• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Aktuelles
    • Marktplatz
    • Rezepte
    • Insights
    • Produkte
    • Spotlights
    • Karriere & Jobs
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • Wirkung von Rapsöl vergleichbar mit Olivenöl


Ob Rapsöl eine vergleichbar positive Wirkung auf die Cholesterin- und Entzündungswerte des Körpers hat wie Olivenöl, testeten Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) in einer Pilotstudie an übergewichtigen Männern. Nach vierwöchiger Diätphase stellte sich heraus, dass der Cholesterinwert bei Verzehr von Rapsöl sogar stärker sinkt. Zudem fand das Team vom DIfE Hinweise darauf, dass die Aufnahme von Rapsöl zwar kurzfristig die Produktion von entzündungsfördernden Botenstoffen im Unterhautfettgewebe stimuliert, jedoch langfristig chronischen Entzündungsreaktionen entgegenwirkt.

Verschiedene Studien lassen annehmen, dass ein hoher Verzehr von Olivenöl, wie er im Rahmen einer mediterranen Ernährung üblich ist, übergewichtsbedingten Erkrankungen und chronischen Entzündungen vorbeugen kann. „Da Nordeuropäer Olivenöl nicht in dem hohen Maße verwenden wie Südeuropäer, wollten wir untersuchen, ob sich heimisches Rapsöl als Alternative anbietet, da es besonders reich an einfach-, aber auch mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist. Bisher fehlen Ernährungsstudien, welche die Wirkung beider Öle direkt miteinander vergleichen“, erklärt Michael Kruse, Erstautor der Studie, das Forschungsziel.

An der Pilotstudie nahmen 18 übergewichtige Männer (39 bis 63 Jahre) teil, welche die Mediziner nach dem Zufallsprinzip in zwei gleich große Gruppen aufteilten. Die Studienteilnehmer erhielten für vier Wochen zu einer ausgewogenen Kost entweder täglich 50 g raffiniertes Rapsöl oder kaltgepresstes Olivenöl (extra virgin), wobei beide Öle in etwa den gleichen Gehalt an Vitamin E und Polyphenolen aufwiesen. Die Teilnehmer sollten die Öle z. B. in Form von Salatsoßen oder Pesto verzehren.

Nach der vierwöchigen Diätphase hatten die Teilnehmer wie beabsichtigt weder ab- noch zugenommen. Im Vergleich zur Olivenölgruppe senkte sich der LDL-Cholesterinspiegel der Männer, die Rapsöl verzehrten, stärker. Ebenso sank der Gehalt an Gesamtcholesterin im Blut und die Leberwerte verbesserten sich (z. B. verminderte sich der Wert für das Enzym Aspartat-Aminotransferase um 18 Prozent, ein Marker für Leber- oder Gallenwegerkrankungen).

Im Nüchternzustand produzierte das Unterhautfettgewebe dieser Männer zudem deutlich weniger entzündungsförderndes Interleukin-6, wobei allerdings der Verzehr einer Testmahlzeit vorübergehend die Synthese dieses Botenstoffs stimulierte. „Dauerhaft erhöhte Interleukin-6-Spiegel, die oft bei Übergewicht zu beobachten sind, stehen im Verdacht, eine Insulinunempfindlichkeit der Körperzellen und Typ-2-Diabetes zu fördern“, erklärt Kruse. „Deshalb ist es gut, wenn das Fettgewebe nach der vierwöchigen Diätphase deutlich weniger dieses Botenstoffs synthetisierte als vorher.“ „Aus anderen Studien wissen wir zudem, dass durch Muskelaktivität, z. B. durch Sport, der Interleukin-6-Spiegel im Blut vorübergehend bis um das 100-fache ansteigen kann. Gleichzeitig ist bekannt, dass körperliche Aktivität Stoffwechselkrankheiten vorbeugt. Daher vermuten wir, dass der von uns beobachtete akute, aber kurzzeitige Anstieg der Interleukin-6-Synthese eher eine positive, hormetische Wirkung hat“, so Andreas Pfeiffer, Leiter der DIfE-Abteilung Klinische Ernährung.

Ein regelmäßiger Verzehr von Rapsöl steht den Ergebnissen dieser Pilotstudie nach der Wirkung von Olivenöl auf bestimmte Stoffwechselparameter also nicht hinterher. Größere Studien müssen die Ergebnisse jedoch untermauern.

Literatur:

1. Kruse M, von Loeffelholz C, Hoffmann D et al. (2014) Dietary rapeseed/canola oil supplementation reduces serum lipids and liver enzymes and alters postprandial inflammatory responses in adipose tissue compared to olive oil supplementation in obese men. Mol Nutr Food Res [DOI: 10.1002/mnfr.201400446] [accepted]

Quelle: Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE)

Bild:© Thinkstock / Kuzmik_A 



© Thinkstock / Kuzmik_A
© Thinkstock / Kuzmik_A


Ob Rapsöl eine vergleichbar positive Wirkung auf die Cholesterin- und Entzündungswerte des Körpers hat wie Olivenöl, testeten Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) in einer Pilotstudie an übergewichtigen Männern. Nach vierwöchiger Diätphase stellte sich heraus, dass der Cholesterinwert bei Verzehr von Rapsöl sogar stärker sinkt. Zudem fand das Team vom DIfE Hinweise darauf, dass die Aufnahme von Rapsöl zwar kurzfristig die Produktion von entzündungsfördernden Botenstoffen im Unterhautfettgewebe stimuliert, jedoch langfristig chronischen Entzündungsreaktionen entgegenwirkt.

Verschiedene Studien lassen annehmen, dass ein hoher Verzehr von Olivenöl, wie er im Rahmen einer mediterranen Ernährung üblich ist, übergewichtsbedingten Erkrankungen und chronischen Entzündungen vorbeugen kann. „Da Nordeuropäer Olivenöl nicht in dem hohen Maße verwenden wie Südeuropäer, wollten wir untersuchen, ob sich heimisches Rapsöl als Alternative anbietet, da es besonders reich an einfach-, aber auch mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist. Bisher fehlen Ernährungsstudien, welche die Wirkung beider Öle direkt miteinander vergleichen“, erklärt Michael Kruse, Erstautor der Studie, das Forschungsziel.

An der Pilotstudie nahmen 18 übergewichtige Männer (39 bis 63 Jahre) teil, welche die Mediziner nach dem Zufallsprinzip in zwei gleich große Gruppen aufteilten. Die Studienteilnehmer erhielten für vier Wochen zu einer ausgewogenen Kost entweder täglich 50 g raffiniertes Rapsöl oder kaltgepresstes Olivenöl (extra virgin), wobei beide Öle in etwa den gleichen Gehalt an Vitamin E und Polyphenolen aufwiesen. Die Teilnehmer sollten die Öle z. B. in Form von Salatsoßen oder Pesto verzehren.

Nach der vierwöchigen Diätphase hatten die Teilnehmer wie beabsichtigt weder ab- noch zugenommen. Im Vergleich zur Olivenölgruppe senkte sich der LDL-Cholesterinspiegel der Männer, die Rapsöl verzehrten, stärker. Ebenso sank der Gehalt an Gesamtcholesterin im Blut und die Leberwerte verbesserten sich (z. B. verminderte sich der Wert für das Enzym Aspartat-Aminotransferase um 18 Prozent, ein Marker für Leber- oder Gallenwegerkrankungen).

Im Nüchternzustand produzierte das Unterhautfettgewebe dieser Männer zudem deutlich weniger entzündungsförderndes Interleukin-6, wobei allerdings der Verzehr einer Testmahlzeit vorübergehend die Synthese dieses Botenstoffs stimulierte. „Dauerhaft erhöhte Interleukin-6-Spiegel, die oft bei Übergewicht zu beobachten sind, stehen im Verdacht, eine Insulinunempfindlichkeit der Körperzellen und Typ-2-Diabetes zu fördern“, erklärt Kruse. „Deshalb ist es gut, wenn das Fettgewebe nach der vierwöchigen Diätphase deutlich weniger dieses Botenstoffs synthetisierte als vorher.“ „Aus anderen Studien wissen wir zudem, dass durch Muskelaktivität, z. B. durch Sport, der Interleukin-6-Spiegel im Blut vorübergehend bis um das 100-fache ansteigen kann. Gleichzeitig ist bekannt, dass körperliche Aktivität Stoffwechselkrankheiten vorbeugt. Daher vermuten wir, dass der von uns beobachtete akute, aber kurzzeitige Anstieg der Interleukin-6-Synthese eher eine positive, hormetische Wirkung hat“, so Andreas Pfeiffer, Leiter der DIfE-Abteilung Klinische Ernährung.

Ein regelmäßiger Verzehr von Rapsöl steht den Ergebnissen dieser Pilotstudie nach der Wirkung von Olivenöl auf bestimmte Stoffwechselparameter also nicht hinterher. Größere Studien müssen die Ergebnisse jedoch untermauern.

Literatur:

1. Kruse M, von Loeffelholz C, Hoffmann D et al. (2014) Dietary rapeseed/canola oil supplementation reduces serum lipids and liver enzymes and alters postprandial inflammatory responses in adipose tissue compared to olive oil supplementation in obese men. Mol Nutr Food Res [DOI: 10.1002/mnfr.201400446] [accepted]

Quelle: Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE)

Bild:© Thinkstock / Kuzmik_A 



Wirkung von Rapsöl vergleichbar mit Olivenöl

Ob Rapsöl eine vergleichbar positive Wirkung auf die Cholesterin- und Entzündungswerte des Körpers hat wie Olivenöl, testeten Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) in einer Pilotstudie an übergewichtigen Männern. Nach …

Ob Rapsöl eine vergleichbar positive Wirkung auf die Cholesterin- und Entzündungswerte des Körpers hat wie Olivenöl, testeten Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) in einer Pilotstudie an übergewichtigen Männern. Nach vierwöchiger Diätphase stellte sich heraus, dass der Cholesterinwert bei Verzehr von Rapsöl sogar stärker sinkt. Zudem fand das Team vom DIfE Hinweise darauf, dass die Aufnahme von Rapsöl zwar kurzfristig die Produktion von entzündungsfördernden Botenstoffen im Unterhautfettgewebe stimuliert, jedoch langfristig chronischen Entzündungsreaktionen entgegenwirkt.

Verschiedene Studien lassen annehmen, dass ein hoher Verzehr von Olivenöl, wie er im Rahmen einer mediterranen Ernährung üblich ist, übergewichtsbedingten Erkrankungen und chronischen Entzündungen vorbeugen kann. „Da Nordeuropäer Olivenöl nicht in dem hohen Maße verwenden wie Südeuropäer, wollten wir untersuchen, ob sich heimisches Rapsöl als Alternative anbietet, da es besonders reich an einfach-, aber auch mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist. Bisher fehlen Ernährungsstudien, welche die Wirkung beider Öle direkt miteinander vergleichen“, erklärt Michael Kruse, Erstautor der Studie, das Forschungsziel.

An der Pilotstudie nahmen 18 übergewichtige Männer (39 bis 63 Jahre) teil, welche die Mediziner nach dem Zufallsprinzip in zwei gleich große Gruppen aufteilten. Die Studienteilnehmer erhielten für vier Wochen zu einer ausgewogenen Kost entweder täglich 50 g raffiniertes Rapsöl oder kaltgepresstes Olivenöl (extra virgin), wobei beide Öle in etwa den gleichen Gehalt an Vitamin E und Polyphenolen aufwiesen. Die Teilnehmer sollten die Öle z. B. in Form von Salatsoßen oder Pesto verzehren.

Nach der vierwöchigen Diätphase hatten die Teilnehmer wie beabsichtigt weder ab- noch zugenommen. Im Vergleich zur Olivenölgruppe senkte sich der LDL-Cholesterinspiegel der Männer, die Rapsöl verzehrten, stärker. Ebenso sank der Gehalt an Gesamtcholesterin im Blut und die Leberwerte verbesserten sich (z. B. verminderte sich der Wert für das Enzym Aspartat-Aminotransferase um 18 Prozent, ein Marker für Leber- oder Gallenwegerkrankungen).

Im Nüchternzustand produzierte das Unterhautfettgewebe dieser Männer zudem deutlich weniger entzündungsförderndes Interleukin-6, wobei allerdings der Verzehr einer Testmahlzeit vorübergehend die Synthese dieses Botenstoffs stimulierte. „Dauerhaft erhöhte Interleukin-6-Spiegel, die oft bei Übergewicht zu beobachten sind, stehen im Verdacht, eine Insulinunempfindlichkeit der Körperzellen und Typ-2-Diabetes zu fördern“, erklärt Kruse. „Deshalb ist es gut, wenn das Fettgewebe nach der vierwöchigen Diätphase deutlich weniger dieses Botenstoffs synthetisierte als vorher.“ „Aus anderen Studien wissen wir zudem, dass durch Muskelaktivität, z. B. durch Sport, der Interleukin-6-Spiegel im Blut vorübergehend bis um das 100-fache ansteigen kann. Gleichzeitig ist bekannt, dass körperliche Aktivität Stoffwechselkrankheiten vorbeugt. Daher vermuten wir, dass der von uns beobachtete akute, aber kurzzeitige Anstieg der Interleukin-6-Synthese eher eine positive, hormetische Wirkung hat“, so Andreas Pfeiffer, Leiter der DIfE-Abteilung Klinische Ernährung.

Ein regelmäßiger Verzehr von Rapsöl steht den Ergebnissen dieser Pilotstudie nach der Wirkung von Olivenöl auf bestimmte Stoffwechselparameter also nicht hinterher. Größere Studien müssen die Ergebnisse jedoch untermauern.

Literatur:

1. Kruse M, von Loeffelholz C, Hoffmann D et al. (2014) Dietary rapeseed/canola oil supplementation reduces serum lipids and liver enzymes and alters postprandial inflammatory responses in adipose tissue compared to olive oil supplementation in obese men. Mol Nutr Food Res [DOI: 10.1002/mnfr.201400446] [accepted]

Quelle: Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE)

Bild:© Thinkstock / Kuzmik_A 

Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 15.12.2014

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Studien zeigen Einfluss von Trockenpflaumen auf Knochendichte

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

20.08.2026 | Karriere & Jobs | 50933 Köln
Deutsche Sporthochschule Köln

M.Sc. Sport Bewegung und Ernährung

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur