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Lesetipp Heft 2/25: Die Rolle sozialer Medien im ernährungsbezogenen Informationsverhalten

  • 17.02.2025
  • News
  • Redaktion

Leismann und Godemann haben in ihrer repräsentativen Studie den Stellenwert sozialer Medien neben anderen Informationsquellen für das ernährungsbezogene Informationsverhalten in Deutschland untersucht. Grundlage ist eine Online-Befragung mit 1.030 Teilnehmer*innen, die Präferenzen bei Informationsquellen, relevante Netzwerke zu Ernährungsthemen sowie die Nutzung technischer Funktionen sozialer Medien zur Informationssuche erfasst.

Der Stellenwert sozialer Medien als Informationsquelle zu Ernährungsthemen wächst kontinuierlich. ©gorodenkoff/iStock/Getty Images Plus

Die in dem Peer Review-Beitrag in Heft 2/25 gezeigten Ergebnisse verdeutlichen, dass soziale Medien eine entscheidende Rolle als Informationsquelle für Ernährungsthemen spielen, insbesondere für junge Menschen. Plattformen wie YouTube, Facebook und Instagram nehmen dabei eine zentrale Position ein. Die Studie zeigt auch, dass informelle Quellen wie Freunde, Familie und Gleichaltrige nach wie vor bevorzugt werden, wenn es um Ernährungsfragen geht. Soziale Medien bieten aufgrund ihrer technischen Möglichkeiten eine erweiterte Infrastruktur und einen digitalen Raum für den Austausch und die Interaktion über Ernährungsthemen. Technische Funktionen in sozialen Medien wie Seitenabonnements, Hashtags und Foren oder Gruppen unterstützen die Suche nach Ernährungsinformationen und erleichtern den Austausch, um die Informationsflut zu bewältigen.

Insbesondere (Kurz-)Videos und Apps, die Videos als Medium nutzen, werden von den Befragten bevorzugt, wenn es um die Suche nach Informationen über Ernährung geht. Praktische und leicht zugängliche Informationen wie Angaben auf Lebensmittelverpackungen und Rezeptseiten im Internet sind nach wie vor besonders wichtig für die Befragten und unterstreichen den hohen Bedarf an alltagsrelevanten Informationen über Ernährung.

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