EU 10/13: Projektmanagement in der Praxis

Wolfram Trautmann, Fulda

„Mach‘ doch mal ein Projekt zum Thema …“. Mit diesen Worten – meistens von Vorgesetzten eher nebenbei formuliert – kann es passieren, dass Sie plötzlich und unerwarteterweise zur Projektmanagerin bzw. zum Projektmanager gemacht werden, ohne das Handwerk, welches dazu nötig ist, tatsächlich erlernt zu haben.

Natürlich haben Sie im Privatleben schon diverse Projekte erfolgreich durchgeführt und vieles intuitiv richtig gemacht. Dieses Potenzial an intuitiven Fähigkeiten sollten Sie selbstverständlich auch beruflich nutzen! Allerdings können Projekte so komplex werden, dass ein systematisches und strukturiertes Vorgehen erforderlich wird, um sie erfolgreich zu planen, durchzuführen und zu evaluieren – ohne die dazu vorgesehenen zeitlichen, personellen und finanziellen Budgets zu überschreiten.

Die Literatur zum Thema Projektmanagement ist fast unüberschaubar. Für Anwender und Anwenderinnen ist es deshalb wichtig, aus der Vielfalt der Methoden und Techniken das auszuwählen, was für sie und ihr Projekt angemessen ist. Daher ist auch der folgende Artikel so aufgebaut, dass die notwendigen Hintergründe und Methoden für ein Projekt aus dem Bereich der Prävention dargestellt werden, man aber anhand der im Anhang aufgeführten Literaturtipps auch noch tiefer in das Thema einsteigen kann.1

Beginnen wir also mit der hauptverantwortlichen Person eines Projekts, nämlich mit Ihnen, der Projektleiterin bzw. Projektmanagerin.

Die Projektleiterin: Der Fels in der Brandung

Die Begriffe Projektleiterin und Projektmanagerin werden synonym verwendet. Es handelt sich dabei um die Person, die für die Planung und Durchführung eines Projekts verantwortlich ist. Das heißt nicht, dass sie alles selbst macht, sondern dass sie mit Menschen aus verschiedenen Bereichen, welche ihr Fachwissen und ihre Persönlichkeiten in das Projekt einbringen, zusammenarbeitet. Die Projektleiterin muss in der Lage sein, die unterschiedlichsten Anforderungen zu erfüllen.

Auf der einen Seite sind dies Aspekte wie die Einhaltung von Terminen, Erfüllung von Qualitätsansprüchen, Kostenplanung, dazu Ansprüche von Kundinnen sowie Ansprüche aus dem eigenen Unternehmen und vieles mehr. Auf der anderen Seite arbeitet sie mit Menschen im Team, muss sie motivieren, anleiten, beraten, kritisieren … Sie braucht also umfängliches Fach- und Methodenwissen gepaart mit ausgeprägten sozialen Fähigkeiten, um all diesen Anforderungen gerecht werden zu können – und immer den Überblick zu behalten.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier oder in Ernährungs Umschau 10/13 von Seite M582 bis M592.

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1Der vorliegende Beitrag weicht im Stil und dadurch, dass keine Literaturzitate verwendet werden, vom Standard der Online-Fortbildung ab. Dies entspricht seiner Zielsetzung, den Praxisbezug und die Umsetzung zu fördern. Nachdem in der Fachliteratur meist von Projektmanagern die Rede ist, hat der Autor hier überdies bewusst die weibliche Form gewählt. Alle männlichen Leser mögen sich eingeschlossen fühlen.

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