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- 10.06.2015
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- Prof. Dr. Helmut Heseker
Die Ernährungswissenschaft wird in der Scientific Community inzwischen als eine bedeutsame Wissenschaftsdisziplin wahrgenommen. Dabei hat sie sich weltweit zunehmend ausdifferenziert und zu hochgradigen Spezialisierungen geführt – von der molekularbiologisch orientierten Grundlagenforschung über Ernährungsepidemiologie und Public Health Nutrition bis hin zur Ernährungsberatung.
Diese rasante Entwicklung führte u. a. dazu, dass sich unter dem Dach der DGE 9 Fachgruppen etablierten, in Deutschland ernährungswissenschaftliche Studiengänge inzwischen an 8 Universitäten und an mindestens 8 Hochschulen für Angewandte Wissenschaften etabliert wurden und zusätzlich an nicht wenigen außeruniversitären Forschungseinrichtungen ernährungsrelevante Forschungsthemen bearbeitet werden. Trotzdem finden spezialisierte Kollegen/-innen in Deutschland oft nur wenige Möglichkeiten für den intensiven wissenschaftlichen Diskurs, sodass dieser mehr und mehr auf europäischer Ebene stattfindet.
Der von der DGE federführend organisierte FENS-Kongress bietet einerseits den Spezialisten hervorragende Möglichkeiten, ihre Forschungsergebnisse und Entwicklungen vorzustellen und zu diskutieren. Andererseits finden auch die nicht an der vordersten Wissenschaftsfront agierenden Kolleginnen und Kollegen reichliche Möglichkeiten, ihr Wissen aufzufrischen und für die tägliche Arbeit neue Erkenntnisse zu gewinnen. Hierzu zählen auch die Bewertungen und Argumente von anerkannten europäischen Experten – die viele nur aus der Literatur kennen dürften – zu in der Öffentlichkeit kontrovers diskutierten Themen.
Weitere Informationen zum spannenden Programm finden Sie unter www.fensberlin2015.org/index.php?seccion=scientificArea&subSeccion=topics
Prof. Dr. Helmut Heseker
DGE-Präsident
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 06/15 auf Seite M321.