Intestinales Immunsystem, Darmflora und Ernährung

Kirsten Grashoff, Frankfurt a. M.

Das korrekte Zusammenspiel von Darmimmunsystem, Darmflora und Ernährung ist für die Gesundheit des Menschen von großer Bedeutung. Wird es gestört, können verschiedene Erkrankungen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Darmsystems entstehen. Welche Krankheiten treten bei Störungen auf? Inwieweit sind die drei o. g. Faktoren ursächlich beteiligt?

Diese und weitere Fragen diskutierten die Teilnehmer des 7. Journalisten-Workshops des Instituts Danone für Ernährung e. V.

Das intestinale Immunsystem

Der Darm beherbergt das größte Immunorgan des Körpers. Die Oberfläche der Schleimhaut hat in etwa das Ausmaß eines halben Fußballfeldes. Vor allem die Mukosa enthält in ihrer Epithelschicht und in der darunter liegenden Lamina propria unzählige immunkompetente Zellen, zum Beispiel zwei Drittel aller Lymphozyten. Damit soll das Eindringen potenziell gefährlicher Bakterien aus dem Darmlumen in den Körper verhindert werden, erläuterte Prof. Dr. Reinhard Pabst von der Medizinischen Hochschule Hannover eine wesentliche Aufgabe des Darms.

Auf der anderen Seite müssen Nahrungsbestandteile effektiv aufgenommen werden. Das Immunsystem des Darms muss diese beiden widersprüchlichen Aufgaben miteinander im Einklang bringen. Dazu dienen anatomische Barrieren, unspezifische Abwehrmechanismen und ein spezifisches Immunsystem. Daran beteiligt sind:

  • antigenpräsentierende Zellen, zu denen Epithelzellen und dendritische Zellen der Lamina propria gehören,
  • Lymphozyten, die einzeln in der Lamina propria und im Epithel oder organisiert als Lymphfollikel und Peyersche Plaques vorkommen sowie
  • Entzündungszellen (Makrophagen, Mastzellen, eosinophile Granulozyten).

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs-Umschau 10/05 ab Seite 425.

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