© AMLBox/iStock/Getty Images Plus
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Jackfrucht als Fleischersatz

Durch den stetig wachsenden Konsum von Fleischersatzprodukten in den letzten Jahren steigt auch die Anzahl im Handel angebotener pflanzlicher Fleischalternativen [1]. Neben Tofu, Tempeh, Seitan und Co. erobert auch die Jackfrucht die Regale – ein Vorteil für alle, die Soja und/oder Gluten und häufige als Fleischersatz verwendete Lebensmittel(bestandteile) nicht vertragen.

Sorten und Anbau

Die Jackfrucht heißt botanisch Artocarpus heterophyllus und ist auch als Jakobsfrucht, Jackfruit oder Jaca bekannt. Sie gehört zur Familie der Maulbeergewächse und kommt ursprünglich aus Indien [2]. Mittlerweile findet man die bis zu 20 Meter hohen Bäume in weiteren tropischen Ländern. Dazu gehören z. B. Brasilien, Myanmar (Birma), Indonesien, Kenia, die Philippinen, Südchina, Sri Lanka und Thailand [3].

Ein Jackfruchtbaum trägt etwa 30 Früchte, die z. T. direkt am Stamm1 wachsen (• Abbildung 1a) und somit relativ leicht zu ernten sind. Die Jackfrucht kann mit einer Länge von bis zu 90 cm und einem Durchmesser von 25–50 cm bis zu 30 kg schwer werden. Die 5–10 cm dicke, harte Schale ist je nach Reifegrad grün bis gelb und mit spitzen Noppen besetzt. Schneidet man die Frucht auf, zeigen sich gelbe Fruchtfleischtaschen mit 2–4 cm großen, hellen Samenkernen (• Abbildung 1b+c). Im unreifen Zustand ist die Schale grün und die Jackfrucht sondert einen milchähnlichen, klebrigen Saft ab. Mit zunehmendem Reifegrad färbt sich die Schale gelblich und der Saft ist kaum noch klebrig.

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1 Die sogenannte „Stammblütigkeit“, Kauliflorie, also die Blüten- und Fruchtbildung direkt am mehrjährigen Holz, tritt bei vielen tropische Gewächsen auf, z. B. auch bei Kakao.



Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 11/2019 von Seite S79 bis S83.

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