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  • Welternährungstag 2001


Unter dem Motto "Hunger bekämpfen heißt Armut lindern" wird heute der Welternährungstag in den meisten der 180 Mitgliedstaaten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) begangen. 5 Jahre nach dem Welternährungsgipfel von Rom soll der 16. Oktober – Gründungstag der FAO im Jahre 1945 – die Weltöffentlichkeit an das Schicksal der rund 800 Mio. Menschen erinnern, die chronisch Hunger leiden.

Die Bekämpfung des Hungers muss nach Meinung der FAO der erste Schritt zur Armutslinderung sein. Nur so lässt sich der Teufelskreis der Armut durchbrechen. Sind Menschen der Motor für das Wachstum einer Nation, ist Nahrung ihr Treibstoff. "Wir können nicht davon ausgehen, dass Hunger als ein Nebenprodukt von Armutsbeseitigung verschwindet", so FAO-Generaldirektor Jacques Diouf. "Eine stärkere Ausrichtung auf Hunger und landwirtschaftliche Entwicklung ist für das breitere Ziel, Armut zu lindern, unerlässlich."

Das Ziel des Welternährungsgipfel 1996 in Rom war es, bis 2015 die Zahl der Hungernden von geschätzten 816 Mio. auf 400 Mio. zu reduzieren. Bis jetzt ist man auf diesem Wege erst langsam vorangekommen. Nach neuesten Daten der FAO für die Jahre 1997 bis 1999 wird die Zahl der Unterernährten in den Entwicklungsländern auf 777 Mio. geschätzt. Dabei sind etwa 27 Mio. Menschen der ehemaligen kommunistischen Länder sowie 11 Mio. in den Industrieländern, die unter einer Mangelernährung leiden, nicht berücksichtigt. Zur Erfüllung der Vorgaben von Rom müsste die Zahl der Unterernährten jährlich um 20 Mio. Menschen sinken. Tatsächlich verringerte sie sich Anfang der 90er nur um 8 Mio., Ende der 90er sogar nur 6. Mio. pro Jahr.

Daher sollen nun auf einem Folgetreffen vom 5. bis 9. November 2001 in Rom Möglichkeiten zur Beschleunigung gefunden werden.



Unter dem Motto "Hunger bekämpfen heißt Armut lindern" wird heute der Welternährungstag in den meisten der 180 Mitgliedstaaten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) begangen. 5 Jahre nach dem Welternährungsgipfel von Rom soll der 16. Oktober – Gründungstag der FAO im Jahre 1945 – die Weltöffentlichkeit an das Schicksal der rund 800 Mio. Menschen erinnern, die chronisch Hunger leiden.

Die Bekämpfung des Hungers muss nach Meinung der FAO der erste Schritt zur Armutslinderung sein. Nur so lässt sich der Teufelskreis der Armut durchbrechen. Sind Menschen der Motor für das Wachstum einer Nation, ist Nahrung ihr Treibstoff. "Wir können nicht davon ausgehen, dass Hunger als ein Nebenprodukt von Armutsbeseitigung verschwindet", so FAO-Generaldirektor Jacques Diouf. "Eine stärkere Ausrichtung auf Hunger und landwirtschaftliche Entwicklung ist für das breitere Ziel, Armut zu lindern, unerlässlich."

Das Ziel des Welternährungsgipfel 1996 in Rom war es, bis 2015 die Zahl der Hungernden von geschätzten 816 Mio. auf 400 Mio. zu reduzieren. Bis jetzt ist man auf diesem Wege erst langsam vorangekommen. Nach neuesten Daten der FAO für die Jahre 1997 bis 1999 wird die Zahl der Unterernährten in den Entwicklungsländern auf 777 Mio. geschätzt. Dabei sind etwa 27 Mio. Menschen der ehemaligen kommunistischen Länder sowie 11 Mio. in den Industrieländern, die unter einer Mangelernährung leiden, nicht berücksichtigt. Zur Erfüllung der Vorgaben von Rom müsste die Zahl der Unterernährten jährlich um 20 Mio. Menschen sinken. Tatsächlich verringerte sie sich Anfang der 90er nur um 8 Mio., Ende der 90er sogar nur 6. Mio. pro Jahr.

Daher sollen nun auf einem Folgetreffen vom 5. bis 9. November 2001 in Rom Möglichkeiten zur Beschleunigung gefunden werden.

Welternährungstag 2001

Unter dem Motto "Hunger bekämpfen heißt Armut lindern" wird heute der Welternährungstag in den meisten der 180 Mitgliedstaaten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) begangen. 5 Jahre nach …

Unter dem Motto “Hunger bekämpfen heißt Armut lindern” wird heute der Welternährungstag in den meisten der 180 Mitgliedstaaten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) begangen. 5 Jahre nach dem Welternährungsgipfel von Rom soll der 16. Oktober – Gründungstag der FAO im Jahre 1945 – die Weltöffentlichkeit an das Schicksal der rund 800 Mio. Menschen erinnern, die chronisch Hunger leiden.

Die Bekämpfung des Hungers muss nach Meinung der FAO der erste Schritt zur Armutslinderung sein. Nur so lässt sich der Teufelskreis der Armut durchbrechen. Sind Menschen der Motor für das Wachstum einer Nation, ist Nahrung ihr Treibstoff. “Wir können nicht davon ausgehen, dass Hunger als ein Nebenprodukt von Armutsbeseitigung verschwindet”, so FAO-Generaldirektor Jacques Diouf. “Eine stärkere Ausrichtung auf Hunger und landwirtschaftliche Entwicklung ist für das breitere Ziel, Armut zu lindern, unerlässlich.”

Das Ziel des Welternährungsgipfel 1996 in Rom war es, bis 2015 die Zahl der Hungernden von geschätzten 816 Mio. auf 400 Mio. zu reduzieren. Bis jetzt ist man auf diesem Wege erst langsam vorangekommen. Nach neuesten Daten der FAO für die Jahre 1997 bis 1999 wird die Zahl der Unterernährten in den Entwicklungsländern auf 777 Mio. geschätzt. Dabei sind etwa 27 Mio. Menschen der ehemaligen kommunistischen Länder sowie 11 Mio. in den Industrieländern, die unter einer Mangelernährung leiden, nicht berücksichtigt. Zur Erfüllung der Vorgaben von Rom müsste die Zahl der Unterernährten jährlich um 20 Mio. Menschen sinken. Tatsächlich verringerte sie sich Anfang der 90er nur um 8 Mio., Ende der 90er sogar nur 6. Mio. pro Jahr.

Daher sollen nun auf einem Folgetreffen vom 5. bis 9. November 2001 in Rom Möglichkeiten zur Beschleunigung gefunden werden.

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Veröffentlicht: 18.10.2001

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