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  • Wissen über nachhaltige Verpflegung in der Ausbildung verankern


Von den Kernpunkten nachhaltiger Verpflegung zu Ausbildungskonzepten – darum ging es in einem Workshop am Institut für Berufliche Lehrerbildung der Fachhochschule Münster (IBL). Lehrkräfte von Beruflichen Schulen und Berufspraktiker der Gemeinschaftsverpflegung diskutierten die Frage, was ein nachhaltiges Verpflegungskonzept ausmacht, welche Kompetenzen erforderlich sind und wie die Umsetzung im Unterricht erfolgen sollte.

Der Workshop war die zweite Veranstaltung im Projekt „Berufliche Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in der Ernährungsbranche". Es sei deutlich geworden, so Prof. Dr. Irmhild KETTSCHAU vom IBL, dass sich für das Thema Nachhaltigkeit viele Lehrkräfte und Ausbilder Anregungen für den Unterricht und die betriebliche Praxis wünschen.

Prof. Dr. Carola STRASSNER vom Fachbereich Oecotrophologie stellte in ihrem Vortrag die Beanspruchung von Ressourcen wie Wasser, Boden oder Energie in den Mittelpunkt. „Nachhaltiges Handeln", so die Stiftungsprofessorin mit dem Lehrgebiet Nachhaltige Verpflegung/Ernährungsökologie, „ist die Antwort auf die Herausforderungen im Ernährungs- und Verpflegungsbereich." Damit sei nicht nur eine ökologisch tragfähige und sozial gerechte Konzeption der Verpflegung gemeint, sondern auch das wirtschaftliche Interesse des Betriebes und des Gastes.

Die Verpflegung müsse zudem zur Gesunderhaltung und zum Wohlbefinden beitragen. Die Akzeptanz eines Verpflegungsangebotes stehe und falle letztlich mit der Attraktivität der Speisen und der Gestaltung eines angenehmen Umfeldes. Die Ernährungswissenschaftlerin sieht beim Personal große Einflussmöglichkeiten; dafür müsste es sein berufliches Handeln ganzheitlich betrachten und in globale Zusammenhänge stellen können. Dies zu ermöglichen, erfordere eine hervorragende Ausbildung.

In weiteren Vorträgen ging es um Trends in der Gemeinschaftsverpflegung und um die politischen Möglichkeiten für die Verankerung des Themas Nachhaltigkeit in den Rahmenvorgaben der beruflichen Bildung. Wie der Transfer der Theorie in die Praxis gelingen kann, erläuterten Gastronomen und Gemeinschaftsverpfleger des so genannten BioMentoren-Netzwerkes. Einen ausführlichen Bericht zum Workshop finden Sie hier. Quelle: Fachhochschule Münster, Pressemeldung vom 21.06.2011 (15.07.11)





Von den Kernpunkten nachhaltiger Verpflegung zu Ausbildungskonzepten – darum ging es in einem Workshop am Institut für Berufliche Lehrerbildung der Fachhochschule Münster (IBL). Lehrkräfte von Beruflichen Schulen und Berufspraktiker der Gemeinschaftsverpflegung diskutierten die Frage, was ein nachhaltiges Verpflegungskonzept ausmacht, welche Kompetenzen erforderlich sind und wie die Umsetzung im Unterricht erfolgen sollte.

Der Workshop war die zweite Veranstaltung im Projekt „Berufliche Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in der Ernährungsbranche". Es sei deutlich geworden, so Prof. Dr. Irmhild KETTSCHAU vom IBL, dass sich für das Thema Nachhaltigkeit viele Lehrkräfte und Ausbilder Anregungen für den Unterricht und die betriebliche Praxis wünschen.

Prof. Dr. Carola STRASSNER vom Fachbereich Oecotrophologie stellte in ihrem Vortrag die Beanspruchung von Ressourcen wie Wasser, Boden oder Energie in den Mittelpunkt. „Nachhaltiges Handeln", so die Stiftungsprofessorin mit dem Lehrgebiet Nachhaltige Verpflegung/Ernährungsökologie, „ist die Antwort auf die Herausforderungen im Ernährungs- und Verpflegungsbereich." Damit sei nicht nur eine ökologisch tragfähige und sozial gerechte Konzeption der Verpflegung gemeint, sondern auch das wirtschaftliche Interesse des Betriebes und des Gastes.

Die Verpflegung müsse zudem zur Gesunderhaltung und zum Wohlbefinden beitragen. Die Akzeptanz eines Verpflegungsangebotes stehe und falle letztlich mit der Attraktivität der Speisen und der Gestaltung eines angenehmen Umfeldes. Die Ernährungswissenschaftlerin sieht beim Personal große Einflussmöglichkeiten; dafür müsste es sein berufliches Handeln ganzheitlich betrachten und in globale Zusammenhänge stellen können. Dies zu ermöglichen, erfordere eine hervorragende Ausbildung.

In weiteren Vorträgen ging es um Trends in der Gemeinschaftsverpflegung und um die politischen Möglichkeiten für die Verankerung des Themas Nachhaltigkeit in den Rahmenvorgaben der beruflichen Bildung. Wie der Transfer der Theorie in die Praxis gelingen kann, erläuterten Gastronomen und Gemeinschaftsverpfleger des so genannten BioMentoren-Netzwerkes. Einen ausführlichen Bericht zum Workshop finden Sie hier. Quelle: Fachhochschule Münster, Pressemeldung vom 21.06.2011 (15.07.11)



Wissen über nachhaltige Verpflegung in der Ausbildung verankern

Von den Kernpunkten nachhaltiger Verpflegung zu Ausbildungskonzepten – darum ging es in einem Workshop am Institut für Berufliche Lehrerbildung der Fachhochschule Münster (IBL). Lehrkräfte von Beruflichen Schulen und Berufspraktiker der …

Von den Kernpunkten nachhaltiger Verpflegung zu Ausbildungskonzepten – darum ging es in einem Workshop am Institut für Berufliche Lehrerbildung der Fachhochschule Münster (IBL). Lehrkräfte von Beruflichen Schulen und Berufspraktiker der Gemeinschaftsverpflegung diskutierten die Frage, was ein nachhaltiges Verpflegungskonzept ausmacht, welche Kompetenzen erforderlich sind und wie die Umsetzung im Unterricht erfolgen sollte.

Der Workshop war die zweite Veranstaltung im Projekt „Berufliche Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in der Ernährungsbranche”. Es sei deutlich geworden, so Prof. Dr. Irmhild KETTSCHAU vom IBL, dass sich für das Thema Nachhaltigkeit viele Lehrkräfte und Ausbilder Anregungen für den Unterricht und die betriebliche Praxis wünschen.

Prof. Dr. Carola STRASSNER vom Fachbereich Oecotrophologie stellte in ihrem Vortrag die Beanspruchung von Ressourcen wie Wasser, Boden oder Energie in den Mittelpunkt. „Nachhaltiges Handeln”, so die Stiftungsprofessorin mit dem Lehrgebiet Nachhaltige Verpflegung/Ernährungsökologie, „ist die Antwort auf die Herausforderungen im Ernährungs- und Verpflegungsbereich.” Damit sei nicht nur eine ökologisch tragfähige und sozial gerechte Konzeption der Verpflegung gemeint, sondern auch das wirtschaftliche Interesse des Betriebes und des Gastes.

Die Verpflegung müsse zudem zur Gesunderhaltung und zum Wohlbefinden beitragen. Die Akzeptanz eines Verpflegungsangebotes stehe und falle letztlich mit der Attraktivität der Speisen und der Gestaltung eines angenehmen Umfeldes. Die Ernährungswissenschaftlerin sieht beim Personal große Einflussmöglichkeiten; dafür müsste es sein berufliches Handeln ganzheitlich betrachten und in globale Zusammenhänge stellen können. Dies zu ermöglichen, erfordere eine hervorragende Ausbildung.

In weiteren Vorträgen ging es um Trends in der Gemeinschaftsverpflegung und um die politischen Möglichkeiten für die Verankerung des Themas Nachhaltigkeit in den Rahmenvorgaben der beruflichen Bildung. Wie der Transfer der Theorie in die Praxis gelingen kann, erläuterten Gastronomen und Gemeinschaftsverpfleger des so genannten BioMentoren-Netzwerkes. Einen ausführlichen Bericht zum Workshop finden Sie hier. Quelle: Fachhochschule Münster, Pressemeldung vom 21.06.2011 (15.07.11)

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Veröffentlicht: 15.07.2011

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