus multicularis) hervorgerufen und gehört zu den gefährlichsten Zoonosen des Menschen. Die Krankheit hat einen schweren klinischen Verlauf mit einer hohen Sterblichkeit. Durch den Fuchsbandwurm werden Leber und andere Organe befallen und von den tumorartig wuchernden Parasiten zerstört.

Folgende Fakten gilt es zu beachten:
• möglichst keine rohen Waldfrüchte verzehren - kochen, backen über 70 Grad tötet die Bandwurmeier,
• hausübliches Einfrieren von minus 20 Grad tötet die Eier des Fuchsbandwurmes nicht ab/ebenso zeigen handelsübliche
• Desinfektionsmittel und Alkohol keine sofortige Wirkung,
• Hunde und Katzen sollten prophylaktisch in regelmäßigen Abständen entwurmt werden,
Anfassen von kranken/toten Tieren, besonders Füchsen, nur mit Handschuhen und Mundschutz.
Der Nachweis von Echinococcus multilocularis ist gemäß Verordnung über meldepflichtige Tierkrankheiten zu melden. Quelle: Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (09.10.09)





Das Sammeln von Pilzen ist im Herbst sehr beliebt, aber die Pilze können mit den Eiern des Fuchsbandwurmes behaftet sein. Das gilt auch für bodennah wachsende Früchte, wie z. B. Heidelbeeren und Brombeeren. „Infektionen mit dem Kleinen Fuchsbandwurm gehören zu den gefährlichsten Erkrankungen, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können!“, warnt Prof. Frerk FELDHUSEN, Direktor des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei in Rostock.

„Das Tückische: Die Zeit zwischen Infektion mit dem Fuchsbandwurm und dem Ausbruch der Krankheit kann bis zu 15 Jahren betragen. Auch wenn die Überlebenszeit des infizierten Menschen heutzutage unter Dauermedikation verlängert werden kann, heilbar ist die Krankheit in der Regel nicht!“

Vor allem bei Füchsen aber auch bei Marderhunden wird der Fuchsbandwurm festgestellt. Der Befall hat in den letzten Jahren zugenommen. Infizierte Tiere scheiden mit dem Kot Wurmeier aus. Alles, was mit dem Kot in Berührung kommt, kann somit Träger von Fuchsbandwurmeiern sein. Auch fleischfressende Haustiere, z. B. Hunde, können betroffen sein, wenn sie infizierte Mäuse fressen. Damit ist der Mensch bei Kontakt mit dem Haustier ebenfalls in Infektionsgefahr.

Füchse und Marder wandern auch durch (Vor-)Gärten, Obstplantagen und über Felder. Daher ist es möglich, dass Kot von infizierten Tieren an kultivierte, bodennah wachsende Pflanzen und Früchte kommt. Rohes Obst und Gemüse sollte vor dem Verzehr sehr gründlich gewaschen werden. Das Abwaschen ist die einfachste Methode, Schaderreger und Schadstoffe an Lebensmitteln zu vermindern! Ebenso wichtig ist das Hände waschen vor dem Essen.

Hintergrund: Der Befall eines Organismus mit dem Fuchsbandwurm heißt Echinokokkose. Sie wird durch das Finnenstadium des Fuchsbandwurmes (Echinokokkus multicularis) hervorgerufen und gehört zu den gefährlichsten Zoonosen des Menschen. Die Krankheit hat einen schweren klinischen Verlauf mit einer hohen Sterblichkeit. Durch den Fuchsbandwurm werden Leber und andere Organe befallen und von den tumorartig wuchernden Parasiten zerstört.

Folgende Fakten gilt es zu beachten:
• möglichst keine rohen Waldfrüchte verzehren - kochen, backen über 70 Grad tötet die Bandwurmeier,
• hausübliches Einfrieren von minus 20 Grad tötet die Eier des Fuchsbandwurmes nicht ab/ebenso zeigen handelsübliche
• Desinfektionsmittel und Alkohol keine sofortige Wirkung,
• Hunde und Katzen sollten prophylaktisch in regelmäßigen Abständen entwurmt werden,
Anfassen von kranken/toten Tieren, besonders Füchsen, nur mit Handschuhen und Mundschutz.
Der Nachweis von Echinococcus multilocularis ist gemäß Verordnung über meldepflichtige Tierkrankheiten zu melden. Quelle: Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (09.10.09)



Warnung vor dem Fuchsbandwurm

Das Sammeln von Pilzen ist im Herbst sehr beliebt, aber die Pilze können mit den Eiern des Fuchsbandwurmes behaftet sein. Das gilt auch für bodennah wachsende Früchte, wie z. B. …

Das Sammeln von Pilzen ist im Herbst sehr beliebt, aber die Pilze können mit den Eiern des Fuchsbandwurmes behaftet sein. Das gilt auch für bodennah wachsende Früchte, wie z. B. Heidelbeeren und Brombeeren. „Infektionen mit dem Kleinen Fuchsbandwurm gehören zu den gefährlichsten Erkrankungen, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können!“, warnt Prof. Frerk FELDHUSEN, Direktor des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei in Rostock.

„Das Tückische: Die Zeit zwischen Infektion mit dem Fuchsbandwurm und dem Ausbruch der Krankheit kann bis zu 15 Jahren betragen. Auch wenn die Überlebenszeit des infizierten Menschen heutzutage unter Dauermedikation verlängert werden kann, heilbar ist die Krankheit in der Regel nicht!“

Vor allem bei Füchsen aber auch bei Marderhunden wird der Fuchsbandwurm festgestellt. Der Befall hat in den letzten Jahren zugenommen. Infizierte Tiere scheiden mit dem Kot Wurmeier aus. Alles, was mit dem Kot in Berührung kommt, kann somit Träger von Fuchsbandwurmeiern sein. Auch fleischfressende Haustiere, z. B. Hunde, können betroffen sein, wenn sie infizierte Mäuse fressen. Damit ist der Mensch bei Kontakt mit dem Haustier ebenfalls in Infektionsgefahr.

Füchse und Marder wandern auch durch (Vor-)Gärten, Obstplantagen und über Felder. Daher ist es möglich, dass Kot von infizierten Tieren an kultivierte, bodennah wachsende Pflanzen und Früchte kommt. Rohes Obst und Gemüse sollte vor dem Verzehr sehr gründlich gewaschen werden. Das Abwaschen ist die einfachste Methode, Schaderreger und Schadstoffe an Lebensmitteln zu vermindern! Ebenso wichtig ist das Hände waschen vor dem Essen.

Hintergrund: Der Befall eines Organismus mit dem Fuchsbandwurm heißt Echinokokkose. Sie wird durch das Finnenstadium des Fuchsbandwurmes (Echinokokkus multicularis) hervorgerufen und gehört zu den gefährlichsten Zoonosen des Menschen. Die Krankheit hat einen schweren klinischen Verlauf mit einer hohen Sterblichkeit. Durch den Fuchsbandwurm werden Leber und andere Organe befallen und von den tumorartig wuchernden Parasiten zerstört.

Folgende Fakten gilt es zu beachten:
• möglichst keine rohen Waldfrüchte verzehren – kochen, backen über 70 Grad tötet die Bandwurmeier,
• hausübliches Einfrieren von minus 20 Grad tötet die Eier des Fuchsbandwurmes nicht ab/ebenso zeigen handelsübliche
• Desinfektionsmittel und Alkohol keine sofortige Wirkung,
• Hunde und Katzen sollten prophylaktisch in regelmäßigen Abständen entwurmt werden,
Anfassen von kranken/toten Tieren, besonders Füchsen, nur mit Handschuhen und Mundschutz.
Der Nachweis von Echinococcus multilocularis ist gemäß Verordnung über meldepflichtige Tierkrankheiten zu melden. Quelle: Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (09.10.09)

Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 09.10.2009

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Studien zeigen Einfluss von Trockenpflaumen auf Knochendichte

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

20.08.2026 | Karriere & Jobs | 50933 Köln
Deutsche Sporthochschule Köln

M.Sc. Sport Bewegung und Ernährung

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur