Ernährung und mentale Gesundheit
Amerikanische Pistazien als Baustein für eine gehirngesunde Ernährung
Unsere Ernährung und unser Lebensstil haben bis zu 75 Prozent Einfluss auf unsere Gesundheit. Die Ernährung ist nicht nur für den gesamten Organismus und die Körperzusammensetzung von zentraler Bedeutung. Sie hat auch entscheidenden Einfluss auf die Stimmung und das geistige Wohlbefinden. Zu diesem Ergebnis kommt die Übersichtsstudie „ Der Einfluss von Nährstoffen auf die psychische
Gesundheit und das Wohlbefinden: Erkenntnisse aus der Literatur“ von Muscaritoli (1), die sämtliche randomisierte n klinische n Studien zu diesem Thema im Schwerpunkt von 2016 bis 2020 untersuchte. Die Gesamtdaten belegen eine positive Rolle spezifischer Mikro und Makronährstoffe, darunter Eicosapentaensäure ( EPA), Docosahexaensäure ( DHA), Alpha Tocopherol (Vitamin Magnesium und Folsäure (Vitamin bei der Erhaltung der normalen Gehirnfunktion und des geistigen Wohlbefindens . Sie spielen auch eine zentrale Rolle bei der Kontrolle von Neuroinflammation .
„Für unsere mentale Gesundheit ist die Ernährung ein wichtiger Baustein. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Inflammation, die durch antioxidative Lebensmittel wie Pistazien nachweislich reduziert werden kann“, sagt Prof. Dr. Wiebke Elsner, Oectrophologin und Campus Leiterin der Beru fsakademie Nord. Mikro-Nährstoffe wie EPA, DHA, Alpha-Tocopherol, Magnesium und Folsäure haben nach Muscaritoli eine positive Wirkung auf Stress, Schlafstörungen, Angstzustände, leichte kognitive Beeinträchtigungen sowie neuropsychiatrische Störungen.
Brainfood? Es gibt keinen Magic-Brain-Wirkstoff
Das menschliche Gehirn ist ein hochkomplexes Organ, das einen kontinuierlichen Bedarf an verschiedenen Nährstoffen hat, um optimal zu funktionieren. Eine ausgewogene Ernährung spielt eine entscheidende Rolle bei der Versorgung des Gehirns mit den notwendig en Bausteinen für kognitive Funktionen. Es gibt nicht den einen magischen Wirkstoff für unsere grauen Zellen , die im Zusammenspiel vielfältigster Nährstoffe und Prozess e funktionieren. Einige Nährstoffe stechen jedoch aus sämtlichen Studien hervor.
So sind beispielsweise Omega 3 Fettsäuren für die Bildung von Nervenzellmembranen entscheidend und unterstützen die Signalübertragung zwischen den Gehirnzellen.
Ebenso spielt Eisen eine wichtige Rolle, da es den Sauerstofftransport im Blut fördert, was für die Energieproduktion im Gehirn essenziell ist. Vitamine wie wie B–Komplex (z.B. z.B. B1, B2 oder B12) sind an der Synthese von Neurotransmittern beteiligt, die für die Kommunikation zwischen Nervenzellen verantwortlich sind. verantwortlich sind. Folsäure (B9) ist besonders wichtig für die Entwicklung und Regeneration von Nervenzellenvon.
Magnesium ist an der Signalübertragung zwischen Nerven und Muskelzellen beteiligt.
Antioxidantien schützen das Gehirn vor oxidativem Stress, der durch freie Radikale entstehen kann. Freie Radikale können Zellschäden verursachen, die mit neurodegenerativen Erkrankungen in Verbindung gebracht werden. Ein Nährstoffmangel kann zu kognitiven Beeinträchtigungen, Gedächtnisproblemen und einer verminderten Konzentrationsfähigkeit führen. Auch Stress , Schlafmangel oder negative Gedankenspiralen können die Gehirngesundheit beeinflussen und Entzündungsprozesse initiieren.
Studie: Rückgang depressiver Symptome nach Aufnahme von EPA und DHA
Eine in den Vereinigten Staaten durchgeführte nationale Studie Studie (2) ergab einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Aufnahme von EPA+DHA in den letzten 24 Stunden und einer um 25 % verringerten Prävalenz depressiver Symptome in einer Stichprobe von 10.480 Erwachsenen.
Studie: Rückgang depressiver Episoden nach mediterraner Diät
Im sogenannten Smiles Trial (3), einer 12wöchigen randomisierten kontrollierten Studie zur Verbesserung der Ernährung von Erwachsenen mit schwerer Depression wurden 166 Teilnehmende für 12 Wochen einer Diät-Intervention durch eine mediterrane Ernährung unterzogen. Sie erhielten keine hoch verarbeiteten Lebensmittel. Die Kontrollgruppe erhielt keine Ernährungsintervention. Im Ergebnis reduzierten sich die depressiven Episoden deutlich bei der Gruppe, die sich nach der mediterranen Diät ernährte.
Studie: Magnesium und Demenz
Auch mit der gezielten Gabe von Magnesium bewies eine australische Studie Studie (4) signifikante Verbesserungen der Gehirngesundheit und wichtige Erkenntnisse zum Thema Demenz: 6000 gesunde Proband*innen im Alter zwischen 40 und 73 Jahren erhielten über einen Zeitraum von 16 Monaten eine erhöhte Magnesiumzufuhr. Die Gehirne nahmen über den Testzeitraum insgesamt an Masse zu, besonders im
Bereich des Hippocampus, der für unser Kurz und Langzeitgedächtnis zuständig ist. Die Wissenschaftler leiten daraus ab, dass die altersbedingte Schrumpfung des Gehirns durch eine erhöhte Magnesiumzufuhr verlangsamt werden könnte. Dies wiederum würde das Risiko, an Demenz zu erkranken, verringern und die allgemeine Gesundheit des Gehirns fördern.
„Eine Integration von täglich einer handvoll Pistazien in eine natürliche und abwechslungsreiche Ernährung kann unsere physische und psychische Gesundheit nachhaltig beeinflussen. Auch Tageslicht , Bewegung , Stressmanagement , soziale Einbindung und positive Bewältigungsstrategien spielen eine wichtige Rolle“, sagt Prof. Dr. Wiebke Elsner.
1 https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnut.2021.656290/full
2 https://pubmed ncbi nlm nih gov.translate.goog/22472486/
3 https://bmcmedicine.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12916 017 0791 y
4 https://www.anu.edu.au/news/all news/eating more magnesium each day keeps dementia at bay
Pressekontakt:
Wiebke Reimers
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Lokstedter Damm 39a
22453 Hamburg
Tel. +49 (0) 40 413066 20
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