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  • Wie sicher sind unsere Lebensmittel?


Vor dem Hintergrund der Lebensmittelskandale der letzten Monaten widmete die Lebensmittelchemische Gesellschaft, Fachgruppe in der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) den 31. Lebensmittelchemikertag dem Thema "Lebensmittelsicherheit". Vom 9. bis 11. September diskutierten über 500 Teilnehmer aus Wissenschaft, überwachenden Behörden und Industrie in Frankfurt am Main darüber, wie sicher "unsere" Lebensmittel sind.

Insbesondere die jüngsten Lebensmittelkrisen (Acrylamid, Nitrofen, Medroxy-Progesteronacetat) hätten gezeigt, dass Lebensmittelchemie und -toxikologie wichtig sind: Eine moderne Analytik der Lebensmittelinhalts- und -begleitstoffe bildet die Basis für die toxikologische Bewertung, waren sich die Experten einig.

Die Lebensmittelchemie spielt jedoch nicht nur bei der Aufklärung von Lebensmittelskandalen eine große Rolle; eine ständige unabhängige Risikobewertung von Lebensmittelinhaltstoffen und der offene Dialog über Lebensmittelsicherheit können einen wesentlichen Beitrag zum Verbraucherschutz leisten, machte Prof. Dr. Mosandl, Universität Frankfurt, am Beispiel der jüngsten Aromastoffdiskussionen deutlich. So bezeichnete er die Warnung des Bundesinstituts für Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) vor estragol- und methyleugenolhaltigen Lebensmitteln als "Warnung, die über’s Ziel hinaus gegangen ist". Die Tierstudien seien mit Mengen durchgeführt worden, die um Größenordnungen höher waren als die natürlich in z. B. Fencheltee vorkommenden Gehalte. Nach Ansicht der GDCh besteht zurzeit kein Anlass, Kräuter und Gewürze in der Küche und Fenchel- oder Anistees als besonderes gesundheitliches Risiko einzustufen.

Die GDCh wies darauf hin, dass bis spätestens Juli 2005 eine EU-einheitliche Positivliste für Aromastoffe verabschiedet werden soll. Dann dürfen in Lebensmittel nur noch Aromastoffe verwendet werden, die in dieser Liste enthalten sind.

Des Weiteren wurde über die aktuelle Problematik des Nachweises von Steroidhormonen in Fleisch, den Nachweis von Antibiotika in Honig sowie von Arzneimittelrückständen anderer Art in Lebensmitteln diskutiert. Der Komplex der Sicherheitsbewertung von Lebensmitteln befasste sich u. a. mit hormonell wirksame Stoffen, Mykotoxinen und Metallverunreinigungen. Einen weiteren Schwerpunkt stellte das Auftreten und der Nachweis von sensibilisierenden Lebensmittelinhaltsstoffen dar. In anderen Beiträgen ging es um allergene Stoffe in Haselnüssen, Tomaten, Erbsen oder Süßkirschen. 12.09.02

Weitere Informationen:

Auch natürliche Inhaltsstoffe von Lebensmitteln können ein gesundheitliches Risiko bergen

Stellungnahme des SCF (Estragol)

Stellungnahme des SCF (Methyleugenol)





Vor dem Hintergrund der Lebensmittelskandale der letzten Monaten widmete die Lebensmittelchemische Gesellschaft, Fachgruppe in der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) den 31. Lebensmittelchemikertag dem Thema "Lebensmittelsicherheit". Vom 9. bis 11. September diskutierten über 500 Teilnehmer aus Wissenschaft, überwachenden Behörden und Industrie in Frankfurt am Main darüber, wie sicher "unsere" Lebensmittel sind.

Insbesondere die jüngsten Lebensmittelkrisen (Acrylamid, Nitrofen, Medroxy-Progesteronacetat) hätten gezeigt, dass Lebensmittelchemie und -toxikologie wichtig sind: Eine moderne Analytik der Lebensmittelinhalts- und -begleitstoffe bildet die Basis für die toxikologische Bewertung, waren sich die Experten einig.

Die Lebensmittelchemie spielt jedoch nicht nur bei der Aufklärung von Lebensmittelskandalen eine große Rolle; eine ständige unabhängige Risikobewertung von Lebensmittelinhaltstoffen und der offene Dialog über Lebensmittelsicherheit können einen wesentlichen Beitrag zum Verbraucherschutz leisten, machte Prof. Dr. Mosandl, Universität Frankfurt, am Beispiel der jüngsten Aromastoffdiskussionen deutlich. So bezeichnete er die Warnung des Bundesinstituts für Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) vor estragol- und methyleugenolhaltigen Lebensmitteln als "Warnung, die über’s Ziel hinaus gegangen ist". Die Tierstudien seien mit Mengen durchgeführt worden, die um Größenordnungen höher waren als die natürlich in z. B. Fencheltee vorkommenden Gehalte. Nach Ansicht der GDCh besteht zurzeit kein Anlass, Kräuter und Gewürze in der Küche und Fenchel- oder Anistees als besonderes gesundheitliches Risiko einzustufen.

Die GDCh wies darauf hin, dass bis spätestens Juli 2005 eine EU-einheitliche Positivliste für Aromastoffe verabschiedet werden soll. Dann dürfen in Lebensmittel nur noch Aromastoffe verwendet werden, die in dieser Liste enthalten sind.

Des Weiteren wurde über die aktuelle Problematik des Nachweises von Steroidhormonen in Fleisch, den Nachweis von Antibiotika in Honig sowie von Arzneimittelrückständen anderer Art in Lebensmitteln diskutiert. Der Komplex der Sicherheitsbewertung von Lebensmitteln befasste sich u. a. mit hormonell wirksame Stoffen, Mykotoxinen und Metallverunreinigungen. Einen weiteren Schwerpunkt stellte das Auftreten und der Nachweis von sensibilisierenden Lebensmittelinhaltsstoffen dar. In anderen Beiträgen ging es um allergene Stoffe in Haselnüssen, Tomaten, Erbsen oder Süßkirschen. 12.09.02

Weitere Informationen:

Auch natürliche Inhaltsstoffe von Lebensmitteln können ein gesundheitliches Risiko bergen

Stellungnahme des SCF (Estragol)

Stellungnahme des SCF (Methyleugenol)



Wie sicher sind unsere Lebensmittel?

Vor dem Hintergrund der Lebensmittelskandale der letzten Monaten widmete die Lebensmittelchemische Gesellschaft, Fachgruppe in der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) den 31. Lebensmittelchemikertag dem Thema "Lebensmittelsicherheit". Vom 9. bis 11. September …

Vor dem Hintergrund der Lebensmittelskandale der letzten Monaten widmete die Lebensmittelchemische Gesellschaft, Fachgruppe in der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) den 31. Lebensmittelchemikertag dem Thema “Lebensmittelsicherheit”. Vom 9. bis 11. September diskutierten über 500 Teilnehmer aus Wissenschaft, überwachenden Behörden und Industrie in Frankfurt am Main darüber, wie sicher “unsere” Lebensmittel sind.

Insbesondere die jüngsten Lebensmittelkrisen (Acrylamid, Nitrofen, Medroxy-Progesteronacetat) hätten gezeigt, dass Lebensmittelchemie und -toxikologie wichtig sind: Eine moderne Analytik der Lebensmittelinhalts- und -begleitstoffe bildet die Basis für die toxikologische Bewertung, waren sich die Experten einig.

Die Lebensmittelchemie spielt jedoch nicht nur bei der Aufklärung von Lebensmittelskandalen eine große Rolle; eine ständige unabhängige Risikobewertung von Lebensmittelinhaltstoffen und der offene Dialog über Lebensmittelsicherheit können einen wesentlichen Beitrag zum Verbraucherschutz leisten, machte Prof. Dr. Mosandl, Universität Frankfurt, am Beispiel der jüngsten Aromastoffdiskussionen deutlich. So bezeichnete er die Warnung des Bundesinstituts für Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) vor estragol- und methyleugenolhaltigen Lebensmitteln als “Warnung, die über’s Ziel hinaus gegangen ist”. Die Tierstudien seien mit Mengen durchgeführt worden, die um Größenordnungen höher waren als die natürlich in z. B. Fencheltee vorkommenden Gehalte. Nach Ansicht der GDCh besteht zurzeit kein Anlass, Kräuter und Gewürze in der Küche und Fenchel- oder Anistees als besonderes gesundheitliches Risiko einzustufen.

Die GDCh wies darauf hin, dass bis spätestens Juli 2005 eine EU-einheitliche Positivliste für Aromastoffe verabschiedet werden soll. Dann dürfen in Lebensmittel nur noch Aromastoffe verwendet werden, die in dieser Liste enthalten sind.

Des Weiteren wurde über die aktuelle Problematik des Nachweises von Steroidhormonen in Fleisch, den Nachweis von Antibiotika in Honig sowie von Arzneimittelrückständen anderer Art in Lebensmitteln diskutiert. Der Komplex der Sicherheitsbewertung von Lebensmitteln befasste sich u. a. mit hormonell wirksame Stoffen, Mykotoxinen und Metallverunreinigungen. Einen weiteren Schwerpunkt stellte das Auftreten und der Nachweis von sensibilisierenden Lebensmittelinhaltsstoffen dar. In anderen Beiträgen ging es um allergene Stoffe in Haselnüssen, Tomaten, Erbsen oder Süßkirschen. 12.09.02

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Veröffentlicht: 12.09.2002

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