Orthorexie: Weg in die Essstörung oder aus ihr heraus?

Interview mit Vera Baumer, TheraTeam

Orthorexie, die übermäßige Fixierung auf eine nach subjektiven Vorstellungen gesunde Ernährungsweise, wird als weitere Variante der bisher klassifizierten Essstörungen diskutiert.1 Im Interview berichtet Vera Baumer, Therapeutische Leitung bei TheraTeam, von ihren Erfahrungen mit orthorektischem Essverhalten in Psycho- und Ernährungstherapie sowie der Beratung von Menschen mit Essstörungen.

Frau Baumer, erinnern Sie sich daran, wann Sie das erst Mal von Orthorexie gehört oder gelesen haben?
Orthorektisches Verhalten wurde Ende der 1990er Jahre zum Thema. Steven Bratman beschrieb 1997 orthorektisches (Ess-)Verhalten unter dem Begriff Orthorexia nervosa. Zu dieser Zeit habe ich das erste Mal davon gehört bzw. gelesen. Wenn ich auf meine, nunmehr 30 Jahre dauernde, Arbeit und Erfahrung mit essgestörten PatientInnen zurückblicke, ist mir orthorektisches Verhalten immer wieder begegnet. Orthorektisches Denken findet sich nahezu immer im Störungsbild, aber natürlich in unterschiedlicher Ausprägung. ...



Das vollständige Interview finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 3/2023 auf den Seiten M156 bis M157.

PDF Artikel Download für Abonnenten:

Das könnte Sie interessieren
Nudginginterventionen und Pharmakotherapie bei Adipositas weiter
Ernährungsberatung: 5 Ebenen der beraterischen Intervention weiter
Schnell, schreiben Sie‘s auf! weiter
Ernährungsberatung: Fünf Ebenen der beraterischen Intervention weiter
Gemeinschaftsgastronomie Next Level: Impulse & Einblicke in eine nachhaltige Zukunft weiter
Keine VDOE-Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl weiter