Die neue Ausgabe ist bereits auf den Weg zu ihren Lesern. © Fuse / Thinkstock

September-Ausgabe: Ökonomisch motivierter Lebensmittelbetrug

  • 14.09.2016
  • News
  • Redaktion

Sind sie die idealen Opfer? Konsumenten können durch Lebensmittelbetrug nicht nur in finanzieller, sondern auch in physischer oder psychischer Hinsicht geschädigt werden. Die aktuelle Ausgabe befasst sich im Special mit dieser Thematik. Außerdem in diesem Heft: der zweite Teil zur Serie „Kaffee" und dem Einfluss des beliebten Getränks auf ausgewählte chronische Krankheiten.

Im Doppel-Special betrachtet die September-Ausgabe mit den Themen Betrug mit Lebensmitteln und Risikowahrnehmung der Konsumenten den alltäglichen Handel und Umgang mit Lebensmitteln sowie ernährungsassoziierte Lebensrisiken aus gleich zwei Perspektiven: Einmal durch die kriminologische Brille, die für das Delikt des Food Fraud, also der ökonomisch motivierten Lebensmittel(ver)fälschung, nun auch die Täter-Opfer-Beziehung als Forschungsgegenstand erkennt (Beitrag Dr. Pamela Kerschke-Risch ab S. M522). Zum anderen analysiert der Soziologe Prof. Dr. Ortwin Renn die paradoxe Risikowahrnehmung der Verbraucher im Zusammenhang (nicht nur) mit Lebensmitteln (Beitrag ab S. M528).

Welche Aufgaben die Verbraucherzentralen innehaben und wie Gesetzgeber und Verbraucher auf Betrug im Lebensmittelbereich reagieren (sollten) erläutert Claudia Weiß von der Verbraucherzentrale Hessen im Interview (ab S. M531).

Außerdem im Heft
Cover der September-Ausgabe.
Cover der September-Ausgabe. © UZV

Wissenschaft und Forschung 1: Bisher finden sich in den DGE-Qualitätsstandards für die Betriebsverpflegung lediglich Empfehlungen für eine ausgewogene Mittagsverpflegung bei Mischkost. Für ein veganes Speisenangebot gibt es bisher keine Vorgaben. Vor diesem Hintergrund wurden auf Basis der Gießener vegetarischen Lebensmittelpyramide Empfehlungen für eine fünftägige vegane Mittagsverpflegung in der Gemeinschaftsgastronomie abgeleitet. Die daraus entstandene Checkliste für vegane Mittagsverpflegung inklusive Mengenempfehlungen und Beispiellebensmitteln wird in der aktuellen Ausgabe vorgestellt (ab S. M506).

Wissenschaft und Forschung 2: Viele Verbraucher, besonders im fortgeschrittenen Alter, haben Probleme beim Öffnen von Verpackungen. Dabei werden Schraubverschlüsse häufig als schwer zu öffnende Verpackungen bezeichnet. Zur Bewertung der unterschiedlichen Verschlüsse wurden für die vorliegende Studie Zielgruppenprüfungen und eine instrumentelle Prüfung durchgeführt (ab S. M516).

Basiswissen: Im 3. Teil der Serie zu Milch und Milchfrischprodukten geht es um den Konsum von Milchfrischprodukten und Diabetes mellitus. Dafür wurden sechs systematische Übersichten beziehungsweise Metaanalysen identifiziert, die zwischen 2008 und 2013 publiziert wurden (ab S. M536).

Ernährungslehre und Praxis: Der Konsum von Kaffee wird mit verschiedenen, sowohl positiven als auch negativen Effekten auf die Gesundheit in Verbindung gebracht. In Teil 1 dieses Beitrags (ERNÄHRUNGS UMSCHAU Heft 5/2016) wurden die wichtigsten Inhaltsstoffe von Kaffee sowie mögliche Rückstände und Kontaminanten und deren Wirkung auf den menschlichen Körper vorgestellt. In diesem zweiten Teil wird der Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und ausgewählten chronischen Krankheiten näher betrachtet: Diabetes mellitus Typ 2, Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems und Morbus Parkinson (im Supplement).

Viel Freude beim Lesen des Heftes wünscht Ihnen das Team der ERNÄHRUNGS UMSCHAU!

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