• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Aktuelles
    • Marktplatz
    • Rezepte
    • Insights
    • Produkte
    • Spotlights
    • Karriere & Jobs
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • „Wellness-Wasser“: Zusatzstoffe statt Zusatznutzen


Gewinner beim ansonsten stagnierenden Getränkemarkt ist „Near Water“, auch „Aqua-Plus“ genannt. Diese Getränkesparte auf Basis von (Mineral-) Wasser verzeichnete im vergangenen Jahr ein Absatzplus von rund 60% gegenüber 2005.

Nicht verwunderlich, denn laut Werbung ist fast für jeden Typ die richtige Erfrischung dabei, egal ob figur- oder gesundheitsbewusst, gestresst, sportlich aktiv oder auf der Suche nach Wellness. Angeblich verwöhnen die Getränke nicht nur die Figur, sondern auch Körper und Seele. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Die minimale Zugabe von Grüntee, Aloe Vera & Co., Vitaminen oder die Beigabe von Sauerstoff bringen nicht die versprochenen gesundheitlichen Zusatznutzen. Fazit der Verbraucherzentrale: teurer Spaß ohne positive Wirkung.

Die Verbraucherzentrale Hessen hat das Near Water-Angebot am Markt begutachtet. Die Getränke auf Basis von Mineral-, Quell- oder Tafelwasser sind meist durchsichtig oder leicht gefärbt. Die Aufmachung vermittelt Natürlichkeit. Neben geringfügigen Mengen exotischer Frucht- und Pflanzenextrakte wie Guarana, Lemongras oder Schizandra sind den Produkten Vitamine (wie B6, Biotin, Pantothensäure, Folsäure, Ascorbinsäure) und Mineralstoffe (Calcium, Kalium, Magnesium) zugesetzt.

Für viele Verbraucher ist dies ein Kaufanreiz, sie erwarten einen Gesundheitseffekt. Schlagwörter in den Produktnamen wie Wellness, Fitness, Action und Sport und Werbeaufschriften wie „harmonisierend“ oder „vitalisierend“ verstärken den Eindruck eines Zusatznutzens. Tatsächlich aber wird häufig zusammengemixt, was in einem gesunden Durstlöscher unerwünscht und überflüssig ist: Die Zutatenliste verrät in der Regel Aromen und Säuerungsmittel, aber auch Konservierungs- und Süßstoffe sowie verschiedene Zuckerarten.

Nahezu alle Packungen tragen Fruchtabbildungen, aber der Fruchtsaftgehalt liegt lediglich zwischen 0 und 5 Prozent. Geschmack gebend sind meist Aromen. Die Liter-Preise liegen durchweg um rund 30 Cent bis 1,30 Euro höher als die von Mineralwasser. Die Werbung mit Gesundheitseffekten macht sich für die Anbieter bezahlt, für den Verbraucher bringt Near Water nach Ansicht der Verbraucherschützer aber keinen Zusatznutzen. (28.08.07)





Gewinner beim ansonsten stagnierenden Getränkemarkt ist „Near Water“, auch „Aqua-Plus“ genannt. Diese Getränkesparte auf Basis von (Mineral-) Wasser verzeichnete im vergangenen Jahr ein Absatzplus von rund 60% gegenüber 2005.

Nicht verwunderlich, denn laut Werbung ist fast für jeden Typ die richtige Erfrischung dabei, egal ob figur- oder gesundheitsbewusst, gestresst, sportlich aktiv oder auf der Suche nach Wellness. Angeblich verwöhnen die Getränke nicht nur die Figur, sondern auch Körper und Seele. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Die minimale Zugabe von Grüntee, Aloe Vera & Co., Vitaminen oder die Beigabe von Sauerstoff bringen nicht die versprochenen gesundheitlichen Zusatznutzen. Fazit der Verbraucherzentrale: teurer Spaß ohne positive Wirkung.

Die Verbraucherzentrale Hessen hat das Near Water-Angebot am Markt begutachtet. Die Getränke auf Basis von Mineral-, Quell- oder Tafelwasser sind meist durchsichtig oder leicht gefärbt. Die Aufmachung vermittelt Natürlichkeit. Neben geringfügigen Mengen exotischer Frucht- und Pflanzenextrakte wie Guarana, Lemongras oder Schizandra sind den Produkten Vitamine (wie B6, Biotin, Pantothensäure, Folsäure, Ascorbinsäure) und Mineralstoffe (Calcium, Kalium, Magnesium) zugesetzt.

Für viele Verbraucher ist dies ein Kaufanreiz, sie erwarten einen Gesundheitseffekt. Schlagwörter in den Produktnamen wie Wellness, Fitness, Action und Sport und Werbeaufschriften wie „harmonisierend“ oder „vitalisierend“ verstärken den Eindruck eines Zusatznutzens. Tatsächlich aber wird häufig zusammengemixt, was in einem gesunden Durstlöscher unerwünscht und überflüssig ist: Die Zutatenliste verrät in der Regel Aromen und Säuerungsmittel, aber auch Konservierungs- und Süßstoffe sowie verschiedene Zuckerarten.

Nahezu alle Packungen tragen Fruchtabbildungen, aber der Fruchtsaftgehalt liegt lediglich zwischen 0 und 5 Prozent. Geschmack gebend sind meist Aromen. Die Liter-Preise liegen durchweg um rund 30 Cent bis 1,30 Euro höher als die von Mineralwasser. Die Werbung mit Gesundheitseffekten macht sich für die Anbieter bezahlt, für den Verbraucher bringt Near Water nach Ansicht der Verbraucherschützer aber keinen Zusatznutzen. (28.08.07)



„Wellness-Wasser“: Zusatzstoffe statt Zusatznutzen

Gewinner beim ansonsten stagnierenden Getränkemarkt ist „Near Water“, auch „Aqua-Plus“ genannt. Diese Getränkesparte auf Basis von (Mineral-) Wasser verzeichnete im vergangenen Jahr ein Absatzplus von rund 60% gegenüber 2005. Nicht …

Gewinner beim ansonsten stagnierenden Getränkemarkt ist „Near Water“, auch „Aqua-Plus“ genannt. Diese Getränkesparte auf Basis von (Mineral-) Wasser verzeichnete im vergangenen Jahr ein Absatzplus von rund 60% gegenüber 2005.

Nicht verwunderlich, denn laut Werbung ist fast für jeden Typ die richtige Erfrischung dabei, egal ob figur- oder gesundheitsbewusst, gestresst, sportlich aktiv oder auf der Suche nach Wellness. Angeblich verwöhnen die Getränke nicht nur die Figur, sondern auch Körper und Seele. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Die minimale Zugabe von Grüntee, Aloe Vera & Co., Vitaminen oder die Beigabe von Sauerstoff bringen nicht die versprochenen gesundheitlichen Zusatznutzen. Fazit der Verbraucherzentrale: teurer Spaß ohne positive Wirkung.

Die Verbraucherzentrale Hessen hat das Near Water-Angebot am Markt begutachtet. Die Getränke auf Basis von Mineral-, Quell- oder Tafelwasser sind meist durchsichtig oder leicht gefärbt. Die Aufmachung vermittelt Natürlichkeit. Neben geringfügigen Mengen exotischer Frucht- und Pflanzenextrakte wie Guarana, Lemongras oder Schizandra sind den Produkten Vitamine (wie B6, Biotin, Pantothensäure, Folsäure, Ascorbinsäure) und Mineralstoffe (Calcium, Kalium, Magnesium) zugesetzt.

Für viele Verbraucher ist dies ein Kaufanreiz, sie erwarten einen Gesundheitseffekt. Schlagwörter in den Produktnamen wie Wellness, Fitness, Action und Sport und Werbeaufschriften wie „harmonisierend“ oder „vitalisierend“ verstärken den Eindruck eines Zusatznutzens. Tatsächlich aber wird häufig zusammengemixt, was in einem gesunden Durstlöscher unerwünscht und überflüssig ist: Die Zutatenliste verrät in der Regel Aromen und Säuerungsmittel, aber auch Konservierungs- und Süßstoffe sowie verschiedene Zuckerarten.

Nahezu alle Packungen tragen Fruchtabbildungen, aber der Fruchtsaftgehalt liegt lediglich zwischen 0 und 5 Prozent. Geschmack gebend sind meist Aromen. Die Liter-Preise liegen durchweg um rund 30 Cent bis 1,30 Euro höher als die von Mineralwasser. Die Werbung mit Gesundheitseffekten macht sich für die Anbieter bezahlt, für den Verbraucher bringt Near Water nach Ansicht der Verbraucherschützer aber keinen Zusatznutzen. (28.08.07)

Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 28.08.2007

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Studien zeigen Einfluss von Trockenpflaumen auf Knochendichte

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

30.04.2026 | Karriere & Jobs | 50933 Köln
Deutsche Sporthochschule Köln

M.Sc. Sport Bewegung und Ernährung

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur