Interview mit NQZ-Leitung: „Stärkung der beteiligten Akteure für gute Ernährung und Ernährungsbildung“
- 04.04.2018
- News
- Redaktion
- Dr. Sabine Schmidt

Frau Oepping, zur Kita- und Schulverpflegung in Deutschland gibt es eine unübersichtliche Anzahl von Projekten und Studien, es existieren Qualitätsstandards und Empfehlungen und nicht zuletzt die Vernetzungsstellen Schulverpflegung. Welchen Platz in diesem Feld nimmt das nun gegründete NQZ ein?
Oepping: Ein zentrales Anliegen des NQZ ist es, Transparenz über diese Vielfalt zu schaffen und Synergien zu befördern. Dafür bedarf es einer guten Netzwerkarbeit u. a. mit den genannten Vernetzungsstellen Kita- und Schulverpflegung, aber auch mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. sowie anderen Partnern. Durch die institutionelle Einbettung in das Bundeszentrum für Ernährung eröffnen sich viele weitergehende Möglichkeiten, bspw. in der Bereitstellung von Medien, der Öffentlichkeitsarbeit und in der Weiterentwicklung des Handlungsfeldes Ernährungsbildung. Insgesamt haben die Studien in Kita und Schule gezeigt, dass die Versorgungslage schon recht gut ist, sie haben aber zugleich auch Unterschiede in Qualität und Akzeptanz aufgezeigt, mit denen wir uns nicht zufriedengeben können. Auf der Handlungsebene wurde schon viel erreicht, die bundesweite Erhebung zur Schulverpflegung 2015 weist auf die noch nicht genutzten Potenziale auf den Steuerungsebenen in Gesetzgebung, Politik und Verwaltung hin; diese Aufgabe nimmt das NQZ neben der Netzwerkarbeit auf Bundesebene in den Fokus.
Können Sie kurz die Aufgaben des NQZ im Handlungsfeld der deutschen Kita- und Schulverpflegung umreißen?
Unser Fokus liegt in der Stärkung der beteiligten Akteure auf allen Verantwortungsebenen für gute Ernährung und Ernährungsbildung sowie der Weiterentwicklung von Qualitätsstandards, -sicherung und -kontrolle. Dazu gehören sowohl die Beratung in Gremien und Beiräten als auch das Einbringen von Expertise in relevante Ausschüsse und Arbeitskreise. Für unseren Arbeitsalltag heißt das ganz konkret, vor allem ganz klassische Netzwerkarbeit zu leisten: Systematischen Informationsaustausch, Wissenstransfer und Förderungen von Kooperationen zwischen NQZ, den Vernetzungsstellen Kita- und Schulverpflegung und anderen relevanten Akteuren in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik.
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Das Interview ist zuerst erschienen in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 3/2018.