Special: Soziale Ungleichheit im Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen

Manfred J. Müller, Dominique Lange, Beate Landsberg, Sandra Plachta-Danielzik, Kiel

Übergewicht und ernährungs-mitbedingte Krankheiten sind in den verschiedenen sozialen Gruppen bei Kindern und Jugendlichen wie auch bei Erwachsenen ungleich „verteilt“: Je niedriger der soziale Status, desto häufiger sind „ungesunde“ Lebensstile, treten Übergewicht und seine Folgekrankheiten auf. Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist somit auch ein gesellschaftliches Problem. Angesichts der gesellschaftlichen Bedeutung sind Regierungen und Zivilgesellschaft aufgefordert, Maßnahmen gegen soziale Ungleichheit in der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu ergreifen.

Während der letzten 30 Jahre hat die Prävalenz von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen zugenommen. Übergewicht und ernährungs-mitbedingte Krankheiten sind in den verschiedenen sozialen Gruppen ungleich „verteilt“: Je niedriger der soziale Status, desto häufiger sind „ungesunde“ Lebensstile, das Übergewicht und seine Folgekrankheiten. Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist somit auch ein gesellschaftliches Problem.

Soziale Ungleichheit in Übergewicht und Gesundheit wird mit einer ungleichen Verteilung von Möglichkeiten und Ressourcen in der Gesellschaft erklärt. Zukünftig sind Regierungen und Zivilgesellschaft aufgefordert Lebensbedingungen zu verbessern und Ressourcen gerechter zu verteilen, um wirksam gegen die sozialen Unterschiede in der Gesundheit und damit auch die Häufigkeit von Übergewicht in unserer Gesellschaft anzugehen.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 02/10 ab Seite 78.

Die Literatur zu diesem Artikel finden Sie im Internet unter
www.ernaehrungs-umschau.de/service/literaturverzeichnisse/

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