• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Aktuelles
    • Marktplatz
    • Rezepte
    • Insights
    • Produkte
    • Spotlights
    • Karriere & Jobs
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • Wie schmecken wir sauer?


An den molekularen Grundlagen des sauren Geschmacks wird schon lange geforscht. Aber bisher ist noch nicht geklärt, wie Protonen die Geschmacksrezeptorzellen aktivieren. Zwei verbreitete Hypothesen gehen davon aus, dass der Einstrom der Protonen selbst die Geschmacksrezeptorzellen aktiviert und/oder dass die Protonen zunächst Ionenkanäle öffnen. Diese Öffnung führt daraufhin zu einer Aktivierung der Geschmacksrezeptorzellen. Wissenschaftler aus Homburg/Saar, Jülich und Potsdam-Rehbrücke konnten jetzt die zweite Hypothese bestätigen.

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen weisen auf eine Beteiligung der so genannten HCN-Familie von Ionenkanälen am sauren Geschmack hin (HCN = Hyperpolarisation aktivierte nicht selektive Kationenkanäle). Diese Ionenkanalfamilie ist vor allem in rhythmischen Zentren von Herz und Gehirn vorhanden. Dort sind sie als "Schrittmacherkanäle" an der Aufrechterhaltung des Herzschlags und der Atmung beteiligt.

Bei elektrophysiologischen Messungen an Zungen von Ratten zeigte sich jetzt, dass ein Teil der Geschmacksrezeptorzellen nach Ansäuerung des Mediums mit der Aktivierung eines Ionenkanals antwortete. Dessen Eigenschaften entsprachen denen der HCN-Familie. Mit Hilfe von PCR-Techniken konnten zwei der vier Mitglieder der HCN-Familie, HCN1 und HCN4, in den Zungenpräparaten nachgewiesen werden. Ergebnisse aus Zellkulturversuchen bestätigen zudem, dass die beiden in Geschmacksrezeptorzellen vorhanden HCN-Kanäle durch Protonen aktiviert werden können, die außerhalb der Zelle liegen.



An den molekularen Grundlagen des sauren Geschmacks wird schon lange geforscht. Aber bisher ist noch nicht geklärt, wie Protonen die Geschmacksrezeptorzellen aktivieren. Zwei verbreitete Hypothesen gehen davon aus, dass der Einstrom der Protonen selbst die Geschmacksrezeptorzellen aktiviert und/oder dass die Protonen zunächst Ionenkanäle öffnen. Diese Öffnung führt daraufhin zu einer Aktivierung der Geschmacksrezeptorzellen. Wissenschaftler aus Homburg/Saar, Jülich und Potsdam-Rehbrücke konnten jetzt die zweite Hypothese bestätigen.

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen weisen auf eine Beteiligung der so genannten HCN-Familie von Ionenkanälen am sauren Geschmack hin (HCN = Hyperpolarisation aktivierte nicht selektive Kationenkanäle). Diese Ionenkanalfamilie ist vor allem in rhythmischen Zentren von Herz und Gehirn vorhanden. Dort sind sie als "Schrittmacherkanäle" an der Aufrechterhaltung des Herzschlags und der Atmung beteiligt.

Bei elektrophysiologischen Messungen an Zungen von Ratten zeigte sich jetzt, dass ein Teil der Geschmacksrezeptorzellen nach Ansäuerung des Mediums mit der Aktivierung eines Ionenkanals antwortete. Dessen Eigenschaften entsprachen denen der HCN-Familie. Mit Hilfe von PCR-Techniken konnten zwei der vier Mitglieder der HCN-Familie, HCN1 und HCN4, in den Zungenpräparaten nachgewiesen werden. Ergebnisse aus Zellkulturversuchen bestätigen zudem, dass die beiden in Geschmacksrezeptorzellen vorhanden HCN-Kanäle durch Protonen aktiviert werden können, die außerhalb der Zelle liegen.

Wie schmecken wir sauer?

An den molekularen Grundlagen des sauren Geschmacks wird schon lange geforscht. Aber bisher ist noch nicht geklärt, wie Protonen die Geschmacksrezeptorzellen aktivieren. Zwei verbreitete Hypothesen gehen davon aus, dass der …

An den molekularen Grundlagen des sauren Geschmacks wird schon lange geforscht. Aber bisher ist noch nicht geklärt, wie Protonen die Geschmacksrezeptorzellen aktivieren. Zwei verbreitete Hypothesen gehen davon aus, dass der Einstrom der Protonen selbst die Geschmacksrezeptorzellen aktiviert und/oder dass die Protonen zunächst Ionenkanäle öffnen. Diese Öffnung führt daraufhin zu einer Aktivierung der Geschmacksrezeptorzellen. Wissenschaftler aus Homburg/Saar, Jülich und Potsdam-Rehbrücke konnten jetzt die zweite Hypothese bestätigen.

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen weisen auf eine Beteiligung der so genannten HCN-Familie von Ionenkanälen am sauren Geschmack hin (HCN = Hyperpolarisation aktivierte nicht selektive Kationenkanäle). Diese Ionenkanalfamilie ist vor allem in rhythmischen Zentren von Herz und Gehirn vorhanden. Dort sind sie als “Schrittmacherkanäle” an der Aufrechterhaltung des Herzschlags und der Atmung beteiligt.

Bei elektrophysiologischen Messungen an Zungen von Ratten zeigte sich jetzt, dass ein Teil der Geschmacksrezeptorzellen nach Ansäuerung des Mediums mit der Aktivierung eines Ionenkanals antwortete. Dessen Eigenschaften entsprachen denen der HCN-Familie. Mit Hilfe von PCR-Techniken konnten zwei der vier Mitglieder der HCN-Familie, HCN1 und HCN4, in den Zungenpräparaten nachgewiesen werden. Ergebnisse aus Zellkulturversuchen bestätigen zudem, dass die beiden in Geschmacksrezeptorzellen vorhanden HCN-Kanäle durch Protonen aktiviert werden können, die außerhalb der Zelle liegen.

Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 30.11.2001

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Studien zeigen Einfluss von Trockenpflaumen auf Knochendichte

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

09.07.2026 | Karriere & Jobs | 53175 Bonn
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.

Mitarbeiter*in (m/w/d) im Landesprojekt " Koordinierungsstelle Gemeinschaftsverpflegung"

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur