• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Aktuelles
    • Marktplatz
    • Rezepte
    • Insights
    • Produkte
    • Spotlights
    • Karriere & Jobs
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • Weniger Fleisch? Nachhaltiger Konsum ist mehr


Treibhausgase, die durch die Ernährung entstehen, machen rund ein Fünftel der gesamten Treibhausgasbilanz der Europäischen Union aus, wenn alle Vorleistungen wie Dünger, Importe usw. einbezogen werden.


Unnötiges Wegwerfen von Lebensmitteln vermeiden, eine fleischarme Ernährung, der Griff zu vegetarischem Essen und ein Mehr an biologisch erzeugten Lebensmitteln können bis zu 25 % der klimaschädlichen Gase in der EU bis 2030 einsparen. Zu diesen Ergebnissen kommen die Wissenschaftler des Öko-Instituts bei der Vorstellung der Ergebnisse des Projekts EUPOPP zum nachhaltigen Konsum am 5. Juli 2011 in Brüssel.

Meist konzentrieren sich Untersuchungen im Bereich der Nachhaltigkeitsforschung auf die Analyse von Hemmnissen für einen nachhaltigen Konsum und auf die Entwicklung geeigneter politischer Instrumente zu deren Überwindung. Wie aber wirken die empfohlenen und beschlossenen politischen Instrumente? Tragen sie wirklich zu nachhaltigeren Konsummustern im Alltag bei? Wie können politische Strategien und Instrumente so verbessert werden, dass sich auch das Konsumverhalten der verschiedenen Bevölkerungsgruppen im Alltag nennenswert verändert und welche Wirkungen auf Umwelt und Kosten hätte dies?

Im Forschungsprojekt „EUPOPP – Policies to Promote Sustainable Consumption Patterns“ wurde mit Förderung der Europäischen Kommission nach Antworten auf diese Fragen gesucht. Zugleich entwickelt wurden Lösungen und Strategien für den Konsum mit Blick auf Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz. Gemeinsam mit sechs europäischen Forschungspartnern analysierten die Wissenschaftler Auswirkungen und Effektivität von politischen Maßnahmen, die den nachhaltigen Konsum privater Verbraucher in den Bereichen „Ernährung“ und „Bauen/Wohnen“ fördern sollen.

Herstellung, Verarbeitung, Verzehr und Entsorgung von Lebensmitteln führen zu hohen Treibhausgasemissionen, dem Verlust von natürlichem Lebensraum und anderen negativen Umwelteffekten. Gezielte politische Maßnahmen können dazu beitragen, diese negativen Auswirkungen zu reduzieren, so das Fazit des EUPOPP-Projekts. Eine Empfehlung: Durch gezielten Einkauf Abfall vermeiden und damit die Umwelt entlasten.

„Heute werden circa 38 Mio. t Lebensmittel aus den europäischen Einkaufsregalen verbannt und weggeworfen, die zwar schon abgelaufen, aber durchaus noch essbar sind“, kritisiert Dr. Bettina BROHMANN, Projektleiterin von EUPOPP am Öko-Institut. „Wir schätzen, dass 10 bis 30 % davon noch sehr gut genießbar wären. Unsere Studie zeigt außerdem, dass mehr als 110 Mio. t Treibhausgase eingespart werden könnten, wenn wir zusätzlich unsere Ernährungsgewohnheiten in moderatem Maße ändern. Das sind mehr als 16 % der Treibhausgasemissionen des Ernährungssektors der EU.“

Politik in der EU, so die Empfehlung des Öko-Instituts, soll die Konsumenten dabei unterstützen, wieder mehr über das Planen des eigenen Einkaufs, aber auch die Lagerung und Konservierung von Lebensmitteln nachzudenken. So verderben Lebensmittel weniger schnell und die Menge des Abfalls sinkt. Aber auch der Einzelhandel und die Hersteller müssen aktiv werden. Eine Verlängerung der Daten zum Ablaufen von bestimmten Lebensmitteln, die heute eher zu kurz ausgezeichnet werden, wäre dafür ein erster wichtiger Schritt.

Darüber hinaus empfiehlt das Öko-Institut weitere Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz. Biologisch erzeugtes Essen in Kantinen und Schulverpflegung und ein „Veggie-Day“ – ein Wochentag mit ausschließlich vegetarischer Essensausgabe – zeigen direkte Klimaschutzwirkungen und wären Vorbild für die Bürger. Sie können EU-weit ca. 29 Mio. t CO2-Äquivalente einsparen. Weitere Maßnahmen liegen in der Anpassung der Mehrwertsteuern auf Produkte mit negativer Wirkung auf die Umwelt sowie in der Aufklärung und Förderung von nachhaltigem Konsum in Schulen.

Das Neue an EUPOPP ist, dass erstmals politikwissenschaftliche mit naturwissenschaftlichen Bewertungsmethoden verzahnt werden, um zu überprüfen, welche politischen Instrumente wirklich dabei helfen können, Konsumenten beim Einkaufen und Verbrauchen zu mehr Nachhaltigkeit zu motivieren. Broschüre zum Abschlussbericht: www.oeko.de/eupopp, Quelle: Öko-Institut e. V., Pressemeldung vom 05.07.2011 (29.07.11)



Treibhausgase, die durch die Ernährung entstehen, machen rund ein Fünftel der gesamten Treibhausgasbilanz der Europäischen Union aus, wenn alle Vorleistungen wie Dünger, Importe usw. einbezogen werden.


Unnötiges Wegwerfen von Lebensmitteln vermeiden, eine fleischarme Ernährung, der Griff zu vegetarischem Essen und ein Mehr an biologisch erzeugten Lebensmitteln können bis zu 25 % der klimaschädlichen Gase in der EU bis 2030 einsparen. Zu diesen Ergebnissen kommen die Wissenschaftler des Öko-Instituts bei der Vorstellung der Ergebnisse des Projekts EUPOPP zum nachhaltigen Konsum am 5. Juli 2011 in Brüssel.

Meist konzentrieren sich Untersuchungen im Bereich der Nachhaltigkeitsforschung auf die Analyse von Hemmnissen für einen nachhaltigen Konsum und auf die Entwicklung geeigneter politischer Instrumente zu deren Überwindung. Wie aber wirken die empfohlenen und beschlossenen politischen Instrumente? Tragen sie wirklich zu nachhaltigeren Konsummustern im Alltag bei? Wie können politische Strategien und Instrumente so verbessert werden, dass sich auch das Konsumverhalten der verschiedenen Bevölkerungsgruppen im Alltag nennenswert verändert und welche Wirkungen auf Umwelt und Kosten hätte dies?

Im Forschungsprojekt „EUPOPP – Policies to Promote Sustainable Consumption Patterns“ wurde mit Förderung der Europäischen Kommission nach Antworten auf diese Fragen gesucht. Zugleich entwickelt wurden Lösungen und Strategien für den Konsum mit Blick auf Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz. Gemeinsam mit sechs europäischen Forschungspartnern analysierten die Wissenschaftler Auswirkungen und Effektivität von politischen Maßnahmen, die den nachhaltigen Konsum privater Verbraucher in den Bereichen „Ernährung“ und „Bauen/Wohnen“ fördern sollen.

Herstellung, Verarbeitung, Verzehr und Entsorgung von Lebensmitteln führen zu hohen Treibhausgasemissionen, dem Verlust von natürlichem Lebensraum und anderen negativen Umwelteffekten. Gezielte politische Maßnahmen können dazu beitragen, diese negativen Auswirkungen zu reduzieren, so das Fazit des EUPOPP-Projekts. Eine Empfehlung: Durch gezielten Einkauf Abfall vermeiden und damit die Umwelt entlasten.

„Heute werden circa 38 Mio. t Lebensmittel aus den europäischen Einkaufsregalen verbannt und weggeworfen, die zwar schon abgelaufen, aber durchaus noch essbar sind“, kritisiert Dr. Bettina BROHMANN, Projektleiterin von EUPOPP am Öko-Institut. „Wir schätzen, dass 10 bis 30 % davon noch sehr gut genießbar wären. Unsere Studie zeigt außerdem, dass mehr als 110 Mio. t Treibhausgase eingespart werden könnten, wenn wir zusätzlich unsere Ernährungsgewohnheiten in moderatem Maße ändern. Das sind mehr als 16 % der Treibhausgasemissionen des Ernährungssektors der EU.“

Politik in der EU, so die Empfehlung des Öko-Instituts, soll die Konsumenten dabei unterstützen, wieder mehr über das Planen des eigenen Einkaufs, aber auch die Lagerung und Konservierung von Lebensmitteln nachzudenken. So verderben Lebensmittel weniger schnell und die Menge des Abfalls sinkt. Aber auch der Einzelhandel und die Hersteller müssen aktiv werden. Eine Verlängerung der Daten zum Ablaufen von bestimmten Lebensmitteln, die heute eher zu kurz ausgezeichnet werden, wäre dafür ein erster wichtiger Schritt.

Darüber hinaus empfiehlt das Öko-Institut weitere Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz. Biologisch erzeugtes Essen in Kantinen und Schulverpflegung und ein „Veggie-Day“ – ein Wochentag mit ausschließlich vegetarischer Essensausgabe – zeigen direkte Klimaschutzwirkungen und wären Vorbild für die Bürger. Sie können EU-weit ca. 29 Mio. t CO2-Äquivalente einsparen. Weitere Maßnahmen liegen in der Anpassung der Mehrwertsteuern auf Produkte mit negativer Wirkung auf die Umwelt sowie in der Aufklärung und Förderung von nachhaltigem Konsum in Schulen.

Das Neue an EUPOPP ist, dass erstmals politikwissenschaftliche mit naturwissenschaftlichen Bewertungsmethoden verzahnt werden, um zu überprüfen, welche politischen Instrumente wirklich dabei helfen können, Konsumenten beim Einkaufen und Verbrauchen zu mehr Nachhaltigkeit zu motivieren. Broschüre zum Abschlussbericht: www.oeko.de/eupopp, Quelle: Öko-Institut e. V., Pressemeldung vom 05.07.2011 (29.07.11)

Weniger Fleisch? Nachhaltiger Konsum ist mehr

Treibhausgase, die durch die Ernährung entstehen, machen rund ein Fünftel der gesamten Treibhausgasbilanz der Europäischen Union aus, wenn alle Vorleistungen wie Dünger, Importe usw. einbezogen werden.Unnötiges Wegwerfen von Lebensmitteln vermeiden, …

Treibhausgase, die durch die Ernährung entstehen, machen rund ein Fünftel der gesamten Treibhausgasbilanz der Europäischen Union aus, wenn alle Vorleistungen wie Dünger, Importe usw. einbezogen werden.

Unnötiges Wegwerfen von Lebensmitteln vermeiden, eine fleischarme Ernährung, der Griff zu vegetarischem Essen und ein Mehr an biologisch erzeugten Lebensmitteln können bis zu 25 % der klimaschädlichen Gase in der EU bis 2030 einsparen. Zu diesen Ergebnissen kommen die Wissenschaftler des Öko-Instituts bei der Vorstellung der Ergebnisse des Projekts EUPOPP zum nachhaltigen Konsum am 5. Juli 2011 in Brüssel.

Meist konzentrieren sich Untersuchungen im Bereich der Nachhaltigkeitsforschung auf die Analyse von Hemmnissen für einen nachhaltigen Konsum und auf die Entwicklung geeigneter politischer Instrumente zu deren Überwindung. Wie aber wirken die empfohlenen und beschlossenen politischen Instrumente? Tragen sie wirklich zu nachhaltigeren Konsummustern im Alltag bei? Wie können politische Strategien und Instrumente so verbessert werden, dass sich auch das Konsumverhalten der verschiedenen Bevölkerungsgruppen im Alltag nennenswert verändert und welche Wirkungen auf Umwelt und Kosten hätte dies?

Im Forschungsprojekt „EUPOPP – Policies to Promote Sustainable Consumption Patterns“ wurde mit Förderung der Europäischen Kommission nach Antworten auf diese Fragen gesucht. Zugleich entwickelt wurden Lösungen und Strategien für den Konsum mit Blick auf Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz. Gemeinsam mit sechs europäischen Forschungspartnern analysierten die Wissenschaftler Auswirkungen und Effektivität von politischen Maßnahmen, die den nachhaltigen Konsum privater Verbraucher in den Bereichen „Ernährung“ und „Bauen/Wohnen“ fördern sollen.

Herstellung, Verarbeitung, Verzehr und Entsorgung von Lebensmitteln führen zu hohen Treibhausgasemissionen, dem Verlust von natürlichem Lebensraum und anderen negativen Umwelteffekten. Gezielte politische Maßnahmen können dazu beitragen, diese negativen Auswirkungen zu reduzieren, so das Fazit des EUPOPP-Projekts. Eine Empfehlung: Durch gezielten Einkauf Abfall vermeiden und damit die Umwelt entlasten.

„Heute werden circa 38 Mio. t Lebensmittel aus den europäischen Einkaufsregalen verbannt und weggeworfen, die zwar schon abgelaufen, aber durchaus noch essbar sind“, kritisiert Dr. Bettina BROHMANN, Projektleiterin von EUPOPP am Öko-Institut. „Wir schätzen, dass 10 bis 30 % davon noch sehr gut genießbar wären. Unsere Studie zeigt außerdem, dass mehr als 110 Mio. t Treibhausgase eingespart werden könnten, wenn wir zusätzlich unsere Ernährungsgewohnheiten in moderatem Maße ändern. Das sind mehr als 16 % der Treibhausgasemissionen des Ernährungssektors der EU.“

Politik in der EU, so die Empfehlung des Öko-Instituts, soll die Konsumenten dabei unterstützen, wieder mehr über das Planen des eigenen Einkaufs, aber auch die Lagerung und Konservierung von Lebensmitteln nachzudenken. So verderben Lebensmittel weniger schnell und die Menge des Abfalls sinkt. Aber auch der Einzelhandel und die Hersteller müssen aktiv werden. Eine Verlängerung der Daten zum Ablaufen von bestimmten Lebensmitteln, die heute eher zu kurz ausgezeichnet werden, wäre dafür ein erster wichtiger Schritt.

Darüber hinaus empfiehlt das Öko-Institut weitere Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz. Biologisch erzeugtes Essen in Kantinen und Schulverpflegung und ein „Veggie-Day“ – ein Wochentag mit ausschließlich vegetarischer Essensausgabe – zeigen direkte Klimaschutzwirkungen und wären Vorbild für die Bürger. Sie können EU-weit ca. 29 Mio. t CO2-Äquivalente einsparen. Weitere Maßnahmen liegen in der Anpassung der Mehrwertsteuern auf Produkte mit negativer Wirkung auf die Umwelt sowie in der Aufklärung und Förderung von nachhaltigem Konsum in Schulen.

Das Neue an EUPOPP ist, dass erstmals politikwissenschaftliche mit naturwissenschaftlichen Bewertungsmethoden verzahnt werden, um zu überprüfen, welche politischen Instrumente wirklich dabei helfen können, Konsumenten beim Einkaufen und Verbrauchen zu mehr Nachhaltigkeit zu motivieren. Broschüre zum Abschlussbericht: www.oeko.de/eupopp, Quelle: Öko-Institut e. V., Pressemeldung vom 05.07.2011 (29.07.11)

Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 29.07.2011

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Studien zeigen Einfluss von Trockenpflaumen auf Knochendichte

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

09.07.2026 | Karriere & Jobs | 53175 Bonn
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.

Mitarbeiter*in (m/w/d) im Landesprojekt " Koordinierungsstelle Gemeinschaftsverpflegung"

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur