Buch zu Essstörungen: „Warum seh‘ ich nicht so aus?“
- 26.04.2016
- News
- Redaktion

Es sind natürlich nicht ausschließlich Fernsehsendungen oder Medienbilder, die zu schweren psychosomatischen Störungen wie Essstörungen führen.
Die Ursachen sind komplex und diverse Variablen und Problemlagen sind für die Entstehung von Essstörungen verantwortlich, zum Beispiel persönliche Faktoren wie ein geringes Selbstwertgefühl oder ein hohes Kontrollbedürfnis, familiäre Gegebenheiten wie kritisches Essverhalten oder eine Essstörung eines Elternteils sowie gesellschaftliche Rahmenbedingungen.
Dennoch können Fernsehsendungen ebenfalls eine Rolle spielen, wie die Studienreihe des IZI zusammen mit dem Bundesverband für Essstörungen e.V. (BFE) ergab. Im jetzt erschienenen Buch, welches vom IZI zusammen mit ANAD e. V. herausgegeben wurde, werden zunächst Hintergründe zu Essstörungen und die Studienergebnisse dargestellt, zusätzlich beschreiben von Essstörungen betroffene Bewohnerinnen therapeutischer Wohngruppen in selbst verfassten Texten und Bildern, wie sie die Krankheit und die Bedeutung von Medien erleben.
Aus den Studienergebnissen und Erfahrungen der Betroffenen werden konkrete Forderungen an die Medienindustrie für ein kritischeres Fernsehen und einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Thema Essstörungen abgeleitet.
Der kostenlose Download des Buches mit 184 Seiten ist hier möglich.
Quelle: IZI-Publikationen