• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Marktplatz
    • Produkte
    • Rezepte
    • Aktuelles
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • Wie das Gehirn Fettgewebe kontrolliert: Forscher entschlüsseln Signalweg


Das Gehirn steuert nicht nur den Appetit, sondern auch die Energieeffizenz des Organismus. Ein internationales Forscherteam hat unter Leitung der Universitäten Turin und Bonn nun einen daran beteiligten Signalweg entschlüsselt. Ihre Ergebnisse stellen sie im renommierten Fachjournal „Science Signaling“ vor. 

Wie viel Energie der Mensch verbraucht, hängt wesentlich vom Sympathikus ab. Als zentrale Struktur des vegetativen Nervensystems ist dieser vor allem in Stresssituationen aktiviert. Die Sympatikus-Aktivierung steigert Herztätigkeit, Durchblutung und Stoffwechsel, wodurch der Energieumsatz steigt. Das ist ein wichtiger Ansatzpunkt für die Behandlung der Fettleibigkeit: „Wenn wir den Energieverbrauch steigern können, reduziert sich bei gleichbleibender Nahrungszufuhr das Körpergewicht automatisch“, sagt Prof. Dr. Alexander Pfeifer vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie des Universitätsklinikums Bonn. 

Werden die Enzyme PI3Kbeta und PI3Kgamma gehemmt, wandeln sich weiße Fettzellen (speichern Energie in Form von Körperfett) in braune Fettzellen (können Speicherfett unter erhöhter Wärmefreisetzung abbauen) um. Die Forscher sehen darin einen interessanten Ansatzpunkt zur Behandlung der Fettleibigkeit. Das Team unter Federführung von Wissenschaftlern aus Turin und Bonn hat unter Beteiligung von Forschern aus Rom und Padua einen Mechanismus charakterisiert, wie der Sympathikus den Energiehaushalt reguliert und für mehr Fettverbrennung sorgt. Eine wichtige Rolle spielt der Melanocortin 4-Rezeptor im zentralen Nervensystem, der als zentraler Regler sowohl den Appetit als auch den Energieverbrauch beeinflusst. Ist die Signalkette des Melanocortin 4-Rezeptors gestört, komme es sowohl bei Menschen als auch bei Mäusen zu starkem Übergewicht, berichtet Prof. Pfeifer.

Das Forscher konnten nun zeigen, dass die Enzyme PI3Kbeta und PI3Kgamma ganz wesentlich an der Steuerung durch den Melanocortin 4-Rezeptor beteiligt sind. In Mäusen schalteten die Wissenschaftler die Gene für diese beiden Enzyme stumm bzw. blockierten PI3Kbeta und PI3Kgamma mit Hemmstoffen. Die Folge war eine Überaktivierung des Sympathikus und eine höhere Fettverbrennung, denn viele weiße Fettzellen wurden in energiezehrende braune umgewandelt. Die Mäuse verloren binnen zehn Tagen rund zehn Prozent ihrer Fettmasse. 

Publikation: Combined inhibition of PI3Kbeta and PI3Kgamma reduces fat mass by enhancing alpha-MSH-dependent sympathetic drive, Fachjournal „Science Signaling“, DOI: 10.1126/scisignal.2005485

Quelle: Universität Bonn

Mehr zum Thema braunes Fettgewebe lesen Sie hier: Fettgewebemarker als Ansatz der Adipositastherapie und hier: Kommunikation zwischen braunem und weißem Fettgewebe könnte das Entstehen von Übergewicht beeinflussen

Bild 1: © Thinkstock / Ugreen

Bild 2: Prof. Dr. Alexander Pfeifer, Direktor des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie des Universitätsklinikums Bonn. © Frank Luerweg/Uni Bonn



© Thinkstock / Ugreen
© Thinkstock / Ugreen


Das Gehirn steuert nicht nur den Appetit, sondern auch die Energieeffizenz des Organismus. Ein internationales Forscherteam hat unter Leitung der Universitäten Turin und Bonn nun einen daran beteiligten Signalweg entschlüsselt. Ihre Ergebnisse stellen sie im renommierten Fachjournal „Science Signaling“ vor. 

Wie viel Energie der Mensch verbraucht, hängt wesentlich vom Sympathikus ab. Als zentrale Struktur des vegetativen Nervensystems ist dieser vor allem in Stresssituationen aktiviert. Die Sympatikus-Aktivierung steigert Herztätigkeit, Durchblutung und Stoffwechsel, wodurch der Energieumsatz steigt. Das ist ein wichtiger Ansatzpunkt für die Behandlung der Fettleibigkeit: „Wenn wir den Energieverbrauch steigern können, reduziert sich bei gleichbleibender Nahrungszufuhr das Körpergewicht automatisch“, sagt Prof. Dr. Alexander Pfeifer vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie des Universitätsklinikums Bonn. 

Werden die Enzyme PI3Kbeta und PI3Kgamma gehemmt, wandeln sich weiße Fettzellen (speichern Energie in Form von Körperfett) in braune Fettzellen (können Speicherfett unter erhöhter Wärmefreisetzung abbauen) um. Die Forscher sehen darin einen interessanten Ansatzpunkt zur Behandlung der Fettleibigkeit. Das Team unter Federführung von Wissenschaftlern aus Turin und Bonn hat unter Beteiligung von Forschern aus Rom und Padua einen Mechanismus charakterisiert, wie der Sympathikus den Energiehaushalt reguliert und für mehr Fettverbrennung sorgt. Eine wichtige Rolle spielt der Melanocortin 4-Rezeptor im zentralen Nervensystem, der als zentraler Regler sowohl den Appetit als auch den Energieverbrauch beeinflusst. Ist die Signalkette des Melanocortin 4-Rezeptors gestört, komme es sowohl bei Menschen als auch bei Mäusen zu starkem Übergewicht, berichtet Prof. Pfeifer.

Das Forscher konnten nun zeigen, dass die Enzyme PI3Kbeta und PI3Kgamma ganz wesentlich an der Steuerung durch den Melanocortin 4-Rezeptor beteiligt sind. In Mäusen schalteten die Wissenschaftler die Gene für diese beiden Enzyme stumm bzw. blockierten PI3Kbeta und PI3Kgamma mit Hemmstoffen. Die Folge war eine Überaktivierung des Sympathikus und eine höhere Fettverbrennung, denn viele weiße Fettzellen wurden in energiezehrende braune umgewandelt. Die Mäuse verloren binnen zehn Tagen rund zehn Prozent ihrer Fettmasse. 

Publikation: Combined inhibition of PI3Kbeta and PI3Kgamma reduces fat mass by enhancing alpha-MSH-dependent sympathetic drive, Fachjournal „Science Signaling“, DOI: 10.1126/scisignal.2005485

Quelle: Universität Bonn

Mehr zum Thema braunes Fettgewebe lesen Sie hier: Fettgewebemarker als Ansatz der Adipositastherapie und hier: Kommunikation zwischen braunem und weißem Fettgewebe könnte das Entstehen von Übergewicht beeinflussen

Bild 1: © Thinkstock / Ugreen

Bild 2: Prof. Dr. Alexander Pfeifer, Direktor des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie des Universitätsklinikums Bonn. © Frank Luerweg/Uni Bonn



Wie das Gehirn Fettgewebe kontrolliert: Forscher entschlüsseln Signalweg

Das Gehirn steuert nicht nur den Appetit, sondern auch die Energieeffizenz des Organismus. Ein internationales Forscherteam hat unter Leitung der Universitäten Turin und Bonn nun einen daran beteiligten Signalweg entschlüsselt. …

Das Gehirn steuert nicht nur den Appetit, sondern auch die Energieeffizenz des Organismus. Ein internationales Forscherteam hat unter Leitung der Universitäten Turin und Bonn nun einen daran beteiligten Signalweg entschlüsselt. Ihre Ergebnisse stellen sie im renommierten Fachjournal „Science Signaling“ vor. 

Wie viel Energie der Mensch verbraucht, hängt wesentlich vom Sympathikus ab. Als zentrale Struktur des vegetativen Nervensystems ist dieser vor allem in Stresssituationen aktiviert. Die Sympatikus-Aktivierung steigert Herztätigkeit, Durchblutung und Stoffwechsel, wodurch der Energieumsatz steigt. Das ist ein wichtiger Ansatzpunkt für die Behandlung der Fettleibigkeit: „Wenn wir den Energieverbrauch steigern können, reduziert sich bei gleichbleibender Nahrungszufuhr das Körpergewicht automatisch“, sagt Prof. Dr. Alexander Pfeifer vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie des Universitätsklinikums Bonn. 

Werden die Enzyme PI3Kbeta und PI3Kgamma gehemmt, wandeln sich weiße Fettzellen (speichern Energie in Form von Körperfett) in braune Fettzellen (können Speicherfett unter erhöhter Wärmefreisetzung abbauen) um. Die Forscher sehen darin einen interessanten Ansatzpunkt zur Behandlung der Fettleibigkeit. Das Team unter Federführung von Wissenschaftlern aus Turin und Bonn hat unter Beteiligung von Forschern aus Rom und Padua einen Mechanismus charakterisiert, wie der Sympathikus den Energiehaushalt reguliert und für mehr Fettverbrennung sorgt. Eine wichtige Rolle spielt der Melanocortin 4-Rezeptor im zentralen Nervensystem, der als zentraler Regler sowohl den Appetit als auch den Energieverbrauch beeinflusst. Ist die Signalkette des Melanocortin 4-Rezeptors gestört, komme es sowohl bei Menschen als auch bei Mäusen zu starkem Übergewicht, berichtet Prof. Pfeifer.

Das Forscher konnten nun zeigen, dass die Enzyme PI3Kbeta und PI3Kgamma ganz wesentlich an der Steuerung durch den Melanocortin 4-Rezeptor beteiligt sind. In Mäusen schalteten die Wissenschaftler die Gene für diese beiden Enzyme stumm bzw. blockierten PI3Kbeta und PI3Kgamma mit Hemmstoffen. Die Folge war eine Überaktivierung des Sympathikus und eine höhere Fettverbrennung, denn viele weiße Fettzellen wurden in energiezehrende braune umgewandelt. Die Mäuse verloren binnen zehn Tagen rund zehn Prozent ihrer Fettmasse. 

Publikation: Combined inhibition of PI3Kbeta and PI3Kgamma reduces fat mass by enhancing alpha-MSH-dependent sympathetic drive, Fachjournal „Science Signaling“, DOI: 10.1126/scisignal.2005485

Quelle: Universität Bonn

Mehr zum Thema braunes Fettgewebe lesen Sie hier: Fettgewebemarker als Ansatz der Adipositastherapie und hier: Kommunikation zwischen braunem und weißem Fettgewebe könnte das Entstehen von Übergewicht beeinflussen

Bild 1: © Thinkstock / Ugreen

Bild 2: Prof. Dr. Alexander Pfeifer, Direktor des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie des Universitätsklinikums Bonn. © Frank Luerweg/Uni Bonn

Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 24.11.2014

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Alpro: Skyr Style - Die neuen Joghurtalternativen

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

30.04.2026 | Stellenangebote | 50933 Köln
Deutsche Sporthochschule Köln

M.Sc. Sport Bewegung und Ernährung

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur