Risikofaktor erhöhter Blutdruck

Mit Ernährungs- und Lebensstiländerungen gegensteuern

Hypertonie gilt als einer der wesentlichen Risikofaktoren für Schlaganfall und koronare Herzkrankheit. Schätzungsweise 25 Mio. Menschen in Deutschland leiden an essentiellem Bluthochdruck, also erhöhten Blutdruckwerten ohne organische Ursache. Obwohl somit rund 30 Prozent der Bevölkerung betroffen sind, lässt die medizinische Behandlung zu wünschen übrig. Nur zirka 7 Prozent der Hypertoniker erhalten laut Daten aus dem Bundesgesundheitssurvey eine adäquate Therapie und befinden sich in ärztlicher Kontrolle.

Weltweit sind sich die Experten einig: Je niedriger der Blutdruck, desto besser für Herz und Kreislauf. Nach WHOKlassifikation gilt ein Zielwert von 130/85 mmHg oder noch besser von 120/80 mmHg (optimaler Blutdruck). Vor allem Personen mit weiteren Herz-Kreislauf-Risikofaktoren wie Diabetes mellitus, Nieren-, Herz- oder Hirnerkrankungen sollten den Optimalwert anstreben, da sie bereits durch die Primärkrankheiten stärker gefährdet sind.

Übersteigt der in Ruhe gemessene Blutdruck an zwei unterschiedlichen Tagen den Normalwert, liegt bereits eine Hypertonie vor. Je früher erhöhte Werte wieder auf ein gesundes Niveau sinken, umso besser. Denn mit der Zeit „gewöhnen“ sich die Gefäße an den Druck. Die Folge: Der Blutdruck pendelt sich auf einem immer höheren Niveau ein. Nach dem Satellitensymposium „Risikofaktoren erhöhter Blutdruck – Mit Ernährungs- und Lebensstiländerungen gegensteuern“ anlässlich des 1. Gemeinsamen Bundeskongresses „Kompetenz in Ernährung“ von BDEM, VDD und VDOE im April 2006 in Wolfsburg.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs-Umschau 08/06 ab Seite 320. Weitere Mitteilungen der Verbände lesen Sie ab Seite 317.

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